Montag, 18. Dezember 2017

Kurienreform, Vatican-Diplomatie und Soziale Fragen


In "Monday in the Vatican" analysiert A. Gagliarducci den aktuellen Stand der Dinge bei der Kurienreform und der Neuausrichtung der Dikasterien. Dabei stellt er die einseitige Ausrichtung auf Diplomatie und soziale Fragen fest.
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  "PAPST FRANZISKUS: DER STAND DER REFORMEN" 

"Das Treffen von Papst Franziskus mit dem Forum der Katholischen NGOs hat noch einmal die außerordentlichen Aktivitäten des Staatssekretariates -zumindest auf dem Gebiet der Diplomatie-unterstrichen.
Das Forum Katholischer NGOs wurde 2007 gegründet. Sein Ziel war es, um den NGOs, die zwei Eigenschaften gemeinsam hatten - katholisch und international -auf multilateralem Gebiet engagiert zu sein, Form zu geben und sie zu koordinieren.

Aber das Forum hatte seit 2007 praktisch kein Treffen. Seine Arbeit verlor ewas von seiner Anziehungskraft, während weitere begrenzte Gruppen des Forums auf territorialer Basis gegründet wurden, um sich unter einander bzgl. einiger spezifischer Themen besser zu koordinieren.

10 Jahre später kehrt das Forum ins Leben zurück- gestärkt durch eine 2-tägiges Zusammenkunft, die in der Nähe des Vaticans stattfanden. Viele Mitarbeiter des Vaticanischen Staatssekretariates haben an den Treffen teilgenommen, ebenso wie alle Nuntien, die bei multilateralen Organisationen akkreditiert sind, abwesend war lediglich Erzbischof Ivan Jurkovich, der ständige Beobachter des Hl. Stuhls bei den UN in Genf, der durch seine Teilnahme am Treffen der Welthandelsorganisation in Buenos Aires entschuldigt war.

Am Ende des Treffens wurde beschlossen, daß eine Stiftung gegründet werden soll, um das Engagement des Forums zu konkretisieren und die "Stiftungs-Werte" des Forums wurden noch einmal formuliert, um der Organisation neue Kraft zu verleihen. Diese Ergebnisse waren das Resultat der Schirmherrschaft des vaticanischen Staatssekretaritates, das sich stark engagierte, um alles zu organisieren und das weiterhin eine Hauptrolle spielen wird.

Das ist nur eines der Hauptthemen des Staatssekretariates, aber es ist ein Anliegen, das Kardinal Pietro Parolin sehr am Herzen liegt, der als Vizeaußenminister des Vaticans am ersten Treffen des Forums teilnahm.

Kann man sagen, daß es unter Papst Franziskus es eine Diplomatie der zwei Geschwindigkeiten gibt, also die persönliche diplomatische Arbeit von Papst Franziskus und eine andere, die seines ersten Mitarbeiters?

Eine solche Lesart erscheint übertrieben. Man kann jedoch sagen. daß die Diplomatie Pietro Parolins parallel zu der von Papst Franziskus verläuft, wobei der Papst seine Diplomatie mehr durch Gesten unternimmt, während Kardinal Parolins Arbeit, diesen Gesten den kulturellen und diplomatischen Rahmen gibt.

Während die vaticanischen Diplomaten während der multilateraler Treffen eingreifen und für die Armen und an den Rand Gedrängten sprechen, führt Papst Franziskus seine persönliche Diplomatie an den Peripheriene (wie man an den Zielen seiner internationalen Reisen erkennen kann) fort, eine sehr spezielle Diplomatie von Belohnungen (z.B.wie bei Laos, einem der wenigen Länder der Welt, das keine diplomatischen Beziehungen zu Vatican kann, und jetzt in den letzten Jahren die Seligsprechung und Kreierung eines neuen Kardinals erlebte) und eine Diplomatie des Gebetes, das die "Kultur der Begegnung" die Papst Franziskus unterstützt, fördern soll.

Sonntag, 17. Dezember 2017

über die Wohltaten des Rosenkranzbetens, oder ein Loblied auf die frommen Hühner

Sie ist ja schon oft totgesagt worden, die Kirche und am allertotgesagtesten werden immer diese dummen, einfachen, dem ganzen modernen Kram abholden, einfach vor sich hinbetenden, alten Frauen.
Wobei ich gar nicht weiß ob all die Adjektive zutreffen, aber so ganz ernst genommen werden sie nicht, die frommen Hühner und wer was gelten will in der Kirche, der muss schon schlaue Bücher schreiben und elegant und gelehrt nachweisen, dass all das was die frommen Hühner so als richtig und gut empfinden es nicht ist, und überhaupt es endlich Zeit wird, dass...

Ich mag das nicht ausführen, aber es stimmt, dass die Frommen irgendwie oft komisch sind, wenn man anfängt mit ihnen zu reden, dann vieles einfach dumm gesagt wird, manches seltsam begründet wird und überhaupt sind im lieben Gott seinem Tiergarten eine Menge echt seltsamer Exemplare unterwegs.

Dennoch will ich hier das Loblied der frommen, schrulligen, seltsamen Hühner singen, weil sie in ihrer Sturheit, in ihrem Beharrungsvermögen, eines tun, die Kirche nämlich am Leben halten und zwar indem sie auf anständige Liturgie bestehen, in dem sie auf dem Beten, dem altmodischen Beten, mit dem altmodischen Gebeten bestehen und das einfach durchhalten.

Das hat dann manchmal den Effekt, dass jemand einfach  dazu kommt und einfach eintauchen kann in einen Strom, der die Erde mit dem Himmel verbindet und das tut er, auch deshalb, weil, die die ihn am Strömen halten das gar nicht merken.

Gaudete !

Einfach nur freuen! (auch wenn es für das "Herrscher des Himmels" eigentlich noch etwas zu früh ist)

Herrscher des Himmels erhöre das Lallen
Lass dir die matten Gesänge gefallen
Wenn dich dein Zion mit Psalmen erhöht.....

             

Father Hunwicke spricht (2)

...bei liturgicalntotes  weiter über die Römische Kurie. Hier geht´s zum Original :  klicken



                                        "DIE RÖMISCHE KURIE (2)"
"Es ist wohlbekannt, daß in den frühen Jahren der Kirche, der Bischof das sakramentale Zentrum seiner Ortskirche und ihr Lehrer war, der -mit Unterstützung des Hl. Geistes- die authentische Lehre, die der Kirche überliefert wurde, bewahrte und ausdrückte.
Aber es sieht so aus, als sei das Presbyterium, das Priesterkollegium, ihre administrative Körperschaft gewesen, das Komitée, das Entscheidungen traf, eine Körperschaft von Männern, an die der Bischof sich um Zustimmung wandte, bevor er sich auch nur frei genug fühlte, einem Beichtenden die Absolution zu erteilen oder einen Subdiakon zu weihen.
Und das scheint auch besonders in Rom gegolten zu haben. 
Es gibt Historiker. die glauben, daß die Römische Kirche jahrhundertelang von ihren Presbytern geleitet wurde und keinerlei "monarchischen Bischof" hatte.
Ich glaube nicht an diese Theorie, aber die Beweise, auf die sie sich stützt, weisen auf die Bedeutung der Römischen Priester hin.
Wenn ein Brief nach Korinth geschickt werden sollte, um die Unordnung in der dortigen Kirche zu beheben, stellt das älteste Dokument, das wir haben, die Ausübung eines disziplinarischen Primates durch Rom dar und er wurde nicht im Namen des Bischofs geschickt.

Es ist argumentiert worden, daß der Hl. Clemens nicht so sehr Bischof/Papst war sondern nur der Priester, der mit der Korrespondenz beauftragt war. Noch einmal-ich glaube das nicht, die Tatsache, daß ein solches Argument benutzt wurde, zeigt die Bedeutung der Presbyteratus Romanus.
Etwas später haben wir eine Nachricht von Papst Cornelius darüber, wie ein früherer Papst um das Zugeständnis gebeten hatte, einen bestimmten Priester weihen zu dürfen, der vom Klerus und großen Teilen der Laien abgelehnt worden war; und Tertullians  (bildreichen und bissigen) Bericht über Papst Callixtus, der um die Zustimmung der fraternitas flehte, einem Ehebrecher die Absolution erteilen zu dürfen- 
Die Kirche jener Jahrhunderte sah sich selbst auf eine Weise als Gemeinschaft an, die wir uns nur schwer vorstellen können.
Nehmen wir den ersten Brief an die Römer- nach dem des Hl. Paulus-, den Brief des Hl. Ignatius: der erwähnt nicht ausdrücklich einen Bischof, es wird von der Kirche gesprochen, die den Vorsitz hat (Kathemene). Auch ordnet die Passage beim Hl Irenäus, unser erster Hinweis auf die Idee der Römischen Kirche als dem Ort der authentischen Lehre contra haereses, diese Rolle nicht spezifisch dem Papst zu, sondern der Kirche.
Das läuft natürlich alles auf das Selbe hinaus: wenn die Römische Kirche authentisch die Doktrin lehrt, und ihr Bischof das kirchliche Organ ist, der diese authentische Lehre der Römischen Kirche verkündet, dann....
Aber diese Tatsachen bringen mich zun Ausgangspunkt zurück: Jorge Bergoglio ist nichts, der Bischof von Rom ist alles, Papst Bergoglio ist Episcopus Romanus in et cum Ecclesia Romana.
Er ist kein "vagans".

Meine Schlußfolgerung ist die selbe wie am Ende meines ersten Teils. Die Römische Kurie ist eine Körperschaft mit theologischer Bedeutung. Wenn ich im altehrwürdigen Stil dieser Universität ein scherzhaftes Zitat bringen wollte und es mir in den Sinn käme, es als Aufgabe stellen zu stellen: "Diskutiere: Papa sine Curia Papa nullus", würde ich denjenigen ein Delta geben, die zugunsten oder gegen den Titel.argumentierten und denjenigen bessere Noten, die ihre Thesen unterteilten und irgendwo in der Mitte herauskämen.

Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke

Father Hunwicke spricht (3)

und setzt seine Gedanken zur Römischen Kurie und den Regierungsstil des derzeitigen Pontifex´ fort.
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                                     DIE RÖMISCHE KURIE (3)
Vor diesem Hintergrung habe ich versucht, meine Fragen zur Haltung des gegenwärtgien Papstes gegenüber der Kurie zu skizzieren. Natürlich muß sie-wie jede Institution die unsicher in die Zeit gesetzt wurde- von Zeit zu Zeit reformiert werden. Die Frage, die mich bewegt ist, ob der gegenwärtige Papst die Kurie näher zu sich hin zieht- zu ihrer wahren kirchlichen Berufung oder ob er sie weiter wegstößt.

Die Kommentatoren haben nicht gezögert, festzustellen,daß es für den außenstehenden Beobsachter so aussieht, als ob der aktuelle Papst versucht, starke Konzentrationspunkte innerhalb der Kurie zu verhindern oder zu eliminieren.
Er scheint unfähig zu sein, mit irgendeinem Leiter eines Dikasteriums zusammen zu arbeiten, der kein Ja-sager ist.
Das ist kein Zeichen für die Stärke des Hl. Vaters sondern für seine Schwäche, daß er nicht mir einem so sanften-wenn auch prinzipientreuen Mann wie Robert Sarah zusammenarbeiten kann, ohne es für nötig zu halten, ihn vor der Welt zu demütigen. Und Sarah war einer seiner eigenen Ernennungen.

Und er hat auch Raymond Burke zum Patron des Malteser Ordens ernannt. Aber sobald es im Orden ein Problem gab, demütigte er ihn und schon ihn zu Seite. Wenn man Leute ernennt, sollte man ihnen entweder den Rücken stärken, wenn es ungemütlich wird oder zugeben, daß man sich mit dieser Ernennung geirrt hat.

Gerhard Müller wurde von Papst Bergoglio geerbt, nicht ernannt. Aber er hat ihn im Amt bestätigt -und zwar in einem äußerst bedeutenden. Der aktuelle Papst ist weder gelehrt noch intelligent.
Um die Glaubenskongregation zu führen, braucht man einen, der beides ist. Müller war und ist das.
Zuerst hat er ihn gedemütigt, indem er Schönborn als Frontmann in die Amoris-Laetitia-Pressekonferenz schickte; dann indem er seine drei Mitarbeiter entließ, ohne es ihm auch nur mitzuteilen; schließlich demütigte er ihn noch einmal als er ihn innerhalb von Minuten fallen ließ und ein Prinzip anrief, daß er vorher weder Müller noch der Welt gegenüber erwähnt hatte: daß Leiter von Dikasterien ihr Amt nicht über ihre ersten fünf Dienstjahre hinaus behalten können..

(Es wird nebenebei bemerkt interessant sein, zu sehen, ob dieses Prinzip auf alle Kardinäle angewandt wird,die das Ende ihrer Dienstperiode kommen. Die FFI müssen verwundert sein, zu sehen. daß ihr Quälgeist Bras de Aviz immer noch da ist. Kardinal Parolin muß anfangen, sich auf seine Demobilisierung zu freuen. Es wird eine Schwemme einer ganzen Menge unterbeschäftigter "junger" Kardinäle geben,

Wenn die Kurie wirkloich dringend einer radikalen Reform bedarf, dann braucht sie mehr starke, prinzipientreue, fähige Arbeiter und weniger prinzipienlose Ja-Sager.
Die Presseberichte lassen  vermuten, daß das nicht  der Weg  ist, wie unser Hl. Vater die Dinge zu sehen scheint.
Aber seine Idioskrasien sind seit seiner Wahl offenbar geworden.
In den ersten paar Jahren hat er sich selbst täglich durch eine konstante Flut von Beschimpfungen bloßgestellt....Schmetterlinge, Pelagianer ...die gegen den Klerus gerichtet schienen.  Er ist der Papst, der es als ganz natürliches Weihnachtsgeschenk für die Kurienmitarbeiter betrachtet, eine Flut von Beleidigungen zu überreichen. Er verhöhnt Großmütter wegen ihrer Unfruchtbarkeit und beschreibt Journalisten als "Kotfresser".
Die meisten anderen Organisationen diesseits von Noird-Korea hätten angesichts einer solchen Darbietung von Exzentrizität die Männer in Weiß geschickt, um einen solchen Geschäftsführer aus der Öffentlichkeit zu entfernen.

Die Kommentatoren scheinen zu denken, daß Erzbischof Ladaria, sein neuer Chef der Glaubenskongregation, den Wutausbrüchen Bergoglios viel entgegensetzen wird. Sie können sich da auch sehr irren. Ich bete darum, daß sie das tun; weil der Erzbischof einige sehr wertvolle Instistutionen unter seinem Schirm hat: die Ordinariate und Ecclesia Dei.

Aber über eine Sache können wir sicher sein: wenn sich herausstellt, daß Ladaria sowohl Prinzipien als auch Mumm hat, Papst Franziskus ihn-wenn dieses Pontifikat entlang seiner etablierten Richtlinien fortfährt- entweder demütigen oder entlassen wird, oder beides."

Quelle: liturgicalnotes, Fr. Hunwicke


Samstag, 16. Dezember 2017

Father Blake spricht auch.....


über das Colonna-Buch "Der Diktator Papst" und seine Analyse durch drei us-amerikanische Vaticanista, die zu einem beängstigenderen Schluss kommen als Colonna.
Hier geht´s zum Original auf dem st.marymagdalenblog:  klicken

          "EINE NOCH BEÄNGSTIGENDERE THESE"

"Ich habe immer vermieden, Papst Franziskus direkt zu kritisieren und vorgezogen, Begriffe wie "dieses aktuelle Pontifikat" zu benutzen, es ist wohl eine katholische Sache mit dieser tiefen Ehrerbietung, die dem Stellvertreter Christi auf Erden geschuldet ist. Amerikanische Freunde sind da oft streitbarer, deshalb ist es vielleicht auch eine europäische Sache, niemals den König  zu kritisieren, nur seine Minister.
Die andere Sache ist, daß wir wissen, was aus dem Vatican kommt, kennen aber die aktuellen Quellen nicht.

Damian Thompsons Blog "Holy Smoke" zeigt ein podcast mit ihm, Dan Hitchens und EdCondon, die das Buch "Der Diktator Papst" diskutieren. Klicken
Obwohl sie mit vielen der Punkte des Autors übereinstimmen, setzen sie sie unterschiedlich zusammen und weisen deshalb seine Schlußfolgerung zurück.

Besonders Condon läßt vermuten, daß Franziskus eher das Opfer korrupter Vaticanischer Mitarbeiter ist, als der Urheber von Korruption und Gewalt, -wegen seiner Naivität und seiner Unfähigkeit klar und artikuliert zu sein, seiner Isolierung von der Realität und von jedem, der irgendeine Kritik äußern könnte. Der Haupt-Bösewicht ist jetzt der Staatssekretär Kardinal Parolin.

Die These vom Diktator Papst ist schockierend, was aber in diesem kleinen podcast - mit dem Bild eines schwachen und nicht informierten Papstes ausgedrückt wird, der von Bürokraten im Vatican und der breiteren (reicheren) Kirche und der Welt manipuliert wird, ist absolut schrecklich.
Der Diktator Papst bietet viel mehr tröstende Analysen  als die komplexere von Condon und seinen Mitstreitern."

Quelle: marymagdalenblog, Fr. R. Blake

Father Hunwicke spricht (1)

bei liturgicalnotes anläßlich  der aktuellen Situation der Römischen Kirche noch einmal zum Thema Papst, Kurie, Kardinäle und ihre theologische Bedeutung.
Hier geht´s zum Original:  klicken und klicken

                                          "PAPST UND KURIE"
"In seinem jüngsten Interview sagte Kardinal Müller: "Als erster und letzter, höchster und wichtigster Interpret der Offenbarung Gottes in Jesus Christus ist er [der Papst] keine isolierte Person, sondern Oberhaupt der Römischen Kirche.....und deshalb ist er auf die qualifizierte und engagierte Mitarbeit der Römischen Kirche in Form der Kardinäle und der Dikasterien der Römischen Kurie angewiesen."

Offensichtlich...aber vielleicht nicht offensichtlich genug in diesem ultrahyperüberpapalistischen Zeitalter, in dem PF mit den intelligenteren und theologisch gebildeteren Mitgliedern der Kurie ungeduldig ist; und fröhlich abhängig von fragwürdigen Mitarbeitern.
Ich habe schon  vor kurzem darüber geschrieben und wage es, meine früheren Beiträge noch einmal zu  wiederholen.
Wie Kardinal Müller unterstreicht, besitzt die Römische Kurie theologischen Status.

DIE RÖMISCHE KURIE (1)
Jorge Mario Bergoglio hat keine wie auch immer geartete lehramtliche Autorität. Aber natürlich ist Jorge Mardio Bergoglio Bischof von Rom; und als solcher-qua Bischof von Rom- besitzt Papst Franziskus eine sehr erhebliche Autorität, wie sie vom I.Vaticanischen Konzil dogmatisch definiert und juristisch in den beiden Codices Iuris Canonici wurde. Was zählt, ist Bischof von Rom zu sein.
Und Bischof von Rom zu sein, ist wie Bischof von Überall -soll heißen-. Bischof von Irgendwo zu sein. Und Bischof von Irgendwo zu sein bedeutet Bischof eines bestimmten Volkes zu sein- von bestimmten lebenden und atmenden christlichen Menschen.

Was ist ein  Bischof? Es gibt eine (weithin anglophone) klerikale Unterwelt, die bevölkert ist mit "episcopi vagantes" -Wanderbischöfen. Es gibt Menschen, die sich persönlich im Privaten eine technisch "gültige" Bischofsweihe gesichert haben. Viele Leute vermuten, daß ihr Motiv,dazu persönliche Eitelkeit ist, weil sie "Bischöfe" sind, die weder von den dichtgeschlossenen und ernsthaften Reihen ihres Presbyteriums umgeben sind, noch am Altar von ihren freudig betriebsamen Diakonen begleitet werden und denen die ausgelassene, manchmal ungeordnete Masse der  Laien fehlt, ihr laos. Und sie sind nicht jene episcopi vagantes, die in Frieden und Kommunio  mit dem Apostolischen  oder irgendeinem anderen Stuhl stehen. Weit davon entfernt.

Im Gegenteil, in der Katholischen (und Orthodoxen) Ekklesiologie ist ein Bischof ein Mann, der die Funktionen der hohen bischöflichen Amtes im Kontext des strukturierten Kirchenlebens des Volkes, der Diakone und Presbyter erfüllt
Eine so strukturierte Versammlung von Christen ist als "Ortskirche" bekannt. Wie jeder andere Diözesanbischof, ist der Papst ein Bischof mit einem Presbyterium, einer Diakoneia, einem Laos.
Er ist kein einsames, isoliertes Individuum mit technisch gültiger Weihe und technisch gültiger Electio zum Summum Pontificem in der Jackentasche.
Er ist also sozusagen kein Wanderpapst.
Mit dem  ihm eigenen Scharfsinn hat der Sel. John Henry Newman im Fall einiger frühen Päpste, die Anzeichen doktrinalen Wackelns zeigten, argumentiert, daß weil das auftrat, nachdem sie in den byzantinischen Gefängnisse zusammengeschlagen worden waren, dies keine Bedeutung für ihr Päpstliches Amt hatte, weil sie als Individuen in moralischer und physischer Isolation von ihrer Ekklesia handelten.

Freitag, 15. Dezember 2017

Musik zum Abend

   

           

Tosatti läßt erst RVC zu Wort kommen und veröffentlicht dann die Botschaft, die Papst Johannes Paul I an die Jesuiten richtete, und die aus den Annalen des Hl. Stuhls verschwunden sind.

das tut er bei Stilum Curiae und stellt kommentierend den Bezug zu den heutigen Jesuiten her.
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"ROMANA VULNERATUS CURIA, PAPST, FUNDAMENTALISMUS. WAS SAGTE LUCIANI DEN JESUITEN. EIN FÜR ALLE MAL?"

"Romana Vulneratus Curia (RVC für Freunde und Feinde) war sehr verblüfft über Pater Armando Spadaros Scoop in Civiltá Cattolica, Direktor derselben, und einer der diversen medialen Spin-Doktoren des amtierenden Pontifex. Und das ist das Kolloquium mit den Jesuiten, die der jesuitische Pontifex während seiner kürzlichen Reise nach Myanmar und Bangladesh. Es wurde über Fundamentalismus gesprochen....

Und dazu und über die Jesuiten von heute und nach dem Brief von RVC haben wir etwas zu sagen. Eher zu erinnern...Aber hier zu RVC:

"Entschuldigen Sie Dr. Tosatti, aber RVC als wahre Nervensäge,  würde Sie um eine winzige Einmischung bzgl. des Interviews mit dem Corriere von heute bitten.
Er kann ohne das nicht auskommen, er wird ein bisschen exhibitionistisch medial, beneidet Antonio Spadaro und er scheint neidisch auf PezzoGrosso zu sein. Bitte sei gnädig ....
Er kann nicht ohne das auskommen, wird ein medial ein bißchen exhibitionistisch, beneidet Antonio Spadaro imd wie mir scheint neidisch auf Pezzo Grosso. Bitte seien Sie gnädig.....

Sagt der Papst zu Spadaro (Corriere vom 14. September, S.33)
"Schau mal, Fundamentalisten gibt es überall. Und wir Katholiken haben die Ehre welche unter unseren Getauften zu haben.....Der Fundamentalismus negiert die Geschichte, die Person. Und der christliche Fundamentalismus negiert die Inkarnation."
Verflixt, was für eine zweideutige Aussage! und was für eine raffinierte Spache der Hl. Vater benutzt hat, die scheint nicht von ihm zu stammen, das ist keine Sprache, die von den Armen und denen am Rande verstanden wird.


Father Blake spricht....

auf seinem st.marymagdalenblog über die Irritationen, die die Krippe auf dem Petersplatz mit der geborstenen Kuppel des Petersdoms und dem muskulösen Nackten bei manchen Gläubigen ausgelöst hat. Hier geht´s zum Original:  klicken

                   "DIE KRIPPENKONTROVERSE"
"Ich kann nicht erkennen, was das Problem ist, das manche Leute mit der Krippe auf dem Peterplatz haben. Das erste, was ich gesehen habe, war daß sich jemand beklagte, sie beherberge eine Autopsie-Szene, aber ein bißchen Nachdenken oder ein etwas genaueres Hinsehen auf die Krippe zeigen sofort, daß es dabei wirklich um das Begraben eines Toten geht und tatsächlich geht es bei der ganzen Sache um die leiblichen Werke der Barmherzigkeit.

- die Hungernden speisen
- den Dürstenden zu trinken geben
- die Nackten bekleiden
- die Fremden aufnehmen
- die Kranken besuchen
- die Gefangenen besuchen
- die Toten begraben

Die geborstene Kuppel vor der Kuppel des Petersdomes erscheint unglücklich zweideutig, aber das Bild der Zerstörung oder Degeneration der heidnischen Welt oder des Jerusalemer Tempels ist Teil des Standard-Bilderprogramms in Krippenszenen.

Meine Sorge ist vielmehr, daß sie eher unordentlich ist und der Herr in dem Gewirr verloren gegangen ist, aber in vielen dieser riesigen Krippen- besonders in Neapel- muß man nach dem Christuskind suchen.

Eine realistischere Sorge, die ein Blogger herausgestellt hat, betraf die "Bekleiden der Nackten-Szene", die er mit der Unterschrift  "ich war in Coccos (Kardinal Cocopalmero) Partyraum und das nächste war, daß ich hier aufgewacht  bin" versehen hat.
Die nackte Figur sieht in der Tat mehr wie jemand aus einem Fitness-Srudio oder von einer Party für Schwule aus als wie ein ausgemergelter Bettler, der gezwungen ist, sogar seine Kleidung zu verkaufen, was in der Römischen Kirche unglücklich wirkt, die von HS-Skandalen und Homo-Erotizismen zerrissen ist.

Was interessant ist, ist daß einige Leute durch dieser Krippe skandalisiert sind. Das unterstreicht vielleicht die Tatsache, daß heute alles, was aus Rom kommt oder den aktuellen Papst betrifft, einigen Leuten zum Skandal wird. Ich hoffe, daß dieses skandalisiert-sein echt ist und nicht forciert,

Ich habe echte Sorgen wegen des gegenwärtigen Pontifikates, besonders wegen der vielen offensichtlich korrupten und dekadenten Männer, mit denen der Papst sich umgeben zu wollen scheint. Die einzige Waffe, die wir haben, ist die Wahrheit und das objektive Urteil;
Lügen und Falschheit, belanglose Kleinigkeiten sind nicht unsere Verbündeten sondern unsere Feinde, sie sind die Waffen jener, die die Wahrheit, die Christus ist, ablehnen.
Wie wichtig ist es dagegen angesichts der Veröffentlichung von "Der Diktator Papst", daß ein weiteres Mitglied der Kommission, die zur Bearbeitung der Sexuellen Mißbrauchsskandale eingerichtet wurde, seinen Rücktritt angekündigt hat, weil er diese Kommission als Zeitverschwendung und nicht als den ernsthaften Versuch, irgendetwas zu erreichen, ansieht,
Das ist ein wirklicher Grund, sich zu fürchten.

Quelle: st.marymagdalenblog, Fr. R.Blake

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott



          

Tröstet, tröstet mein Volk! Spricht euer Gott.
Redet Jerusalem zu Herzen und ruft ihm zu:
Zu Ende ist seine Knechtschaft, gesühnt ist seine Schuld.

Eine Stimme ruft: Bahnt in der Wüste eine Straße für den Herrn,
macht in der Steppe einen ebenen Weg für unseren Gott!

Jedes Tal soll aufgefüllt, jeder Berg und jeder Hügel abgetragen werden;
was krumm ist, soll gerade, was zerklüftet ist, zu einem Talgrund werden.

Jes. 40; 1-4, G.F. Händel, "Messias"

Kardinal Brandmüller: Ist man Traditionalist, wenn man glaubt, daß der Satz des Pythogoras immer noch gilt?

Diane Montagna hat für LifeSiteNews Kardinal Walter Brandmüller interviewt
Hier geht´s zum Original:   klicken

Der Artikel trägt folgenden Titel und beginnt so:

"DIE KIRCHE VERRÄT DAS EVANGELIUM, WENN SIE DIE POLITIK GOTT VORZIEHT: KARDINAL BRANDMÜLLER"
"Je mehr die Kirche sich in Politik engagiert und die Wahrheit Gottes, Gnade und Sünde beiseite läßt, umso mehr verraten wir das Evangelium" hat Kardinal Brandmülle, einer der vier dubia-Kardinäle gesagt.
Montagna erinnert dann daran, daß Brandmüller, emeritierter Präsident des Päpstlichen Komitées für Geschichtswissenschaften, in einem kurzen Interview mit der Italienischen Zeitung "IlGiornale", in dem es besonders um den Versuch ging, Luther wieder in die Katholische Kirche einzuführen,  festgestellt hatte, daß ein hochrangiger Vertreter des deutschen Protestantismus in einem Interview zum 500. Jahrestag der Reformation während mehr als 20 Minuten Gott oder Jesus kein einziges mal erwähnte und daß es wirklich an die Nerven gehe, zu sehen, daß in der Katholischen Kirche politische Belange Gott vorgezogen werden.

Auf die Frage, ob die Lobpreisung von Luthers Reformation als ein "Ereignis des Hl. Geistes" durch den  italienischen Bischof Nunzio Galantino "etwas übertrieben gewesen sei" antwortete Kardinal Brandmüller, daß in kulturell katholischen Ländern "Luther und die Reformation oft als ein exotisches- und deshalb- faszinierendes Phänomen betrachtet werden" habe dann aber hinzugefügt, daß man, bevor man eine derartige Meinung äußere, besser daran täte, die Dinge eingehender zu studieren."
Auf die Frage, was er von einem Lutherdenkmal an prominenter Stelle der Paul VI-Aula halte ( wie es während des Treffens von Papst Franziskus mit 1000 deutschen Lutheranern und Katholiken in Lund vorgeschlagen worden war) habe Brandmüller indirekt geantwortet "Die Meinungsverschiedenheiten zwischen den verschiedenen Formen des Protestantismus- und davon gibt es viele- und dem Katholischen Glauben begrifft die Grundlagen selbst. 
Z.B. die Konzepte von Glauben, Sakramenten, Gnade und der Kirche der Protestantischen Lehre stehen in scharfem Gegensatz zum Katholischen Glauben-(....)".

Und auf die Frage nach den doktrinalen Grenzlinien, die -trotz der Gerüchte von einer im Vatican geplanten"ökumenischen Messe"- Luthertum und Katholizisu immer noch trennten- habe Brandmüller gesagt, daß die volle Christliche Einheit auf der klaren Wahrheit beruhen müsse. was Messe ist, nämlich die "Feier der Mysteriums des Eucharistischen Opfers" wie es zuletzt in Sacrosanctum Concilium beim II.Vaticanischen Konzil gelehrt wurde.

Und schließlich als er gefragt wurde, ob solche "rigiden Positionen" nicht nur "traditionalistisches Gegrummel" sei, habe Kardinal Brandmüller gewitzelt: "Bin ich ein traditionalistischer Grummler, wenn ich überzeugt bin, daß der Satz des Pythagoras immer noch wahr ist?"

Quelle:    LifeSiteNews, Diane Montagna

Tosatti nimmt es mit dem Spiegel auf....

kommentiert bei Stilum Curiae das dümmliche Weihnachtstitelbild des ehemaligen Nachrichtenmagazins und stellt die Frage, die auf der Hand liegt: warum sie niemals eine Karikatur über Mohammed machen.  Dabei hätte Tosatti so schöne Vorschläge dazu.....
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"DER SPIEGEL VERÖFFENTLICHT EINE BLASPHEMISCHE VIGNETTE ÜBER WEIHNACHTEN. WER WEISS, WARUM SIE NIEMALS EINE ÜBER MOHAMMED MACHEN:..."

"Die witzigen Kollegen von Der Spiegel haben ein Titelbild gemacht, über das sie sich sicher totlachen. Oder es hat sie zumindest von ihrem höheren Sinn für Humor überzeugt.

Joseph sagt zu Maria "Ich habe das nicht bestellt". Und die Madonna antwortet: "Können wir es umtauschen?"

Ungeduldig erwarten wir eine sympathische Vignette von Mohammed auf dem Spiegel, wie er die Juden in Medina enthauptet, oder wie er die neun- oder zehnjährige Aisha heiratet, Wer weiß wie Ihr lachen werdet.
Sicher werden auch die Jünger des Propheten lachend aufnehmen und den delikaten teutonischen Humor anerkennen.
Nicht vernommen wurden die katholischen Fundamentalisten, von denen der Papst spricht.
Erinnern Sie sich an das "Wie bei allen Ethnien und Religionen gibt es immer auch eine fundamentalistische Gruppe. Auch wir Katholiken haben sie" auf der Rückreise von Bangladesh.
Möge Gott uns helfen!"

Quelle: Stilum Curiae, M.Tosatti

Father Hunwicke spricht....

bei liturgicalnotes über ein temporäres Aussetzen der Lehre des Magisteriums und fragt sich -anhand von historischen Beispielen-über dessen Auswirkungen.
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"DIE ZEITWEILIGE AUFHEBUNG DER FUNKTION DER ECCLESIA DOCENS" 
"Eine Gruppe von Laien aus aller Welt hat gerade eine Verteidigung der Katholischen Lehre zu Familie und Leben veröffentlicht. Die Hauptpassage ist meiner Meinung nach diese:

"Wir fordern von der Hierarchie der Katholischen Kirche vollen Gehorsam bei der Ausübung ihrer Autorität. Dennoch wird uns niemals etwas überzeugen oder zwingen, irgendeinen Artikel des Katholischen Glaubens oder auch nur eine definitiv festgestellte Wahrheit zu verlassen oder ihnen zu widersprechen. Wenn es irgendeine Diskrepanz zwischen den Worten und den Handlungen eines Mitglieds der Hierarchie gibt, sogar des Papstes und der Doktrin, die die Kirche immer gelehrt hat, werden wir der immerwährenden Lehre der Kirche treu bleiben. Wenn wir vom Glauben der Kirche abweichen, würden wir uns von Jesus Christus trennen, mit dem wir für alle Ewigkeit vereint bleiben wollen."

Mir scheint es genau richtig und genau proportional zur aktuellen Situation in der Katholischen Kirche zu sein. Durch ein günstiges Eingreifen der Vorsehung, hat dieses Statement die Medien im gleichen Augenblick erreichte, wie Walter Kaspers hämische Überzeugung, daß Amoris Laetitia jetzt unreformierbar ist und daß die Kontroverse jetzt vorüber ist.
Meine Güte, was für ultrahyperüberpapolatriksche Ansichten diese Liberalen doch vom Petrinischen Amt haben, wenn ihnen ein fauliger Wind in die Segel bläst.

Und die Statements erinnern mich an den Satz, den der Selige John Henry Newman im Zusammenhang mit der Arianischen Kontroverse benutzte, in der die große Mehrheit der Bischöfe, die Ecclesia docens einschließlich des Nachfolgers des Hl. Petrus entweder Häretiker waren oder von den Häretikern zum Schweigen oder zum Kompromiss genötigt wurden. Es ist der Satz, den ich über diesen post gesetzt habe und den ich in dem Sinn übernehme, wie Newman dann seinen Gebrauch erklärte- und nicht anders. 

Ich nehme an, daß wir für dieses Phänomen der "Aufhebung" im Pontifikat des Seligen Pauls VI in der Zeit seiner Einrichtung einer Kommission zur Frage der Empfängnisverhütung und seiner mutigen nachfolgenden Bestätigung der lehramtlichen Lehre der Kirche durch die Veröffentlichung von Humanae Vitae ein gutes Beispiel hatten. 

Wir befinden wir uns jetzt in einer weiteren Periode solcher Spannung. Die Frage der Zulassung von Ehebrechern zur Hl. Kommunion wurde lehramtlich zuletzt 2007 behandelt, nur 10 Jahre zurück in "Sacramentum Caritatis", § 29.
Die hatte sowohl synodale als auch päpstliche Klräung in beiden vorangegangenen Pontifikaten bekommen; und sie ist im Katechismmus eingebettet. 
Aber eine solche Periode der Aussetzung begann, als die Frage für die Synodale Diskussion geöffnet wurde; und diese Aussetzung wurde noch erweitert, als PF ein Dokument erstellte, das auf diametral entgegengesetzte Weise interpretiert wird. Die Suspendierung wird enden. wenn dieser oder ein folgender Römischer Pontifex oder ein Ökumenisches Konzil mit unmißverständlicher Klarheit die Lehre des Magisteriums bestätigen (oder wenn möglicherweise der Irrtum nachdem  er seinen Laug beendet hat,eines natürlichen Todes stirbt.)

Der gelehrte Patron des Orinariats, der Sel. John Henry Kardinal Newman, machte klar, daß während einer "Aussetzung" die Lehre des Magisteriums oder Amtes aufhört. Das Dogma von Nicäa ist de jure voll in Kraft geblieben; aber es wurde von vielen Bischöfen nicht so gehandhabt und funktionierte also nicht. 
Die Bischöfe blieben ex officio Bewahrer und Lehrer des Glaubens; nicht ein Mikrogramm ihrer gottgegebenen Autorität, den Glauben zu lehren, ging ihnen verloren; aber de facto versagten sie  dabei, diesen Glauben zu bewahren und zu lehren. Das Konzept der Aussetzung ist nicht so sehr theologisch als vielmehr historisch.


Mittwoch, 13. Dezember 2017

Santa Lucia

Heute feiert die Kirche den Gedenktag der Heiligen Lucia. Und weil sie eine italienische Heilige ist- die in Syrakus auf Sizilien lebte und starb, lassen wir Enrico Caruso ihr Lied singen.....Belcanto im wahren Sinne des Wortes.
Mit Santa Lucia -einem Lichterfest- wird die Rückkehr des Lichtes angekündigt.

        

                                          HEILIGE LUCIA BITTE FÜR UNS!