Mittwoch, 16. August 2017

Die Entwicklung der Berufungen

Marco Tosatti hat für First-Things die Entwicklung der Berufungen zum Priesteramt in der Katholischen Kirche untersucht und kommentiert.
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              "DIE RÜCKKEHR DER BERUFUNGSKRISE"
"Die Erholung der priesterlichen Berufungen scheint vorbei zu sein. Zwischen 1978 und 2012 erfreuten sich die Seminare rund um die Welt nach der großen Krise der 70-er Jahre, die dem II.Vaticanischen Konzil folgte, einer Periode des Wachstums. Dieses Wachstum war weder regelmäßig noch war es in den Ländern und Kontinenten gleichförmig. Aber der Trend war klar. Die kürzlich vom Päpstlichen Zentralamt für Statistik veröffentlichten Zahlen haben enthüllt, daß die Berufungskrise in den letzten Jahren zurück gekehrt ist.

Die größten Zuwächse hatte es unter Johannes Paul II gegeben. Als Karol Wojtla 1978 zum Papst gewählt wurde, lag die Zahl weltweit bei 63.882.
2005 in dem Jahr, in dem er starb betrugen sie insgesamt 114.439. Die Zahlen stiegen während der Regierungszeit Beneditkts XVI weiter an: ihren modernen Höhepunkt erreichten sie 2011- mit 120.616, eine Zunahme um 6177 seit dem päpstlichen Übergangsjahr.
Nach 2011 bewegten sie sich nach unten - auf 120.051 2012 und 118.251 in 2013, dem Jahr von Benedikts Rücktritt. So betrug die Zahl der  Berufungen 2013 also 2365 weniger als bei ihrem Höhepunkt unter Benedikt und 3812 mehr als bei ihrer Höchstzahl unter Johannes Paul II.

Im März 2013 tauchte aus dem Konklave Papst Franziskus als neuer Herrscher der Kirche auf. Die Daten lassen vermuten, daß dieses Pontifikat die Abnahme der Berufungen seit 2011 nicht beschleunigt hat, sie aber andererseits nicht beendet hat.
2015 gab es 116.843 Seminaristen- eine Abnahme von 1408 seit 2013. Wenn diese Abnahmerate bestehen bleibt,werden in ein oder zwei Jahren die Berufungen ungefähr wieder da sein, wo sie beim Tod Johannes Pauls II waren. Dennoch werden wir dann in einer schlechteren Form sein als damals.
So  gab es z.B. 2010 2900 Katholiken für einen Priester, 2015 waren es 3091.

Die Abwärtsbewegung der Berufungen ist im Westen besonders offensichtlich, besonders in den europäischen Ländern, in denen die Säkularisierung und der religiöse Liberalismus am stärksten ist:
Deutschland, Belgien, Niederlande, Frankreich, Schweiz.
In Ländern wie Polen und Kontinenten wie Afrika, in denen der Katholizismus traditioneller geblieben ist, ist die Lage anders. Die Berufungen sind konstant und blühen auch manchmal.


Tweet zum Tage: oder wie es heute wohl wäre....

Schon bald steht das Christkind vor der Tür ...

Das Wettrennen, wer in diesem Jahr zuerst Lebkuchen und Glühwein anbietet, ist eröffnet:

Diesmal startete es bereits im August und es scheint auch Menschen zu geben, die das jetzt schon wollen:

Fundstück

In Köln ist - zum Sechwochenamt-der von der Kommunikationsabteilung des Erzbistums Köln herausgegebene Bildband "Abschied von Joachim Kardinal Meisner" erschienen.
Domradio stellt ihn vor.
Hier geht´ s zum Original:  klicken

Quelle: domradio.de


Dienstag, 15. August 2017

Mariae Himmelfahrt 1249 in Köln

hat Konrad von Hochstaden, Bischof von Köln, den Grundstein für den Neubau des Kölner Domes gelegt. Nachdem der alte Dom für die wachsende Zahl der Gläubigen und Pilger zum Schrein der Hl. Drei Könige zu klein geworden war, hatte das Domkapitel 1247 den Beschluss zum Neubau eines größeren und modernen Domes gefaßt. Als Baumeister wurde Meister Gerhard verpflichtet, der sicher nicht ahnte, daß es bis zur Weihe seines Meistwerkes noch 632 Jahre dauern sollte.

Tjalke Weber hat für Domradio dazu einen Beitrag veröffentlicht, den man hier lesen kann:  klicken

Quelle: domradio, T. Weber

Mariae Himmelfahrt

Mariae Himmelfahrt am 15. August 2011 in San Tommaso da Villanova, Castel Gandolfo. Seit 4 Jahren müssen die Einwohner und Besuche von Castel Gandolfo auf die vom Bischof von Rom gefeierte Hl. Messe verzichten.
   
        

Hier geht´s zum Predigt-Text:  klicken

Sie begann so:

"Wieder einmal sind wir versammelt, um eines der ältesten und am meisten geliebten Feste zu feiern, die der allerseligsten Jungfrau Maria gewidmet sind: das Hochfest ihrer Aufnahme in die Herrlichkeit des Himmels mit Leib und Seele, also mit ihrem ganzen menschlichen Sein, in der Unversehrtheit ihrer Person. So ist uns die Gnade gegeben, unsere Liebe zu Maria zu erneuern, sie zu bewundern und zu loben für das »Große«, das der Allmächtige an ihr getan und in ihr gewirkt hat." (....)

Quelle: LEV, La Santa Sede, raffaella blogspot

Dan Hitchens will nicht an der Konvertiten-Neurose à la Ivereigh leiden....

Dan Hitchens widerspricht im Catholic Herald Austen Ivereighs Behauptung (die er inzwischen auf massiven Druck auch der Redaktion von Crux zurückgenommen hat), daß nur neurotische Konvertiten am derzeitigen Zustand der RKK etwas zu bemängeln hätten.
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Er titelt:

"ES SIND NICHT NUR KONVERTITEN DIE BESORGT SIND ÜBER DIE KIRCHE"
Eine angenommene "Neurose" erklärt nicht, warum so viele Katholiken Sorgen über den gegenwärtigen Stand der Dinge haben."

Während der Osservatore Romano die Hauptgegner des aktuellen Pontifikates im Klerus verortet, findet Papstbiograph  Austen Ivereigh die bei den Laien, andere behandeln das Problem als ein geopolitisches und Kardinal Kasper findet die Schuldigen in Afrika und  ín Asiatischen und Muslimischen Ländern.....

Nach Hitchens ist die einfache Lösung dieser sich anscheinend widersprechenden Vielfalt die, daß alles wahr ist. Hitchens findet -wie er sagt- Sorgen bei Priestern ud Laien, Westlichen , Vatican-Offiziellen, Hausfrauen, berühmten Professoren und einfachen Leuten, Tories und Corbynanhängern, sturen Traditionalisten und lächelnden cheerleadern des II.Vaticanischen Konzils.

Ivereigh aber findet ein gemeinsames Merkmal, das im Epizentrum der Ängstlichkeit steht: eine Konvertiten-Neurose, "die sich selbst in einer disproportionalen Angst äußert" : "dem Horror vor einer doktrinalen Fortentwicklung  über ihre Lieblingsperiode der Katholischen Geschichte hinaus" und dem mangelnden Vertrauen darin, daß  der "Hl. Geist Papst Franziskus führt".
Hitchens verbirgt nicht, daß diese Art der psychologischen Ferndiagnosestellung ihm gewaltig auf die Nerven geht, zumal zumindest er genau so viele geborene Katholiken mit den selben Sorgen kennt wie Konvertiten und er von Ivereigh namentlich zu den Neurotikern gezählt wird.
Unter Ersteren nennt er Kardinal Burke, der als Kind seinen Glauben von seiner Mutter lernte und Dr. Joseph Shaw-Sprecher von 45 Theologen und Priestern, die -wie die dubia-Kardinäle- um Klärung bzgl. Amoris Laetitias gebeten haben.


Montag, 14. August 2017

Eine kleine Abendmusik.....

Das Ensemble Tafelmusik intoniert Lullys Tänze für die vier Jahreszeiten......

          

Bei Stilum Curiae spricht man Klartext zur Flüchtlingskrise, Verantwortlichen und Mitverantwortlichen

Marco Tosatti veröffentlicht und kommentiert bei Stilum Curiae den Brief von Pezzo Grosso an die italienischen Bischöfe zum Thema Migration und Verantwortung, der gestern unter dem Titel "Pezzo Grosso zielt hoch: er verlangt von Bassetti nach dessen Aussage zur Migration den Kopf Galantinos." erschienen ist.
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"MIGRANTEN, DIE VERANTWORTLICHKEIT DER KIRCHE UND DER BISCHÖFE. DER BRIEF EINES KOMMENTATORS VON STILUM CURIAE."

Gestern habe ich den Brief von Pezzo Grosso zum Thema der Migranten und der Verantwortlichkeit kommentiert und dazu geschrieben": "Kardinal Bassetti hat zu Recht von der Ethik der Verantwortung gesprochen. Wir wollen uns fragen, wieviele Leben - jener im Meer Ertrunkenen - man gerettet hätte, wenn unsere Regierung, und die Bischöfe und der Primas Italiens, der der Papst ist, anstatt mit Gesten und Worten das unterschiedslose an Land gehen zu ermutigen, Worte der Rechtmäßigkeit und des Mutes gefunden hätten, mit dem Ziel eine Politik wie sie die anderen Länder der Welt praktizieren, von Spanien bis Australien zu fördern?
Gibt es für all dieses eine Verantwortung oder genügen die guten Vorsätze (mit Geldregen) um die Gewissen zu beruhigen? Ich - wenn ich einer der Prediger der wilden Migration wäre - würde doch einen kleinen nagenden Wurm des Zweifelns im Gewissen spüren. Oder vielleicht auch einen Maulwurf. Oder zumindest einen Hamster....."

Ich hätte mich vielleicht gefragt, ob ich nicht vielleicht zu hart wäre. Heute aber habe ich gesehen, daß auch der Ex-Präsident der Kammer (dem wir nachweinen müssen) Luciano Violante behauptet, daß die Linke "den Kontakt zum Volk verloren hat" und das "politisch Korrekte mit dem politisch Praktikablen verwechselt, die Politik mit der Ästhetik." wenn über dieses Problem gesprochen wurde. Ich habe gestern den Kommentar bei Stilum Curiae gelesen und gebe ihn zur Gänze wieder:

"Wissen Sie" - sagte der Kardinal zu Avvenire - "daß keine einzige Frau unter den angekommenen Migranten ist, die nicht vergewaltigt wurde? Und wissen Sie, daß allen ständig mit dem Ertrinken gedroht wird, wenn sie den Erpressungen der wahren und eigenen Mafia, die den Handel mit Migranten betreiben nicht gehorchen?"

"Hier also findet die CEI plötzlich, daß der Menschenhandel, den sie bisher verteidigt (die Kampagne Galantinos "frei wegzugehen und frei zu bleiben") und gefördert hat, verrückte menschliche Kosten mit sich bringen? 
Papst Franziskus, der jeden Tag die Massenmigration ideologisch propagiert, auch gegen den Rat der Bischöfe der Länder aus denen die Migranten kommen?  Die Tausende von Migranten, die nur dieses Jahr beim Versuch Italien zu erreichen, im Meer umgekommen sind, wer und was hat dieses verzweifelte Rennen gespeist? 

Die Hauptverantwortlichen für dieses Chaos sind der Papst und seine Prokonsuln wie Galantino. Bassetti hat nur die Luft geschnuppert und ist sich bewußt geworden, daß die Laien des ideologischen Blödsinns vom Vatican und den Bischöfen müde sind. Blödsinn, der auf dem Rücken der anderen, Afrikaner und Italiener gemacht wird.


Kardinal Parolin reist nach Moskau

A. Gagliarduccci  kommentiert bei Monday in the Vatican die bevorstehende Reise von Kardinalstaatssekretär Parolin nach Moskau und gibt seinen Lesern noch eine kleine Geschichtslektion.
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                  "EINE REISE NACH MOSKAU FÜR PAPST FRANZISKUS?"

Kardinal Pietro Parolin, Vaticanischer Staatssekretär wird vom 20.-24. August nach Moskau reisen und die Nachricht von seiner bevorstehenden Reise  hat die Diskussion über eine mögliche Reise von Papst Franziskus nach Rußland wieder eröffnet.

Kardinal Parolins offizieller Zeitplan für die Reise ist noch nicht veröffentlicht worden. Es erscheint sicher. daß der Kardinal sowohl Präsident Vladimir Putin als auch Patriarch Kyrill vom Moskauer Patriarchat der Russisch-Orthodoxen Kirche treffen wird.

Eine Papst-Reise nch Moskau ist ein langgehegter Traum. Der geht zurück auf die 90-er Jahre, als nach dem Fall der Berliner Mauer und dem Besuch Präsident Michael Gorbaschows Besuch im Vatican- der Hl. Papst Johannes Paul II hoffte, er könne mit einer Reise nach Moskau sein Konzept eines Europas, das mit zwei Lungenflügeln atmet, endlich vollenden. klicken

Dieser langgehegte Reisetraum wurde nie Wirklichkeit. Joaquin Navarro Valls, Direktor des Vaticanischen Pressebüros, sagte einmal, diese Reise sei "eine solange eine offene Tür wie sie nicht geschlossen wird." So war es bis jetzt.

Die Reise wurde nicht wegen politischer Themen verhindert.
Der Papst ist mehrmals nach Mokau eingeladen worden. Die erste Einladung kam von Gorbaschow während seines Besuches im Vatican am 1. Dezember 1989.
Gorbaschows Nachfolger Boris Jeltsin lud den Papst ein, als er ihn zum erstenmal am 20. Dezember 1991 besuchte und  dann noch einmal nach seinem zweiten Besuch im Februar 1998.
Allerdings unterstrich ein Sprecher des Kremls am Ende dieses letzten Treffens, daß ein Papstbesuch in Moskau nur nach sorgfältiger Vorbereitung und Bereinigung der Beziehung zwischen Katholiken und Russisch-Orthodoxen stattfinden könne.

Thema hinter den Kulissen waren die Unierten, was sich nach Russisch Orthodoxer Lesart auf die Katholiken Byzantinischen Ritus in der West-Ukraine bezog, deren Kirchengüter der Orthodoxen Kirche übereignet worden waren, nachdem Stalin die Unierten zu Geächteten erklärt hatte. klicken


Da ist man einmal am Wochenende auf Reisen ... und schon passiert in der Stadt ein Wunder!

Es muss ein ganz besonderer Sonntag gewesen sein, dieser 13. August!

Die Kirchen in München müssen zum Bersten voll gewesen sein und keiner wurde mehr in die Kirchen hineingelassen.

Da hat er sich erbarmt, der Pfarrer Schießler und hat sich mit denen, die nicht mehr in die Kirchen hineingelassen wurden, auf die Suche begeben.
Fündig ist er dann auf dem Dach eines Hochhauses geworden. Da waren sicher alle heilfroh, dass sie endlich mit der Messfeier beginnen konnten - und mit dem Aufzug waren ja sicher alle auch recht schnell oben.



Messe auf dem Hochhausdach - klingt ja irgendwie nicht so romantisch. Deshalb wurde - der Pfarrer Schießler kann halt alles - das Hochhaus schnell zu einem Berg, auf dem man sich in eine Bergmesse hineinträumen konnte.. Nicht zu sehen ist allerdings auf dem Video das Gipfelkreuz, das normalerweise auf einem bayerischen Berg aufgestellt ist. Es fehlen auch die Kirchen und Kapellen, vor denen in vielen Orten die Bergmessen zelebriert werden ... aber so ist's im wahren Leben - Berge kann er halt doch ned versetzen, der Pfarrer Schießler ....

Heiliger Maximilian Kolbe

Heute gedenkt die Kirche des Hl. Maximilian Kolbe, der am 14. August 1941 in Auschwitz ermordet wurde, an Stelle eines Familienvaters, für den er freiwillig in den Tod ging.

                            HEILIGER MAXIMILIAN KOLBE BITTE FÜR UNS!

          

Bei seinem Pastoralbesuch in der Römischen Gemeinde San Massimiliano Kolbe sagte Papst Benedikt XVI  in seiner Predigt über den Heiligen:

"Beginnen wir hier in unserer Pfarrei: der hl. Maximilian Kolbe, der sich anbietet, den Hungertod zu sterben, um einen Familienvater zu retten.
Was für ein großes Licht ist er geworden! Wie viel Licht ist von dieser Gestalt ausgegangen und hat andere ermutigt, sich hinzugeben, den Leidenden, den Unterdrückten nahe zu sein! Denken wir daran, welch ein Vater Damian de Veuster  für die Leprakranken war, der mit den Leprakranken und für sie gelebt hat und gestorben ist, und so Licht in diese Gemeinschaft gebracht hat. Denken wir an Mutter Teresa, die so vielen Menschen Licht geschenkt hat, die nach einem Leben ohne Licht mit einem Lächeln gestorben sind, weil sie vom Licht der Liebe Gottes berührt worden waren."

Hier geht´s zum Original:  klicken

Quelle: La Santa Sede, LEV, Vigna del Signore

Kleiner Ausflug in Medien & Politik

Sonntag, 13. August 2017

Father Hunwicke spricht:

Ein wohl nicht ganz ernstgemeintes Schmankerl von Father John Hunwicke in zumindest in Rom heißen Zeiten. Hier geht´s zum Original bei liturgicalnotes:  klicken

                              "MING DER GNADENLOSE"
Jemand, der es wissen sollte, hat mir erzählt, daß unser geliebter Hl. Vater unter seinen Mitarbeitern in der Kurie manchmal als "Ming der Gnadenlose" bekannt ist.

Diese Bezeichnung suggeriert mir flackernde schwarz-weiße Abenteuerfilme aus den 1930-er Jahren, lange Fingernägel, unglaublich hängende Schnurrbärte, unvofstellbare orientalische Grausamkeiten, Opium-Höhlen und alles das. Bin ich auf der richtigen Spur?

Man kann sich orientalische Grausamkeiten oder auch opium-befeuerte Orgien in Papst Franziskus´ Rom einfach nicht vorstellen.

Übrigens verbringt der Hl. Vater offensichtlich einen bescheidenen und enthaltsamen August in Domus Sanctae Marta , um zu zeigen, daß er kein luxusgenießender Renaissance-Fürst ist. Weiß jemand, ob die Klimaanlagen angeschaltet ist (siehe Laudato Si´, Paragraph soundso).

Ist da was Wahres an dem Gerücht, daß das kühlere und papst-verlassene Castelgandolfo jetzt exklusiv klerikalen Bloggern und ihren Frauen zur Verfügung steht?"

Quelle: liturgicalnotes, Father J. Hunwicke




 




Is there any truth in the rumour that the cooler and papally-vacated Castelgandolfo has been made exclusively available to clerical bloggers and their wives? 

Marco Tosatti zu Ivereighs Vorwürfen gegen die Konvertiten....

Marco Tosatti kommentiert in LaNuovaBussolaQuotidiana die frustrierte Philippika Austen Ivereigh gegen "die Konvertiten" die er in einer TV-Diskussion, die pikanterweise von Al Jazeera ausgestrahlet wurde, für die wachsende Unbeliebtheit des amtierenden Pontifex und andere Malaisen der Kirche verantwortlich macht.
Hier geht´s zum Original:  klicken

           "FÜR JEMANDEN SIND JETZT DIE KONVERTITEN DAS PROBLEM"

"Im August hat mich die seltsame Schlacht über die Konvertiten neugierig gemacht,  Eine ganz und gar angloamerikanische Schlacht, die in Italien kein  Echo gefunden hat. Fassen wir es kurz zusammen. Alles beginnt mir einer Diskussion bei Al Jazeera zwischen Austen Ivereigh, der schon Pressesprecher des Bischofs von Westminster, Murphy O´Connor war, und dem großer Beschützer des regierenden Pontifex und Matthew Schmitz, dem Schriftleiter der angesehenen USA-website "First Things".

Ein liberaler amerikanischer Katholik, Michael Sean Winter, vom "National Catholic Reporter", der die Debatte im Fernsehen gesehen hat, kommentierte : "Ich bin es so leid, daß Konvertiten uns erzählen, daß der Papst nicht katholisch ist"
Dieses Stichwort wurde bei Crux von Austen Ivereigh aufgenommen, der die amerikanischen Konvertiten, die den Papst kritisieren, beschuldigt, an einer Neurose zu leiden.
Ivereigh erklärt: "Eine Neurose ist eine pathologische oder extreme Reaktion auf etwas, was einfach nicht mir der Realität übereinstimmt."
Die kritischen Konvertiten würden dazu neigen, es an Menschlichkeit fehlen zu lassen, die Veränderungen in der Kirche nicht zu akzeptieren und an einer präkonziliären (II. Vaticanum) Kirche festhalten zu wollen.
Und er zitiert jemanden, nach desssen Meinung viele Konvertiten"hauptsächlich deshalb konvertiert sind, weil die Kirche Dinge lehrt, die mit ihrer ideologischen Vision übereinstimmt."

Das könnte eine leicht surreale akademische Diskussion seinn, wenn Austen Ivereigh nicht eine präzise Auswahl an Kommentatoren und Journalisten getroffen hätte, die zu dieser Kategorie gehören. Und dann wurde alles unangenehm und persönlich.
Ziel sind -wie wir gesehen haben- die Konvertiten (wenn sie kritisch sind). Die Anschuldigung könnte leicht gekippt werden, wenn man behauptet, daß es den von klein auf konditionierten "Blüten der Sakristei", die dazu erzogen wurden gegenüber kirchlichen Autoritäten gehorsam zu sein, an Unabhängigkeit und nötigen Freiheit fehlt, objektiv zu urteilen.

Und dann ist es vielleicht nötig über den Begriff "Konvertiten" nachzudenken. Ich bin  ein armer Christ, sicher unwisend und ohne theologische Lorbeeren. Aber während meiner Begegnungen mit Kirchenleuten glaube ich verstanden zu haben, daß wir alle Konvertiten sind.
Außerdem- sagen Sie mir, wenn ich mich irre- sollten wir jeden Tag umkehren. Oder ist die Aufforderung zur ständigen Umkehr nur eine elegante verbale Übung?