Dienstag, 27. September 2016

Vatican: keine Zugeständnisse an Peking

Sandro Magister berichtet bei www.chiesa über die Aussage des Kardinalstaatssekretärs, daß der Vatican China gegenüber in seiner Kirchen/Außenpolitik keine Zugeständnisse machen wolle und es primär nicht um die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen gehe.
Hier geht´s zum Original:  klicken

     "PAROLIN ZU DEN NUNTIEN: KEINE ZUGESTÄNDNISSE AN CHINA"
"Bei der Ernennung zukünftiger Bischöfe wird es die Chinesische Bischofskonferenz sein, die die Kandidaten vorschlägt. Aber unter der Bedingung, daß sie sich auch den 30 "Untergrund"-Bischöfen anschließen, die Peking noch nicht anerkennt und daß die Bischöfe ohne päpstliche Anerkennung aus dem Amt entfernt werden."

                                           

Mitte September hat Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin ein Treffen mit allen zur Feier des Jubiläumsjahres in Rom versammelten Apostolischen Nuntien abgehalten.
Und während dieses Treffens- wie bei anderen informellen Gesprächen auch- hat er, wenn er über den Stand der Verhandlungen mit China gefragt wurde-sehr interessante Informationen geliefert.

Er bekräftigte, daß die laufenden Verhandlungen nur die Frage der Bischofsernennungen betreffen, nicht auch die Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen und daß die Diskussionen die zwischen beiden Seiten auf mittlerer, gleichrangiger offizieller Ebene stattfinden: für den Hl. Stuhl verhandeln der Untersekretär für zwischenstaatliche Beziehungen, Antoine Camilleri und der Untersekretär der Kongregation für die Evangelisierung der Völker Tadeusz Wojda.

Nach Parolins Urteil ist es bemerkenswert, daß zum ersten mal seit Beginn der Herrschaft des Kommunismus China willens ist, dem Hl. Stuhl eine Rolle bei den Bischofsernennungen zuzugestehen.

Seit sie an der Macht ist, hat die chinesische Kommunistische Partei eine Kirche eingerichtet, die sich ihr unterwirft und sich von Rom trennt, mit Bischöfen, die ,. nach eigenem exklusiven Willen ernannt werden und ohne Zustimmung Roms - der Chinesischen Patriotischen Katholischen Vereinigung unterworfen, die Benedikt XVI als mit der Katholischen Lehre unversöhnbar nannte.

Eine "offizielle" Kirche also, auf der Schwelle zum Schisma. Verwoben mit einer Untergrundkirche, die von Bischöfen geleitet wird, die von Peking nicht anerkannt werden und dem Papst gegenüber absolut treu sind, die aber den vollen Preis für das Untergrunddasein zahlen: Unterdrückung, Überwachung, Haft, Entführung.

Von etwas mehr als heute in China amtierenden 100 Bischöfen, die nicht im Päpstlichen Jahrbuch genannt werden, sind dreißig Untergrund-Bischöfe.

Die offiziellen Bischöfe, die illegal ordiniert wurden, dann aber mehr oder weniger mit Rom versöhnt, oder aber parallel von Rom und Peking anerkannt wurden, zählen etwa 70.
Und da sind dann noch 8, die dem Regime gegenüber verpflichtet sind und für den Hl. Stuhl nicht nur illegitim sondern auch exkommuniziert sind.

Ein Beweis für diese komplizierte Situation kam zu Beginn dieses Septembers beim Tod des 88 jährigen Vincent Zhu Weifang, Bischof von Wenzhou, als die Stadt Schlagzeilen machte, weil die Kreuze von eifrigen kommunistischen Funktionären entfernt wurden.
Die Diözese von Wenzhou hat eine Geschichte der Trennung zwischen den beiden Katholischen Gemeinschaften. Es wird berechnet, daß es da ungefähr 100.000 Gläubige in der "offiziellen" Gemeinde und 50.000 in der "Untergrund"-Gemeinde gibt. Die Priester sind gleichmäßig auf beide Teilkirchen verteilt und zählen ungefähr insgesamt 50.


"Im Internet- die Grenzen päpstlicher Autorität"


So hat Father J.Hunwicke seinen neuesten Beitrag in seinem blog liturgicalnotes überschrieben.
Der dreht sich-wie könnte es anders sein um die Amoris Laetitia-Krise und die damit verbundenen Fragen nach der vielzitierten Parrhesia und dem Kollegialitätsprinzip unter den Bischöfen- auch im Hinblick auf eine kommende, geplante Synode.
Hier geht´s zum Original  klicken


            "IM INTERNET...DIE GRENZEN PÄPSTLICHER AUTORITÄT"
"Im neuesten Catholic Herald gibt es einen guten Text von einem Father Mark Drew über die andauernde Amoris-Laetitia-Krise. (Ich kann der Versuchung nicht widerstehen, hier einen schneidenden Kommentar einzufügen, den Besucher dieses blogs schon häufiger gelesen haben...Parrhesia und so) Der Pater bezieht sich auf Einschüchterungen, die in diesem Land als diskret erlebt wurde, aber wir sind immerhin Engländer, nicht wahr? In anderen Ländern waren die alles andere als diskret.
Sandro Magister (www.chiesa 21. 9.) zitiert einen Andrew Grillo, den er einen eifrigen Bergoglianer nennt, der ankündigt, daß die nächste Synode sich u.a. mit " Der kollegialen Ausübung des Bischofsamtes und der Wiederherstellung der vollen Autorität des Bischofs über die Liturgie der Diözese" befassen wird.

Ich setze voraus, daß wir inzwischen alle wissen, daß "Kollegialität" sehr gut als Code-Wort dafür etabliert ist, Bischofskonferenzen unpassende Kompetenzen zuzugestehen----eine ernst zu nehmende Möglichkeit für klerikale Korruption (über die Kardinal Müller vor zwei Jahren gut gesprochen hat) . Aber worauf ich Ihre Aufmerksamkeit heute besonders lenken möchte, ist der Teil des Satzes, dem ich Italienisch geschrieben habe, der bedeutet, daß die "bully-boys", die Ratzinger und sein Erbe hassen, beginnen, ihre ihr Augenmerk auf die Zerstörung von Summorum Pontificum zu richten und seine bewundernswerte doktrinale Emphase für die Subsidiarität und Auctoritas der Tradition eliminieren wollen.

Ich bin nur überrascht, daß die Wölfe und ihre Welpen so lange gebraucht haben, um hier anzukommen.

Diese beiden oberflächlich verschiedenen Themen sind beispielhaft für das bogenüberspannende Problem, das dieses zunehmend dysfunktionale Pontifikat dauernd aufwirft: die Grenzen der legalen päpstlichen Macht. Zeit wieder zu lesen, was Ratzinger weise darüber gesagt hat. Und "Pastor aeternus" erneut aufzuschlagen (zusammen mit Denzinger 3114 und 3117).

Quelle: Fr.J.Hunwicke, liturgicalnotes
 
 




Montag, 26. September 2016

Fundstück: Vor 5 Jahren - Papstbesuch in Freiburg

gefunden bei Richelieu, Dank dafür! Auch wir erinnern uns neben der Freude über die Anwesenheit des Pontifex sehr gut an die vorsätzlichen Störmanöver leicht größenwahnsinniger Pfarrgemeinderätinnen- um mal eine Gruppe beim Namen zu nennen- aber auch Wi-si-ki hat damals sein Bestes ( was für die Kirche eher ziemlich schlecht war und ist ) gegeben und tritt auch heute im Stil eines notorisch schechten Verlierers immer noch nach.
Hier bei finelinerundkatechismus kann man das Original lesen: klicken
Einige Zitate als Appetitanreger:

"Beinahe" in dem Sinne, dass 5 Jahre vergangen sind und man scheinbar weitere Beweise für das seit über 40 Jahren gleich bleibende Dauermantra hat, die Kirche müsse umgehend reformiert werden. Natürlich im Sinne der Mitglieder von"Wir sind Kirche" ("... und ihr Nihiiiiiicht!", wie schon Herr Alipius ironisch anmerkte), deren Wünsche man wie oben erwähnt "völlig ignorierte".

besonders gelungen auch diese Beurteilung der Zölibatsbesessenheit von Wi si ki:

"Zölibat? Abschaffen ist das Allheilmittel, das sogar den Klimawandel stoppen kann. Man könnte aber auch Jugendlichen in ihrer Berufung unterstützen, ein Leben ganz für Gott zu leben. Aber das stoppt nicht den Klimawandel. Und außerdem ist das uns zu kompliziert und unzeitgemäß (worüber wiederum andere, die rein gar nichts mit der Kirche am Hut haben, abstimmen)."

Und es folgt noch mancherlei Lesenwertes -auch über eine Unterstützung der  Amadeu-Antonio-Stiftung durch den BDKJ.....honi soit qui mal y pense!

Quelle:finelinerundkatechismus, Richelieu

Unsere Novene zum heiligen Erzengel Michael - 7. Tag!

Die diesjährige Novene zum Heiligen Erzengel Michael beten wir als klassische Novene, d.h, jeden Tag, über 9 Tage hinweg, das selbe Gebet.

Mir scheint es sinnvoll zu sein, sich ab und an zu vergegenwärtigen, dass die Kirche und die Welt aus eigenen schon längst untergegangen wäre und sich an den zu wenden, der sie, die Kirche und die Welt hält und erhält.

Nutzen wir diese heilige Zeit bis zum Tag der heiligen Erzengel am 29. September mit dem Gebet, das Papst Leo XIII aus kluger Voraussicht seiner Kirche aufgetragen hat. 

Es wirkt wirklich Wunder: 


Heiliger Erzengel Michael,
Du ruhmreicher Prinz der himmlischen Heerscharen,
verteidige uns in diesem schlimmen Krieg, den wir gegen Mächte und Gewalten,
gegen die Beherrscher der Welt der Finsternis
und gegen die bösen Geister in den Himmelshöhen führen müssen.
Komme den Menschen zu Hilfe,
die Gott nach seinem Bild und Gleichnis gemacht, unsterblich erschaffen,
und aus der Tyrannei des Teufels um einen teuren Preis erkauft hat.

Kämpfe - vereint mit dem Heer der seligen Engel – heute wieder so die Schlachten des Herrn,
wie Du einst gegen Luzifer, den Anführer des teuflischen Stolzes
und seine abtrünnigen Engel gekämpft hast!
Denn sie siegten nicht! Ihre Stätte ward nicht mehr gefunden im Himmel.
Hinab gestürzt wurde stattdessen der grausame Drache, die alte Schlange,
die Teufel und Satan genannt wird und der die ganze Welt verführt.
Er wurde vom Himmel hinabgeworfen auf die Erde, und mit ihm all seine Engel.



Doch sieh! Der Urfeind hat sich wieder erhoben.
Der Menschenmörder hat wieder Mut gefasst.
Als Engel des Lichts verwandelt und getarnt schweift er mit einer Vielzahl böser Geister
in Raubzügen auf der Erde umher,
um hier den Namen Gottes und seines Gesalbten auszumerzen
und sich der Seelen zu bemächtigen, die für die Krone ewigen Ruhms bestimmt waren,
um sie umzubringen und dem ewigen Untergang zu weihen.
Wie Abwasser gießt der feindselige Drache
das Gift seiner Bosheit auf Menschen, deren Geist und Herzen er verführt und verdorben hat:
Den Geist der Lüge, der Ehrfurchtslosigkeit und Gotteslästerung;
den todbringenden Hauch der Ausschweifung und aller Laster und Gemeinheit.

Die überaus durchtriebenen Feinde erfüllen die Kirche,
die Braut des unbefleckten Lammes,
mit Galle und Bitterkeit und berauschen sie mit Wermut.
Ihre frevlerischen Hände haben sie an die heiligsten Schätze gelegt. 
Selbst am heiligen Ort, wo der Sitz des heiligen Petrus und der Lehrstuhl der Wahrheit
zur Erleuchtung der Völker errichtet ist,
haben sie den Thron ihrer abscheulichen Gottlosigkeit aufgestellt,
voller Heimtücke, damit, nachdem der Hirt geschlagen ist,
sie auch die Herde zerstreuen können.

Erhebe Dich also, unbesiegbarer Prinz,
und stehe dem Gottesvolk gegen den Ansturm der bösen Geister bei! Gib Du ihm den Sieg!
Die heilige Kirche verehrt Dich als ihren Hüter und Beschützer.
Du bist ihr Ruhm, weil Du sie gegen die bösen Mächte der Erde und Unterwelt verteidigst.
Dir hat der Herr die Seelen der Menschen anvertraut,
um sie in die himmlische Glückseligkeit zu geleiten.

Bitte inständig den Gott des Friedens,
Er möge den Satan unter unseren Füßen zermalmen,
damit er die Menschen nicht länger gefangen halten und der Kirche schaden könne!
Bringe Du unsere Bitten vor das Angesicht des Allerhöchsten,
lass sie zur Aussöhnung mit der Gnade und dem Erbarmen des Herrn kommen, 
während Du den Drachen ergreifst,
die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist,
und ihn gefesselt in den Abgrund stürzt und bindest,
damit er die Völker nicht mehr verführe.
Amen.

Alle Jahre wieder- kommt die Zölibatsfrage ....

Nicht nur in diesem Jahr fühlen sich ZdK-ler, CDU-Politiker und andere Hobbytheologen bemüßitg zur Abschaffung des Zölibates aufzufordern, das ist inzwischen zu einer alljährlich wiederkehrenden Übung geworden.
Radio Vatikan hat als mittlerweile schon historisches Zeugnis die Stellungnahme von Kardinal Brandmüller zu diesem Oldie von vor 5 Jahren-also 2011-wieder aufgenommen.
Hier geht´s zum Original, das ursprünglich in der FAZ erschienen war :   klicken

Titel der klaren Antwort auf die damalige und heuer wieder erneuere Forderung von CDU-Politikern:

                                           "BIS ZUM ÜBERDRUSS BELÄSTIGT"

und an die Adresse der Politiker (Zitat)
„Was legitimiert Sie als Politiker, zu einem innerkirchlichen Thema Stellung zu beziehen, das Sie weder von Amts wegen noch persönlich betrifft?
Ihre Berufung auf den Priestermangel erscheint in einem merkwürdigen Licht, bedenkt man die immer geringer werdende Zahl von Gottesdienstbesuchern und Gläubigen, die die Sakramente empfangen wollen. Wenn Sie dennoch auf Ihrem Begehren bestehen, nähren Sie den Verdacht, es gehe dabei nicht nur um den Zölibat, sondern um ersten Schritte hin zu einer ‘anderen Kirche’.“ Ein solcher „deutscher Sonderweg“ führe, so schreibt erin die Nähe eines Schismas, einer Nationalkirche“.

An dieser Antwort hat sich bis heute nichts geändert

Quelle; Radio Vatican, Kard. W. Brandmüller

Aus dem Kloster Heiligenkreuz, Schönes zum Wochenbeginn

Das Kloster Heiligenkreuz hat dieses Video über die Arbeiten des Künstlermönches Pater Raphael OCist  veröffentlicht,- die Bronzestatue von Papst Benedikt XVI, die Glaswand "Himmlisches Jerusalem" in der Hochschule Heiligenkreuz und die Verkündigungskapelle in Trumau.

       

Sonntag, 25. September 2016

Assisi 2016

Father R. Blake kommentiert auf seinem marymagdalenblog das vergangene Assisi-Treffen
Hier geht´s zum Original:  klicken

                                        ASSISI
"Assisi braucht eine Modernisierung" wie Fr. Lucie Smith sagt, - es ist ein bißchen wie irgendein ökumenisches Ereignis, es wird selbstbezogen, ein bißchen- "immer das selbe-langweilig".
Ich habe immer die Katholiken verteidigt, die mit Assisi nicht einverstanden sind, wo der Papst auf eine gewisse Weise als Führer aller Glaubensgemeinschaften anerkannt wird
Ich gebe zu, das ist nicht unbedingt gute Theologie.

                               Pope Francis attends an interfaith peace gathering outside the Basilica of St Francis in Assisi, Italy (CNS photo/Paul Haring)
                                                              
Ich weiß nicht, wer die Gästeliste zusammenstellt oder wichtiger, die Veto-Liste, für die Wichtigeren ist es wohl der Papst.
Dieses Jahr ist der gute alte Dalai Lama von der Gästeliste gestrichen worden, das ist nicht unwichtig- anscheinend wurde eine annehmbarerer (für die Chinesen und deshalb für Rom) patriotischer Lama gefunden wurde- als Ersatz für den von den Chinesen akzeptierten Tibetanischen Buddhismus. Ich weiß nicht, ob da andere Chinesische Glaubensgemeinschaften waren, höchst wahrscheinlich nicht Falun-gong.
China und seine Behandlung der Christen ist zutiefst beunruhigend ist, lesen Sie hier bei First Things oder im Catholic Herald über Organ-Ernte.& Handel.
Das ist ein ganz schön erschütternder Stoff, aber diese Menschen sind die Chinesische Regierung, der Katholische Bischöfe auszuwählen, der Hl. Stuhl zu erlauben plant.

Patriarch Bartholomäus stand auch dahinter- offensichtlich als Juniorpartner des Bischofs von Rom, aber dann- um ehrlich zu sein- er braucht immer Freunde (und Geld), weil er nicht nur von Moskau und von Athen, sondern auch durch einen zunehmend feindseligeren Türkischen Staat ausgehungert wird, der sich unter Erdogan signifikant gegen die winzige Orthodoxe Gemeinde des Landes wendet.
Es hat Vorwürfe gegeben, daß der Phanar in den Putschversuch verwickelt war. Wie die Dinge stehen, ist es sehr gut möglich, daß -je nachdem wie sich die Dinge mit Moskau entwickeln, oder ob der Hl. Stuhl engere Beziehungen zur Türkei will, er nächstes Jahr auch auf dem Weg nach draußen sein könnte oder noch mehr "junior".

                                 Image result for Assisi


Da waren natürlich die Sikhs und Baha´is, die immer über eine Einladung glücklich sind:
auf andere Religionen auszugreifen, ist Teil ihres Credos. Bei dieser Runde mit den Fotografen scheinen die Heiden, Animisten und Geisterbeschwörer zu fehlen. Ich weiß nicht, ob der Vatican Voodooisten, Spiritualisten und Satanisten verbietet, es scheinen nicht viele auf den Fotos gewesen zu sein.

Es gab verschiedene jüdische-und Islamführer, die ökumenischer waren als ihre Brüder, die einfach bei so einem Ereignis nicht einmal tot anwesend sein wollten oder sogar in Gegenwart derer, die an so einem Ereignis teilnehmen. Viel waren natürlich, was Katholiken als liberal bezeichnen.

                                   Image result for Assisi                
Was nicht vergessen werden sollte, ist daß Assisi mehr ein politisches als ein religiöses Ereignis ist, zunehmend scheint es ein Ereignis zu sein, um den politischen Freunden einen Gefallen zu tun und die, die den globalen Ehrgeiz des Hl. Stuhls kompromittieren
könnten, zu mißbilligen- natürlich als Friedensbringer am Tisch mit den Friedensbringern. 

Quelle: Fr.Ray Blake, marymagdalenblog                                                              

Unsere Novene zum heiligen Erzengel Michael - 6. Tag!

Die diesjährige Novene zum Heiligen Erzengel Michael beten wir als klassische Novene, d.h, jeden Tag, über 9 Tage hinweg, das selbe Gebet.

Gerade in Zeiten wo man das Gefühl hat, nichts von dem, was man so als fest und stabil gewöhnt war, steht mehr fest, ist es notwendig sich an den zu halten, der vor aller Zeit war und ist und immerdar sein wird, und der treu ist, auch und wenn alle untreu sind.

Nutzen wir diese heilige Zeit bis zum Tag der heiligen Erzengel am 29. September mit dem Gebet, das Papst Leo XIII aus kluger Voraussicht seiner Kirche aufgetragen hat. 


Es wirkt wirklich Wunder: 


Heiliger Erzengel Michael,
Du ruhmreicher Prinz der himmlischen Heerscharen,
verteidige uns in diesem schlimmen Krieg, den wir gegen Mächte und Gewalten,
gegen die Beherrscher der Welt der Finsternis
und gegen die bösen Geister in den Himmelshöhen führen müssen.
Komme den Menschen zu Hilfe,
die Gott nach seinem Bild und Gleichnis gemacht, unsterblich erschaffen,
und aus der Tyrannei des Teufels um einen teuren Preis erkauft hat.

Kämpfe - vereint mit dem Heer der seligen Engel – heute wieder so die Schlachten des Herrn,
wie Du einst gegen Luzifer, den Anführer des teuflischen Stolzes
und seine abtrünnigen Engel gekämpft hast!
Denn sie siegten nicht! Ihre Stätte ward nicht mehr gefunden im Himmel.
Hinab gestürzt wurde stattdessen der grausame Drache, die alte Schlange,
die Teufel und Satan genannt wird und der die ganze Welt verführt.
Er wurde vom Himmel hinabgeworfen auf die Erde, und mit ihm all seine Engel.



Doch sieh! Der Urfeind hat sich wieder erhoben.
Der Menschenmörder hat wieder Mut gefasst.
Als Engel des Lichts verwandelt und getarnt schweift er mit einer Vielzahl böser Geister
in Raubzügen auf der Erde umher,
um hier den Namen Gottes und seines Gesalbten auszumerzen
und sich der Seelen zu bemächtigen, die für die Krone ewigen Ruhms bestimmt waren,
um sie umzubringen und dem ewigen Untergang zu weihen.
Wie Abwasser gießt der feindselige Drache
das Gift seiner Bosheit auf Menschen, deren Geist und Herzen er verführt und verdorben hat:
Den Geist der Lüge, der Ehrfurchtslosigkeit und Gotteslästerung;
den todbringenden Hauch der Ausschweifung und aller Laster und Gemeinheit.

Die überaus durchtriebenen Feinde erfüllen die Kirche,
die Braut des unbefleckten Lammes,
mit Galle und Bitterkeit und berauschen sie mit Wermut.
Ihre frevlerischen Hände haben sie an die heiligsten Schätze gelegt. 
Selbst am heiligen Ort, wo der Sitz des heiligen Petrus und der Lehrstuhl der Wahrheit
zur Erleuchtung der Völker errichtet ist,
haben sie den Thron ihrer abscheulichen Gottlosigkeit aufgestellt,
voller Heimtücke, damit, nachdem der Hirt geschlagen ist,
sie auch die Herde zerstreuen können.

Erhebe Dich also, unbesiegbarer Prinz,
und stehe dem Gottesvolk gegen den Ansturm der bösen Geister bei! Gib Du ihm den Sieg!
Die heilige Kirche verehrt Dich als ihren Hüter und Beschützer.
Du bist ihr Ruhm, weil Du sie gegen die bösen Mächte der Erde und Unterwelt verteidigst.
Dir hat der Herr die Seelen der Menschen anvertraut,
um sie in die himmlische Glückseligkeit zu geleiten.

Bitte inständig den Gott des Friedens,
Er möge den Satan unter unseren Füßen zermalmen,
damit er die Menschen nicht länger gefangen halten und der Kirche schaden könne!
Bringe Du unsere Bitten vor das Angesicht des Allerhöchsten,
lass sie zur Aussöhnung mit der Gnade und dem Erbarmen des Herrn kommen, 
während Du den Drachen ergreifst,
die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist,
und ihn gefesselt in den Abgrund stürzt und bindest,
damit er die Völker nicht mehr verführe.
Amen.
Das könnte Sie auch noch interessieren:

"Diener Gottes und der Menschheit"


Elio Guerriero, Autor von "Diener Gottes und der Menschheit- Eine Biographie Benedikts XVI" hat Benedikt XVI ein Exemplar dieses Buches gebracht.
Aldo Maria Valli hat es bei "Faro di Roma" rezensiert und den Autor interviewt.
Hier geht´s zum Original bei BenoîtXVI-et-moi :  klicken


                    
                                     Elio Guerriero und der Papa emeritus in Mater Ecclesiae

Das Buch wird am 27, September von Kardinal Parolin, Pater Lombardi und Professor Riccardi
vorgestellt.

ELIO GUERRIERO BEI BENEDIKT XVI.  
"EIN ALTER SCHÜLER UND EIN WUNDERBARER PROFESSOR."  

"Endlich ist es geschehen. Vor einigen Tagen habe ich den Zug genommen und Papst Benedikt XVI mein Buch gebracht. Ich war wirklich ein bißchen unruhig. Ich würde dem Theologenpapst den Band bringen. Ein alter Schüler (ich) und ein wunderbarer Professor (er)."
Das schreibt Elio Guerriero, Schriftsteller und Theologe-und als solcher Mitarbeiter bei Avvenire, auf seiner facebook-Seite, der vor einigen Wochen "Diener Gottes und der Menschheit", die Biographie Benedikts XVI präsentiert hat.
Seinen emotionsbeladenen Worten fügt Guerriero ein Foto bei, das ihn an der Seite Ratzingers zeigt, der lächelnd im Buch, der  Biographie, blättert, die zu lesen er akzeptiert hat und die zahlreiche Fragen klärend beantwortet und wertvolle Hinweise anbietet.

"Auf den ersten Blick"- erzählt der von Ratzinger selbst autorisierte Autor und Biograph des Papa emeritus, "hatte ich-nachdem ich in die Bibliothek eingetreten war sofort ein gutes Gefühl.
Ich halte ihm das Buch hin, er bleibt stehen, um sich den Umschlag anzusehen. Er nickt mit dem Kopf und kommentiert dann:  "Die Hintergrundfarbe erinnert mich an Bayern".
Und jeder, der seine Liebe zum Freistaat Bayern kennt, weiß daß das ein Kompliment ist.
Dann betrachtet er aufmerksam das   Inhaltsverzeichnis und bittet um Erklärungen zu den Themen, dankt mir mit Überzeugung. Ich antworte und sage ihm, daß das Interesse an meinem Buch eine ziemlich weitverbreitete Wahrnehmung von etwas zu bestätigen scheint, dem wir beiwohnen: einer "Ratzinger-Renaissance".

Das hat nichts mit denen zu tun, die fortfahren, einen Gegensatz zwischen ihm und seinem Nachfolger sehen zu wollen- unterstreicht Guerriero- und sagen, daß seine Erklärungen zu Franziskus durch die Umstände diktiert werden. Eine wirkliche Absurdität.
Papst Benedikt ist freier und ernsthafter denn je. Die, die sich dagegen an seine Lehre und seine Person mit neuem Interesse an seiner Person entdeckt haben haben, seine Einladung zum Essentiellen im Sinn, seine Schriften zur Liebe und zum Glauben, seine Appelle an Europa, denen zu folgen, die Regierenden inspiriert hätten sein sollen. Und selbst wenn sein Interesse heute auf anderes, das Paradies, gerichtet zu sein scheint, glaube ich, daß er diesen Tribut an die Wahrheit anerkennt.


Samstag, 24. September 2016

Unsere Novene zum heiligen Erzengel Michael - 5. Tag

Der heilige Michael hat in diesen Tagen wirklich viel zu tun. Heute habe ich gelesen, dass er auch der Schutzpatron der Polizei ist. Und wenn ich sehe, was die gerade in München in diesen Tagen alles zu tun haben, können wir die Polizisten auch einmal in dieses Gebet mit hineinnehmen.

Wir sollten also nicht nachlassen im Gebet. Denn wir leben in schwierigen Zeiten. Nicht nur, dass in unserer Kirche (Abteilung Deutschland) eine Menge schiefläuft und die vor lauter Anbiederei an die Politik, gar nicht mehr wissen, was sie eigentlich glauben sollen.

Auch hier, weiß der heilige Schutzpatron, wie man die Leute auf den richtigen Weg führt. Hoffen wir, dass es ihm gelingt. Und beten wir:

Heiliger Erzengel Michael,
Du ruhmreicher Prinz der himmlischen Heerscharen,
verteidige uns in diesem schlimmen Krieg, den wir gegen Mächte und Gewalten,
gegen die Beherrscher der Welt der Finsternis
und gegen die bösen Geister in den Himmelshöhen führen müssen.
Komme den Menschen zu Hilfe,
die Gott nach seinem Bild und Gleichnis gemacht, unsterblich erschaffen,
und aus der Tyrannei des Teufels um einen teuren Preis erkauft hat.

Kämpfe - vereint mit dem Heer der seligen Engel – heute wieder so die Schlachten des Herrn,
wie Du einst gegen Luzifer, den Anführer des teuflischen Stolzes
und seine abtrünnigen Engel gekämpft hast!
Denn sie siegten nicht! Ihre Stätte ward nicht mehr gefunden im Himmel.
Hinab gestürzt wurde stattdessen der grausame Drache, die alte Schlange,
die Teufel und Satan genannt wird und der die ganze Welt verführt.
Er wurde vom Himmel hinabgeworfen auf die Erde, und mit ihm all seine Engel.



Doch sieh! Der Urfeind hat sich wieder erhoben.
Der Menschenmörder hat wieder Mut gefasst.
Als Engel des Lichts verwandelt und getarnt schweift er mit einer Vielzahl böser Geister
in Raubzügen auf der Erde umher,
um hier den Namen Gottes und seines Gesalbten auszumerzen
und sich der Seelen zu bemächtigen, die für die Krone ewigen Ruhms bestimmt waren,
um sie umzubringen und dem ewigen Untergang zu weihen.
Wie Abwasser gießt der feindselige Drache
das Gift seiner Bosheit auf Menschen, deren Geist und Herzen er verführt und verdorben hat:
Den Geist der Lüge, der Ehrfurchtslosigkeit und Gotteslästerung;
den todbringenden Hauch der Ausschweifung und aller Laster und Gemeinheit.

Die überaus durchtriebenen Feinde erfüllen die Kirche,
die Braut des unbefleckten Lammes,
mit Galle und Bitterkeit und berauschen sie mit Wermut.
Ihre frevlerischen Hände haben sie an die heiligsten Schätze gelegt. 
Selbst am heiligen Ort, wo der Sitz des heiligen Petrus und der Lehrstuhl der Wahrheit
zur Erleuchtung der Völker errichtet ist,
haben sie den Thron ihrer abscheulichen Gottlosigkeit aufgestellt,
voller Heimtücke, damit, nachdem der Hirt geschlagen ist,
sie auch die Herde zerstreuen können.

Erhebe Dich also, unbesiegbarer Prinz,
und stehe dem Gottesvolk gegen den Ansturm der bösen Geister bei! Gib Du ihm den Sieg!
Die heilige Kirche verehrt Dich als ihren Hüter und Beschützer.
Du bist ihr Ruhm, weil Du sie gegen die bösen Mächte der Erde und Unterwelt verteidigst.
Dir hat der Herr die Seelen der Menschen anvertraut,
um sie in die himmlische Glückseligkeit zu geleiten.

Bitte inständig den Gott des Friedens,
Er möge den Satan unter unseren Füßen zermalmen,
damit er die Menschen nicht länger gefangen halten und der Kirche schaden könne!
Bringe Du unsere Bitten vor das Angesicht des Allerhöchsten,
lass sie zur Aussöhnung mit der Gnade und dem Erbarmen des Herrn kommen, 
während Du den Drachen ergreifst,
die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist,
und ihn gefesselt in den Abgrund stürzt und bindest,
damit er die Völker nicht mehr verführe.
Amen.

Nochmal zur neuen Bibelübersetzung, Herumgefuchtel an Jesaja

Irgendwie steckt mir die neue Bibelübersetzung schon quer und das einzige was mich freut ist, dass ich genügend "alte" Bibelübersetzungen habe.
Seltsam finde ich auch den Zeitpunkt.
Prinzipiell ist zu sagen, dass katholische ist genau k e i n e Buchreligion, sondern eine Personenreligion, wir glauben nämlich an eine Person Jesus, den Christus, von dem wir wissen, mit dem wir in Kontakt kommen, zuallererst durch das Sakrament der Eucharistie, durch die Kirche, die an der Eucharistie hängt, durch sie gebildet wird, und von dem wir Kenntnis haben durch die Schrift, die im Licht der Tradition ausgelegt wird, nicht zu vergessen das Gebet, welches Sprechen mit Gott ist.
So habe ich es mal in grauer Vorzeit, gelernt.
Da nun bekanntlich alles fließt :-) hat das zweite Vatikanum beschossen den "Tisch des Wortes" dem "Tisch der Eucharistie" (des Brotes nennt man das seither) mehr anzugleichen und selbigen reichlicher zu decken und festgestellt, dass man auch im Wort (Schrift) Jesus dem Christus begegnen kann.*
Man schmust sich seitdem an die mehr unter  "Buchreligion" zu subsumierenden Konfessionen und Religionen regelrecht an, unter dem Motto "me too" (ich auch).
Okay soweit so gut,
Nur warum man dann den doch, im Gegensatz zu früher, mehr als heilig, sakral (was dasselbe ist) und viiiieeel wichtiger als früher zu betrachtenden Text, hemmungslos, wegen der zeitgeistigen Ideologie, im Brustton der Wissenschaftlichkeit  herumfuchteln muss, das erschließt sich mir nicht.
Mir kann keiner erzählen, dass die Leute, die an der Kirche leiden, obwohl sie von ihr fünfstellige Monatsgehälter beziehen (Zitat von Bischof Dyba) wissen, was die kleinen Leute, so denken, fühlen und wollen, was als Begründung für das Herumgefummel am Text herhalten  muss.
Sorry, ich bin echt sauer.

Santa Maria delle Grazie in Mailand: Weltkulturerbe


Margherita Del Castillo kommentiert in La Nuova Bussola Quotidiana die Aufnahme des Konvents von Santa Maria delle Grazie in Mailand, dem Kloster, in dem Leonardo da Vinci das "Letzte Abendmahl" schuf, ins Weltkulturerbe. Hier geht´s zum Original:  klicken

"DAS KONVENT IN DEM LEONARDO DAS LETZTE ABENDMAHL MALTE"
"Der dominikanische Predigerorden wurde vor cirka 800 Jahren vom Spanier Domenico di Guzman gegründet, mit dem Ziel durch sein Beispiel eines Lebens im Gebet und in Armut - die Katharer zu bekämpfen, eine der am weitesten verbreiteten mittelalterlichen Ketzereien.
Die Kirche hat ihn 1234 heilig gesprochen. Seit 1459 lebt eine ständig wachsende Gemeinschaft der Predigermönche-ihrem Charisma folgend-im Konvent Santa Maria delle Grazie in Mailand.


                                                     La chiesa di Santa Maria della Grazie a Milano

Das Gelände, auf dem der gesamte Komplex errichtet wurde, wurde den Mönchen vom Grafen Gaspare Vimercati, Hauptmann der Sforza-Truppen, geschenkt. Auf diesem Areal im Grünen existierte nur eine kleine Kapelle, die das Bild der Madonna delle Grazie mit dem ausgebreiteten blauen Mantel hütete: dieses Ambiente, dessen Seitenwände mit Fresken aus dem 14. Jahrhundert bedeckt sind, die den Ewigen Vater zeigen und mit entschieden jüngeren Stuckaturen, bilden noch heute das Herz des gesamten Bauwerks.
       
                                  L'Ultima Cena di Leonardo

1463 legte der Architekt Giuniforte Solari, Chefingenieur der Zeit, den Grundstein für die zu errichtende Mailänder Kathedrale.
Die Solari-Basilika wurde sofort als Ausdruck der gotischen Tradition der Lombardei konzipiert und in den folgenden 20 Jahren vollendet.
Die Terracotta-Fassade im Stil einer Hütte wird von Pfeilern unterteilt.
Das Zentralportal aus candoglianischem Marmor in klassischem Stil, verdankt sich wahrscheinlich dagegen einem ersten Auftrag von Ludovico il Moro, Senator in Mailand, der inzwischen die Kirche als zukünftiges Mausoleum für sich und seine Familie ausgewählt hatte.
Er war es, der den Urbino stammenden Architekten Donato Bramante anstellte, der zu diesem Zweck die gesamte Neugestaltung der  Apsis delle Grazie in eine monumentale Tribüne unternahm. Das war 1492.


Besuch aus Altötting

Unser tweet zum Tage


Und die Passauer Neue Presse hat auch berichtet:    klicken


                          "GRÜSSEN SIE MIR MEINE ALTÖTTINGER!"
Diesen Satz hat der Emeritus Herbert Hofauer mit auf den Weg gegeben.
Die Altöttinger Zeitung berichtet:

"Für ein halbstündiges Gespräch kamen die beiden in Benedikts Gemächern zusammen. Dort überreichte Hofauer unter anderem ein Fotoalbum, das die Feierlichkeiten zum Papstbesuch 2006 vor eineinhalb Wochen dokumentiert. Über das Festwochenende wusste der 89-jährige Benedikt bereits bestens Bescheid – schließlich war sein Privatsekretär Georg Gänswein Ehrengast gewesen und hatte ihm bereits ausführlich von den Festlichkeiten in Altötting und Marktl berichtet, ebenso vom Denkmal, dessen Gestaltung Benedikt am Mittwoch noch einmal besonders lobte, ebenso wie den Schaffer der Skulptur, Joseph Michael Neustifter." (....) 

Quelle: vignadelsignore, PNP, Alt-Neuöttinger Anzeiger 

Freitag, 23. September 2016

Unsere Novene zum heiligen Erzengel Michael - 4. Tag!



Die diesjährige Novene zum Heiligen Erzengel Michael beten wir als klassische Novene, d.h, jeden Tag, über 9 Tage hinweg, das selbe Gebet.

Gerade in Zeiten wo man das Gefühl hat, nichts von dem, was man so als fest und stabil gewöhnt war, steht mehr fest, ist es notwendig sich an den zu halten, der vor aller Zeit war und ist und treu ist, auch und wenn alle untreu sind.

Nutzen wir diese heilige Zeit bis zum Tag der heiligen Erzengel am 29. September mit dem Gebet, das Papst Leo XIII aus kluger Voraussicht seiner Kirche aufgetragen hat.


Es wirkt wirklich Wunder:


Heiliger Erzengel Michael,
Du ruhmreicher Prinz der himmlischen Heerscharen,
verteidige uns in diesem schlimmen Krieg, den wir gegen Mächte und Gewalten,
gegen die Beherrscher der Welt der Finsternis
und gegen die bösen Geister in den Himmelshöhen führen müssen.
Komme den Menschen zu Hilfe,
die Gott nach seinem Bild und Gleichnis gemacht, unsterblich erschaffen,
und aus der Tyrannei des Teufels um einen teuren Preis erkauft hat.

Kämpfe - vereint mit dem Heer der seligen Engel – heute wieder so die Schlachten des Herrn,
wie Du einst gegen Luzifer, den Anführer des teuflischen Stolzes
und seine abtrünnigen Engel gekämpft hast!
Denn sie siegten nicht! Ihre Stätte ward nicht mehr gefunden im Himmel.
Hinab gestürzt wurde stattdessen der grausame Drache, die alte Schlange,
die Teufel und Satan genannt wird und der die ganze Welt verführt.
Er wurde vom Himmel hinabgeworfen auf die Erde, und mit ihm all seine Engel.



Doch sieh! Der Urfeind hat sich wieder erhoben.
Der Menschenmörder hat wieder Mut gefasst.
Als Engel des Lichts verwandelt und getarnt schweift er mit einer Vielzahl böser Geister
in Raubzügen auf der Erde umher,
um hier den Namen Gottes und seines Gesalbten auszumerzen
und sich der Seelen zu bemächtigen, die für die Krone ewigen Ruhms bestimmt waren,
um sie umzubringen und dem ewigen Untergang zu weihen.
Wie Abwasser gießt der feindselige Drache
das Gift seiner Bosheit auf Menschen, deren Geist und Herzen er verführt und verdorben hat:
Den Geist der Lüge, der Ehrfurchtslosigkeit und Gotteslästerung;
den todbringenden Hauch der Ausschweifung und aller Laster und Gemeinheit.

Die überaus durchtriebenen Feinde erfüllen die Kirche,
die Braut des unbefleckten Lammes,
mit Galle und Bitterkeit und berauschen sie mit Wermut.
Ihre frevlerischen Hände haben sie an die heiligsten Schätze gelegt. 
Selbst am heiligen Ort, wo der Sitz des heiligen Petrus und der Lehrstuhl der Wahrheit
zur Erleuchtung der Völker errichtet ist,
haben sie den Thron ihrer abscheulichen Gottlosigkeit aufgestellt,
voller Heimtücke, damit, nachdem der Hirt geschlagen ist,
sie auch die Herde zerstreuen können.

Erhebe Dich also, unbesiegbarer Prinz,
und stehe dem Gottesvolk gegen den Ansturm der bösen Geister bei! Gib Du ihm den Sieg!
Die heilige Kirche verehrt Dich als ihren Hüter und Beschützer.
Du bist ihr Ruhm, weil Du sie gegen die bösen Mächte der Erde und Unterwelt verteidigst.
Dir hat der Herr die Seelen der Menschen anvertraut,
um sie in die himmlische Glückseligkeit zu geleiten.

Bitte inständig den Gott des Friedens,
Er möge den Satan unter unseren Füßen zermalmen,
damit er die Menschen nicht länger gefangen halten und der Kirche schaden könne!
Bringe Du unsere Bitten vor das Angesicht des Allerhöchsten,
lass sie zur Aussöhnung mit der Gnade und dem Erbarmen des Herrn kommen, 
während Du den Drachen ergreifst,
die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist,
und ihn gefesselt in den Abgrund stürzt und bindest,
damit er die Völker nicht mehr verführe.
Amen.

Wird Papst Franziskus auch Kardinalvikar Vallini eine Lobeshymne zu seinem Brief an die Priester der Diözese Rom singen?


Sandro Magister stellt bei Settimo Cielo eine süffisante Frage. Hier geht´s zum Original:  klicken    
"AMORIS LAETITIA" WURDE VOM RÖMISCHEN KARDINALVIKAR ÜBERSETZT.
WIRD DER PAPST AUCH IHM EINEN LOBESBRIEF SCHREIBEN?"

"Wer weiß ob Papst Franziskus auch seinem Vikar für die Diözese Rom einen schönen Lobesbrief schreiben wird, wie an seine argentinischen Bischofsfreunde, weil auch er die richtige Interpretation von Amoris Laetitia- nach eben diesem Franziskus die einzig mögliche, weil "es keine andere gibt" zum entscheidenden Punkt der Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen liefert? 

Kardinalvikar Agostino Vallini hat in der Tat seine Arbeit getan. Und sehr viel fleißiger als seine hastigen Kollegen der Region Buenos Aires, wenn man nach dem Umfang seines Textes, 17 Seiten, nach der Schönheit der Schrift und der ausgefeilten Argumentation urteilt.

"Amoris Laetitia : der Weg der Familien in Rom" 

Das ist der Titel, den Vallini seiner Relatio beim Pastoral-Konvent der Diözese Rom am 19. September in San Giovanni in Laterano gegeben hat.
Er verordnet seiner  Diözese und der des Papstes verschiedene Passagen aus "Amoris Laetitia". Aber es ist seine Bemühung um das schicksalhafte Kapitel 8, das besonders die wiederverheirateten Geschiedenen betrifft, die "durch ein vorhergehendes sakramentales Band gebunden sind." 

Der erste Hinweis den Vallini gibt, ist "ihnen einen Informationsdienst zur Prüfung der Gültigkeit von Ehen Verfügung zu stellen und sich der neuen, schnelleren Verfahren zu bedienen, die der Papst für die kanonischen Ehe-Nichtigkeitsverfahren eingeführt hat.

Wenn aber "der Prozesseweg nicht möglich ist, weil die Ehe gültig ist und aus anderen Gründen gescheitert ist, kann die Ungültigkeit der Ehe weder bewiesen noch erklärt werden", eröffnen sich die Wege, die "Amoris Laetitia" skizziert hat.

Der erste Schritt, der zu gehen ist, sagt der Kardinal, ist eine "lange Begleitung, die dem Prinzip des Primates der Person über das Gesetz folgt."
Nachdem fährt Vallini mit Punkt 5 und 6 des vierten Kapitels seiner Relatio fort:

"Der nächste Schritt ist eine verantwortungsvolle persönliche und pastorale Differenzierung (AL,300)
Als Beispiel: Begleitung durch periodische Gespräche, feststellen, ob das Gewissen durch Reflektion und Reue gereift ist, eine Öffnung des Herzens im Erkennen der persönlichen Verantwortung, im Wunsch, Gott zu suchen und darin zu reifen."
"Hier muß jeder Priester eine äußerst wichtige und ziemlich delikate Aufgabe erfüllen und das Risiko "falscher Botschaften" der Starre oder des Laissez-faire vermeiden. um zur Formung eines Bewußtseins der wirklichen Umkehr zu gelangen, aber nie darauf zu verzichten, ihm das volle Ideal der Ehe vorzuschlagen (AL 307) -nach dem Kriterium des möglichen Guten.

Diese pastorale Unterscheidung der einzelnen Personen ist ein sehr delikater Aspekt  und muß den Grad der Verantwortung in Rechnung stellen. der nicht in allen Fällen gleich ist, das Gewicht der Bedingungen und mildernden Umstände , deretwegen es in einer Situation objektiver Sünde möglich ist, die objektiv nicht schuldig ist oder nicht auf volle Weise- man keinen Weg finden kann, im christlichen Leben zu wachsen und für dieses Ziel die Hilfe der Kirche zu finden." (AL305)