Samstag, 10. Dezember 2016

Fundstück darüber dass man das eine tun, aber das andere nicht lassen soll

Bei Sword of Peter habe ich diese Karikatur gefunden, die wir, mit der freundlichen Genehmigung des Zeichners, hiermit veröffentlichen.




Hier die Übersetzung


Marco Tosatti zu den jüngsten verbalen Extravaganzen des Papstes

Marco Tosatti  macht sich Gedanken über die Ausdrucksweise des Papstes.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"DER PAPST, DIE INFORMATIONEN. EXKREMENTE UND VERWANDTE MATERIALIEN"
Ich habe einige Tage mit dem Schreiben gewartet.: zuerst weil es in meinem kleinen Notizbuch wichtigerer Dinge gab und dann, weil ich mich unwohl fühlte,
Ich fühlte mich unwohl wegen des Pontifex´-auch wenn ich sicher bin, daß er die besten Absichten der Welt hatte: aber wir alle wissen, wozu gute Vorsätze führen.

Ich erinnere mich an das Wort "cacca", In den vielen Jahren, in denen ich die Angelegenheiten der Kirche verfolge und studiere, habe ich keinen Papst so sprechen oder so schreiben erlebt. Das hat Franziskus im Interview mit der belgischen katholischen Zeitung "Tertio" getan, 

Während er von den Gefahren der Versuchung der Information sprach , sagte er:
"...und dann, glaube ich, daß die Medien sehr klar sein sollten,sehr transparent und  nicht - das ist nicht böse gemeint- der Krankheit der Koprophilie verfallen, immer  Skandale, immer das Schlechte zu kommunizieren, auch wenn es wahr ist. Und weil  die Menschen die Tendenz zur Koprophagie haben, können sie große Schäden  anrichten." 

Besonders bei Johannes Paul II hatte sich unter den Vaticanisti (auch bei mir) die Gewohnheit des "ersten-males" entwickelt: man ging auf die Jagd und unterstrich, daß ein Papst zum ersten mal dieses tat, jenes sagte etc. 
Offensichtlich ist dieser Sport ein bißchen in Vergessenheit geraten, weil dieses ein durchschlagendes erstes mal war, daß das griechische Wort "kopros" (Kot) sich auf den Lippen des Papstes formt und ich sehe keine Eile, das zu verbreiten. 
Aber ich bin bereit, mich sofort zu berichtigen, falls ich es nur nicht bemerkt habe.

Vielleicht weil es uns ein bißchen peinlich ist. Persönlich hat es mir nicht gefallen.
Wer mich kennt, weiß, daß ich nicht besonders prüde bin.
Ich bekenne, daß ich viele Jahre die schlechte Gewohnheit hatte- wie nicht wenige im journalistischen Umfeld- mich eher unflätig auszudrücken.
Ein Laster, das nicht wenige Leute haben, die mit mir Zeiten meines Lebens geteilt haben, besonders Frauen, und das abzumildern, ich versucht habe und von dem ich mich zu befreien versuche.
Und im Privatleben haben von Jugend an Winde und Wellen dieses Schiffchen ordentlich gegen dieses Schifflein geschlagen.
Also stammt dieses Unbehagen nicht von einem starrsinnigen alten Kauz. Bestimmte Worte auf den Lippen des Papstes klingen für mich merkwürdig.

Was nun die Klarheit und die Transparenz angeht- wer will den ersten Stein werfen? Seit 2 Monaten warten 4 Kardinäle und nicht wenige Gläubige auf eine Antwort zur Klarheit über Todsünde und Eucharistie, die vielleicht nie kommt. 
Wir haben einen Vertrauten und Ideengeber des Papstes, der zugibt die 4 Kardinäle von einem anonymen twitter-account aus, der von ihm gestartet wurde (warum anonym?) verspottet zu haben und der jetzt versucht, als digitaler Märtyrer durchzugehen... alles in allem.

Und jetzt Koprophilie und Koprophagie. Ich denke alles mögliche Schlechte über diesen Beruf, über Journalisten im Allgemeinen, zuallererst über mich- aber wenn wir beim Papst keine Barmherzigkeit finden, von wem sollen wir sie erwarten?

Ich hoffe, daß ich mich täusche, aber ich fürchte, ein gewisses Ungleichgewicht zu spüren."


Quelle San Pietro e Dintorni, La Stampa, Marco Tosatti


  


Edward Pentin berichtet über den post-dubia Stand der Dinge im Vatican

Harry Stevens hat für die website "Regina" Edward Pentin vom National Catholic Register interviewt. und zu seinen Erkenntnissen aus der Kurie und dem Stand der dubia-Schlacht befragt.
Hier geht´s zum Original  klicken 
               
                             "ROM IM AUGE EINES STURMS"
             "HERRSCHT IM VATICAN DIE ANGST?"

"Er ist ein Veteran der Vatican-Beobachter, der Rom-Korrepondent des us-amerikanischen National Catholic Registers. Er ist auch eine Rarität unter Journalisten - praktizierender Katholik.

Er ist auch ein wirklicher Profi. 2014 geriet Edward Pentins journalistische Integrität durch einen der Lieblinge von Papst Franziskus -dem deutschen Kardinal em. Walter Kasper- unter Beschuss. Die abwertenden Kommentare des liberalen Karidnals über die afrikanischen Prälaten, die bei der Synode anwesend waren, wurden auf Pentins i-phone aufgenommen. Kasper leugnete öffentlich, jemals solche Bemerkungen gemacht zu haben und mußte sein Leugnen dann zurückziehen, als Pentin ganz ruhig das Audio veröffentlichte. Der resultierende Furor ließ die Versuche Kaspers und seiner Fans, die Synode zu kapern, schnell entgleisen.

                        

Jetzt scheinen noch einmal alle Augen auf Rom gerichtet zu sein. Eine Gruppe hochrangiger Prälaten hat ihre "dubia"veröffentlicht, die sie Papst Franziskus mit Fragen zu Amoris Laetitia geschickt hatte. Das taten sie-weil der Papst diese dubia, die sie ihm zwei Monate vorher privat geschickt hatten- ignorierte.

Alles ganz richtig nach dem Kanonischen Gesetz. Aber dieser Zug hat einen Feuersturm einer Kontroverse verursacht, die auch den Papst selbst einbezog, der diese Woche den staunenswerten Vergleich zwischen Journalisten, die über Skandale im Vatican berichten und Leuten zog, die ein sexuelles Interesse an Fäkalien haben.
Jetzt kursieren Gerüchte, daß es dem Papst nicht gut geht und ein britischer Journalist hat sogar seinen Rücktritt gefordert. Vor kurzem haben 23 Gelehrte einen offenen Brief unterschrieben, der die Kardinäle unterstützt und vor einer sich ausbreitenden Krise in der Kirche warnt.

Was geht im Vatican vor sich? In einem Versuch etwas Klarheit in einen Sturm von "spin" zu bringen, hat Regina Edward Pentin gebeten, zu berichten, was er von seinem Vorzugsstandpunkt in Rom sieht.

Frage : Welche Reaktionen auf die dubia sehen sie in Rom- bei ihren Vatican-Kontakten?

E. Pentin:
Die Reaktion war bisher insoweit interessant: fast das gesamte Kardinalskollegium und die Römische Kurie haben geschwiegen, sie haben weder die Kardinäle, noch- und das ist wichtiger-den Papst und seine Entscheidung, nicht zu antworten, unterstützt. Wenn das Schweigen als Zustimmung zu den dubia zu verstehen ist, dann sollte man argumentieren, daß die breite Mehrheit für die vier Kardinäle ist. Das kann eigentlich nur spekulativ sein, aber man könnte es auch als wahr annehmen, weil man seit Monaten von einem signifikanten Teil der Kurie hört, daß sie ein großen Unwohlsein fühlt über das, was passiert. Die Phrasen "Regime der Angst" und "Vaticanisches Kriegsrecht" werden häufig erwähnt.

Freitag, 9. Dezember 2016

Warum das progressive Christentum scheitern wird.

Pater Dwight E. Longenecker hat sich  auf seinem blog "Standing on my head" Gedanken über die Zukunft des Christentums gemacht.
Wir haben den  Beitrag hier gefunden:  klicken

Der jüngste Furor in der Anglikanischen Gemeinschaft hat wieder die reale Teilung der Christenheit beleuchtet. : zwischen- mangels eines besseren Wortes- "historischen" und "progressiven" Christen.

"11 GRÜNDE WARUM DAS PROGRESSIVE CHRISTENTUM BALD AUSSTERBEN WIRD"   

Die historischen Christen glauben, daß ihre Religion von Gott offenbart wurde- in Person seines Sohnes Jesus Christus und daß die Schriften die Primärzeugen dieser Offenbarung sind. Sie glauben, daß die Kirche die Verkörperung des auferstandenen Herrn Jesus in der Welt ist und daß es  ihre Mission ist,  das was verloren ist und immer noch gültig und lebendig ist, zu suchen und zu retten. Historische Christen glauben an das übernatürliche Leben der Kirche und erwarten, daß Gott in der Welt und in ihrem Leben wirkt. 

Progressive Christen glauben, daß ihre Religion ein historischer Zufall von Umständen und Menschen ist, daß Jesus Christus bestenfalls ein göttlich inspirierter Lehrer war, die Schriften fehlerhafte menschliche Dokumente-beeinflußt vom Heidentum- sind und daß die Kirche eine Körperschaft spirituell gesinnter Menschen ist, die allen Frieden und Gerechtigkeit bringen und die Welt zu  einem besseren Ort machen will.

Ich stelle fest, daß ich mit breiten Pinselstrichen male, aber die grundlegende Trennung ist erkennbar und Gläubige beider Seiten sollten zugeben, daß es in allen Nominierungen historische und progressive Christen gibt.
Die wirkliche Trennung der Christenheit ist nicht länger zwischen Protestanten und Katholiken sondern zwischen Progressiven und Historischen.
Wenn ich "trennen" sage,  sollte ich sagen "Schlacht" weil beide Seiten in eine unendliche und unlösbare Schlacht verwickelt sind. Unendlich weil keine Seite weichen will und unlösbar weil die Trennung sich bis in die theologischen und philosophischen Wurzeln beider Aspekte erstreckt.

Dennoch ist es- wenn man die Dynamik der progressiven Christenheit ansieht wahr,  daß man sehen, wird, daß sie am Ende des Jahrhunderts entweder ausgestorben sein oder aufgehört haben wird, Christenheit zu sein.
Heute trägt der Modernismus bei den Mainstream-Protestanten und in Teilen der Katholischen Kirche noch christliche Kleider.
Das kann aus 11 sehr einfachen Gründen nicht mehr lange andauern :

1. Modernisten leugnen das Übernatürliche und sind deshalb nicht wirklich religiös.
Mit Religion meine ich Beziehung zum Übernatürlichen. Religion (ob das Leute sind, die um ein Lagerfeuer herumspringen oder ein Feierliches Hochamt in der Katholischen Kirche feiern) handelt von einem Austausch mit der anderen Welt. Es geht um Rettung der Seelen, Erlösung von der Sünde, Himmel, Hölle, Verdammung, Nachleben, Engel und Dämonen und alles das.
Progressive befassen sich nicht damit. Für sie ist Religion eine Sache, bei der man um gleiche Rechte kämpft, darum die Welt zu einem besseren Platz zu machen, zu jedermann freundlich zu sein und um"Spiritualität". 
Es dauert nicht lange, bis die Leute merken, daß man dafür nicht in die Kirche zu gehen braucht. Also hören die Leute damit auf und das kann schon den Tod des progressiven Christentums bedeuten.
Die erste Generation progressiver Christen wird die Kirche regelmäßig besuchen, die zweite manchmal, die dritte fast nie. Die vierte und fünfte wird keinerlei Notwendigkeit für Verehrung sehen. Sie werden schließen, daß Religion nicht mehr als gute Werke ist, dann ist das religiöse Ritual überflüssig ...und das wäre ganz richtig.

2. Progressive Religion ist essentiell individualistisch nicht gemeinschaftlich.
Jeder Mensch bildet sich seine eigene Meinung über die Dinge. Deshalb-wenn es zur Religion kommt- wird die separatistische Natur progressiver Religion immer intensiver werden. Individuen mit festen Meinungen werde kleinere und leidenschaftlichere Gruppen gleichgesinnter Menschen bilden und je kleiner die Gruppen sind, desto eher werden sie verwelken und sterben.


Kardinal Müller in Lourdes

Kardinal Müller hat gestern die Feierlichkeiten zum Fest  "Unbefleckte Empfängnis" in Lourdes angeführt.

      

Eine ganz besondere Perle

Was Damian Thompson über die Koprophagie-Perle denkt, können wir im Spectator lesen
Hier geht´s zum Original:  klicken
"DIE BIZARRE BESCHIMPFUNG ÜBER DAS ESSEN VON FÄKALIEN LÄSST MICH FRAGEN, OB ER ZURÜCKTRETEN SOLLTE"

Haben Sie gelesen, was der Papst über sexuelle Erregung durch das Essen von Fäkalien gesagt hat? Lassen Sie mich schnell hinzufügen, daß er nicht über sich selbst gesprochen hat: nur menschliche Wesen im Allgemeinen. Sie lassen ihn mehr wie ein verzweifelt geschmackloser stand-up-Comedian klingen,wie der Summus Pontifex der Katholischen Kirche.
"Ich denke, daß die Medien da sehr klar und sehr transparemt sein müssen und nicht- das ist nicht böse gemeint- in die Krankheit der Koprophilie zu verfallen, das heißt immer Skandale aufzudecken, häßliche Dinge aufzudecken, sogar wenn sie wahr sind. Und weil Menschen zur Krankheit der Koprophagie neigen, kann viel Schaden angerichtet werden."
"Das ist nicht böse gemeint." Ein netter Zug, gerade bevor der Nachfolger des Hl.Petrus der Menschheit erzählt, daß sie zu Koprophagie tendiert, das ist ein sexueller Fetisch- bei dem man "Scheisse" ißt. (Es ist übrigens nicht da erste mal, daß er dieses abstoßende Bild benutzt, das hat er auch ein Jahre bevor er zum Papst gewählt wurde, getan. 

Der Kontext dieser erbaulichen Reflexionen ist die Debatte über das Verbreiten von Desinformationen oder‘fake news’ durch Propaganda Portale. Aber Franziskus scheint keinen Unterschied zwischen vorsätzlich zusammengebastelten Fantasien, die bei facebook oder in Rußland kursieren und neue Geschichten hält er für ‘verleumderisch" womit er -wie ich vermute- Berichte meint, die ihn  kritisieren.
So wie z.B. das Folgende. Hier ist Rod Dreher vom "American Conservative" über was er   ‘Poop Talk mit Papst Franziskus’ nennt:
Meine Damen und Herren, der Vikar Christi. Ich weiß daß ich die Sorte Mensch bin, die Franziskus "rigide" nennen würde, aber ich denke, wir könnten alle etwas mehr Rigidität von diesem Burschen aushalten. Wer hätte je gedacht, den Tag zu erleben, an dem der Römische Pontifex ein Interview gibt in dem er auf das Thema  sexueller Freude durch das Essen von Fäkalien kommt?


Donnerstag, 8. Dezember 2016

Vor 4 Jahren, Papst Benedikt an der spanischen Treppe

Papst Benedikt XVI besuchte am 8. Dezember 2012, sprich, vor genau 4 Jahren, die "Spanische Treppe" in Rom, wie es Tradition ist und auch immer noch ist.


wer wissen will, wie es damals war, der schaue sich diesen Film an, 




und ja berücksichtige was der Papst damals sagte:
wenn wir unsere Augen ihr  zuwenden, sehen wir das Lächeln Gottes, die unbefleckte Spiegelung des Göttlichen Lichts, in ihr finden wir neue Hoffnung, gerade inmitten der Probleme und Tragödien der Welt.

EIn Schiff ohne Steuerruder - oder der Appell der 23 zur Unterstützung der vier Kardinäle

Die unbeantworteten Dubia und kollektiven mehr oder weniger aggressiven Reaktionen aus der näheren und weiteren Entourage des Pontifex haben 23 Priester und Theologen bewogen, sich den vier Kardinälen mit einer Erklärung anzuschließen.
Sandro Magister hat sie bei Settimo Cielo veröffentlicht.
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"DAS SCHIFF PETRI IST OHNE STEUERRUDER. 23 KATHOLIKEN AUS FÜNF KONTINENTEN WIEDERHOLEN DEN APPELL DER VIER KARDINÄLE AN DEN PAPST"

ERKLÄRUNG ZUR UNTERSTÜTZUNG DER "DUBIA" DER VIER KARDINÄLE
Als katholische Gelehrte und Seelenhirten möchten wir der mutigen Initiative der vier Mitglieder de Kardinalskollegiums,ihren Eminenzen Walter Brandmüller, Raymond Burke, Carlo Caffarra und Joachim Meisner unsere tiefe Dankbarkeit und volle Unterstützung versichern.

Sie haben-wie allgemein bekannt ist-, Papst Franziskus förmlich vier "dubia" unterbreitet, und bitten ihn, fünf fundamentale Punkte klarzustellen, deren Abhandlung in Kapitel VIII der jüngsten apostolischen Exhortation "Amoris Laetitia", in Konflikt mit der Bibel und/oder der Tradition und der Lehre vorhergehender päpstlicher Dokumente steht, besonders der Enzyklika "Veritatis Splendor" und der apostolischen Exhortation "Familiaris Consortio" von Papst Johannes Paul II,

Der Papst hat sich bis heute geweigert, den vier Kardinälen zu antworten. Aber angesichts der Tatsache, daß in Frage steht, ob die erwähnten wichtigen Dokumente noch unsere volle Zustimmung erhalten, denken wir, daß das andauernde  Schweigen des Hl. Vaters ihm den Vorwurf der Nachlässigkeit in der Ausübung seines Petrinischen Amtes, seine Brüder im Glauben zu stärken einbringen könnte.

Verschiedene hochgestellte Prälaten haben die Bitte der vier Kardinäle stark kritisiert, ohne einen Beitrag zur Klärung ihrer ...Fragen zu leisten  Wir haben die Versuche, die apostolische Exhortation in einer Hermeneutik der Kontinuität zu sehen- von Seiten Kardinal C.Schönborns und Professors Rocco Buttilgliones gelesen, aber wir keinerlei Beweise für ihre Thesen gefunden, nach denen die neuen Elemente in Amoris Laetitia nicht mit dem Göttlichen Gesetz kontrastieren, sondern nur legitime Veränderungen in der pastoralen und kirchlichen Praxis bedächten.

De facto - haben sie - nach verschiedenen Kommentatoren- zu denen besonders auch Professor Claudio Pierantoni gehört- in einer neuen historisch-theologisch Studie -argumentiert, daß als Resultat der verbreiteten Verwirrung und Teilung, die der Promulgierung von Amoris Laetitia folgte, die universale Kirche in einen sehr kritischen Augenblick ihrer Geschichte eintritt, der eine alarmierende Ähnlichkeit mit der großen arianischen Krise des 4. Jahrhunderts hat.
Während dieses katastrophalen Konfliktes schwankte die Mehrheit der Bischöfe-einschließlich des Nachfolgers Petri- über die Göttlichkeit Christi. Viele fielen nicht ganz auf die Häresie herein, aber sie suchten durch Verwirrung geschwächt oder durch Schüchternheit entwaffnet, Formulierungen der Bequemlichkeit oder des Kompromisses-im Interesse  des "Friedens" und der "Einheit".


Sandro Magister widerlegt das Märchen, Fidel Castro sei ein Pazifist gewesen.

Sandro Magister straft die Elogen nach dem Tod des kubanischen Revolutionsführers und Diktators Fidel Castro lügen, indem er an die Rolle des maximo lider in der Kuba-Krise erinnert und dazu den damaligen Botschafter Sergio Romano zu Wort kommen läßt. Der zeigt schockierenderweise, daß Castro den Dritten Weltkrieg wollte.
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"DER FIDEL, DEN MAN NICHT VERGESSEN SOLLTE. SO PAZIFISTISCH, DASS ER SOGAR CRUSCHTSCHOW TERRORISIERTE"
In der Bilderflut vom verstorbenen Fidel Castro, die auch die Titelgeschichten Katholischer Blätter erreichte, haben sich die Offiziellen des Vaticans eine nüchterne Zurückhaltung auferlegt. Eine Reserviertheit die perfekt zum totalen Schweigen über die Brutalität des Castro Regimes paßt, das auch anläßlich der Reise des Papstes nach Kuba im September 2015 sorgfältig befolgt wurde.

Die beiden Seiten der amerikanischen Reise .
Zum Glück fehlte es nicht an Stimmen außerhalb des Chores. Besonders eine nicht, die des Botschafters Sergio Romano, der im "Corriere della Sera" vom 6. Dezember dem Heiligenbild von Fidel Castro als Mann des Friedens einen tödlichen Schlag versetzte.

Romano hat ein Kapitel wieder hervor geholt, das von allen ignoriert oder vergessen wurde, das der Rolle, die Castro 1962 in der Affäre um die russischen Atomraketen auf Kuba spielte, und die die Welt an den Rand eines Atomkrieges brachte-in extremis entschärft -auch Dank der Friedensbemühungen von Papst Johannes XXIII.

Es ist das Kapitel, das Sergej Cruschtschow der Geschichte gewidmet hat, der in seinen Erinnerungen von dem dramatischen Gespräch berichtet, das in jenen Tagen zwischen seinem Vater Nikita, dem damaligen Generalsekretär der Sowjetischen Kommunistischen Partei und Oleg Trojanowski stattfand, dem omnipräsenten Funktionär, der den Dolmetscher für die sowjetischen Staatsoberhäupter bei allen Gesprächen mit amerikanischen Führungspersönlichkeiten machte,

Geben wir Romano das Wort:
"Trojanowski sagte, er habe einen Brief von Castro, in dem der kubanische leader sich überzeugt zeigte, daß der Krieg innerhalb von zwei oder drei Tagen ausbrechen würde und daß man die Amerikaner daran hindern müsse, als erste Nuklearwaffen einzusetzen. Der Sinn des Briefes war klar: Es sei nötig, im Voraus zu handeln und die USA mit den Atomraketen auf der kubanischen Basis zu schlagen.
"Was? sagte Cruschtschow " Schlägt er uns vor, einen Atomkrieg zu beginnen?"
Trojanow anwortete, daß das der Sinn der Castro-Briefes zu sein scheine.

Cruschtschow explodierte: "Das ist Wahnsinn, Wir haben die Raketen nach Kuba gebracht, um einem Angiff au die Insel zuvor zu kommen und um den Sozialismus zu verteidigen, Aber jetzt ist Castro nicht nur bereit zu sterben, er will uns mit sich nehmen." Und er fügte hinzu :"Zieht die Raketen so schnell wie möglich zurück. Bevor es zu spät ist. Bevor etwas Furchtbares passiert."
Das genügt nicht: er telegraphierte dem sowjetischen Kommandanten auf der Insel, um  zu verhindern, daß sich irgendwelche Kubaner der Basis näherten. Er befürchtete offensichtlich, daß Castro sich in einem Handstreich der Raketen bemächtigte und Feuer an die Lunte des Dritten Weltkrieges legte."

Romana kommentiert:
"Ich glaube, daß diese Episode den Charakter Castros getreu widerspiegelt, Er war kein Marxist-Leninist, er folgte einer nicht irrationalen, reflexionsfähigen Ideologie, in jedem Moment seines Lebens war er ein spanischer Hidalgo , ein neuer El Cid, ein Torero, vielleicht sogar ein Don Quichote."

Quelle: Settimo Cielo, Sandro Magister

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Patriarch Kryrill im Interview

Die katholische Nachrichtenagentur Zenit berichtet über den Besuch des Moskauer Patriarchen Kyrill in Paris. Hier geht´s zum Original;   klicken

Kyrill: “Vereint mit den Katholiken, um die verfolgten christlichen Familien zu verteidigen."

Der Patriarch weiht in Paris die neue russisch-orthodoxe Kathedrale und spricht mit der französischen Presse über Ökumenismus, Terrorismus und die Wiedergeburt des Glaubens in Russland.

                          Kirill of Moscow - “Christmas service at Cathedral of Christ the Savior” 6 January 2011                      
"Der russisch orthodoxe Patriarch Kyrill war gestern in Paris, wo er die neue Kathedrale geweiht hat.
Anläßlich seiner Gegenwart in Frankreich, hat der orthodoxe Würdenträger der Tageszeitung LeFigaro  ein Interview gegeben, in dem er besonders das Thema des Ökumenismus anspricht.

 "Bewahren wir die Integrität unserer Tradition, während  wir gemeinsam arbeiten- sagte er bei der
Gelegenheit. Unser Ziel ist es nicht, uns gegenseitig zu verändern, sondern gemeinsam, die Welt um uns herum, die voller Leiden und Ungerechtigkeiten ist, die die Würde der Menschen bedrohen, die von Gott kommt," 
Indem er tiefer auf die Details der Verbindungen mit der Katholischen Kirche einging, hat Kyrill sie 
als dynamisch definiert.


"Bewahren wir die Integrität unserer Traditionen, während wir gemeinsam zusammen arbeiten, hat er

zu diesem Thema gesagt. Unser Ziel in diesem Dialog ist nicht, uns gegenseitig zu verändern, sondern die Welt um uns herum, die voller Leiden und Ungerechtigkeit ist, die die Würde des Menschen bedrohen, die von Gott ist." Als er detaillierter auf die Beziehung mit der Katholischen Kirche einging. hat Kyrill sie als "dynamisch" definiert.

Familie, Säkularismus und verfolgte Christen sind die Pfeiler um die herum diese Zusammenarbeit verwurzelt ist. "Wir sind bereit" hat er hinzugefügt- gemeinsam gegen die von einem militanten Säkularismus gegen das traditionelle Familienkonzept geführten Angriffe, die die christliche Identität bedrohen, zu verteidigen." Außerdem  "sollen die Orthodoxe und die Katholische Kirche niemals gegenüber dem Schicksal der Christen indifferent seien, welcher Konfession sie auch seien und in welchem der Erde auch verfolgt werden." 

Der Patriarch gibt zu, daß es wichtige "doktrinale Unterschiede" gibt.die aber nicht auf die Zusammenarbeit abfärben und er stellt fest, daß einer, der in der orthodoxen Welt die Annäherung an Rom kritisiert, nicht über die Natur dieser Beziehungen informiert. 

Er wendet dann seinen Blick Rußland zu, wo-wie er sagt- "wir uns zur Zeit eines präzedenzlosen Niveaus an Freiheit erfreuen, nicht nur hinsichtlich der sowjetischen Epoche sondern auch zur synodalen Periode des Russischen Reiches, während der die Kirche auf die Ebene eines Ministeriums für spirituelle Belange reduziert wurde."
Jetzt als ist die Zahl der Gläubigen, die in die Messe gehen, der Berufungen und der Kirchenneubauten in Rußland angestiegen , "ein wahres Wunder- das nach dem Dunkel des atheistischen Regimes folgte." Optimismus ach im Hinblick auf die Beziehungen mit den anderen Orthodoxen Kirchen: nach Kreta- über die Mißverständnisse hinaus: "der präkonziliare Prozess wird weitergehen, er ist nicht unterbrochen."

Als er zur Frage des islamischen Extremismus kommt, unterstreicht Kyrill die Wichtigkeit, die Anwesenheit der Religion im öffentlichen Raum aufrecht zu halten. Er stellt fest, daß die Unterstützung für die traitionellen religiösen Gemeinschaften der beste Schutz vor dem Extremismus ist, der beste Impfstoff gegen die atheistische Ideologie, die sich wie ein Virus ausbreitet."

Quelle ; Zenit, Patriarch Kyrill

Marco Tosatti über den Papst in der Sackgasse & die St.Gallen-Mafia und ihre Machenschaften.

Marco Tosatti, renommierter Vaticanist von LaStampa hat in einem Interview seine Sicht der Dinge nach den Dubia und den Reaktionen bzw. der Nichtreaktion aus der Casa Santa Marta & Entourage dargelegt- bei der er sich auf seine langjährige Erfahrung und seine Quellen innerhalb der Leoninischen Mauern stützen kann. Die website "La Fede Quotidiana" berichtet.
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Marco Tosatti: “Bei der Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen steckt Papst Franziskus in einer Sackgasse”
"Groß ist die Konfusion unter dem Himmel", sagt der "Dekan" der italienischen Vaticanisti Marco Tosatti in einem Interview zur derzeitigen Situation der Kirche. Tosatti erinnert daran, daß er der erste war, der davon berichtete, daß sich bereits 2014 alles entwickelte, was dann das Endresultat der Synode war. Aber ich denke, daß die Organisatoren dieser Operation die breite und tiefe Auswirkung des Widerstandes unterschätzt haben. Aber schon damals konnte man vorhersehen, daß das Resultat ein zweideutiges Dokument sein würde. Einer der meisterhaften Marionettenspieler hat-meiner Meinung nach- unvorsichtig darüber gesprochen-während eines Essens mit vielen Fremden. Einer der Anwesenden hat mir dann darüber berichtet."

Die "Sankt Gallen Mafia", eine Gruppe von Prälaten und Kardinälen, hat darüber wenige Tage vor dem Konklave von 2013 extra omnes die Wahl Kardinal Bergoglios angezeigt.
Tosatti sagt: "Wir müssen zwei Fakten unterscheiden.
Da ist zuerst das, worüber der belgische Kardinal Danneels, großer Freund und Berater des Papstes, in seinem Buch schreibt; und ich erlaube mir, eines der nicht wenigen menschlichen Fragezeichen dieser Regierung angesichts dieses Purpurträgers hinzuzufügen.
Nach der Präsentation des Buches hat sich ergeben, daß die Wahl Jorge Mario Bergoglios Frucht der von Kardinal Carlo Maria Martini organisierten heimlichen Treffen von Kardinälen und Bischöfen war, die seit Jahren in Sankt Gallen in der Schweiz stattfanden.
Das behaupten auch die Autoren Jürgen Mettepenningen und Karim Schelkens: diesen Autoren zufolge soll Danneels seit Jahren daran gearbeitet haben, die Wahl von Papst Franziskus von 2013 vorzubereiten. Er selbst hat in einem Video bei der Repräsentation des Buches in Brüssel zugegeben, daß er Mitglied eines heimlichen Clubs von Kardinälen war, die gegen Joseph Ratzinger opponierten.
Lachend definierte er den als einen "Mafia-Club, der den Namen Sankt Gallen hatte".
Außer Danneels und Martini gehörte -nach dem Buch- zur Gruppe auch der holländische Bischof Adriaan Van Luyn, die deutschen Kardinäle Walter Kasper und Karl Lehmann, der italienische Kardinal Achille Silvestrini, sowie der britische Kardinal Basil Hume u.a. an.

Die belgische Zeitung Le Vif schrieb: "Am 13.März stand ein alter Bekannter an der Seite des neuen Papstes Franziskus: Godfried Danneels, Offiziell war er dort als Dekan der Kardinal-Priester -aber in Wirklichkeit hatte er seit Jahren als diskreter Königmacher gearbeitet."


Hl.Ambrosius

Heute feiert die Kirche den Gedenktag des Hl Ambrosius.
Lesen wir,was Papst em. Benedikt XVI  in einer Katechese bei der Generalaudienz vom 24. Oktober 2007 über den Mailänder Bischof sagte.
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                                        Mosaik in der Kirche S. Ambrogio, um 470. Diese älteste Darstellung von Ambrosius ist wohl das älteste erhaltene Portrait eines Heiligen überhaupt

Er begann so:

"Der heilige Bischof Ambrosius – über den ich heute zu euch sprechen will – starb in Mailand in der Nacht vom 3. auf den 4. April 397. Es war der Morgen des Karsamstag. Am Vortag hatte er gegen fünf Uhr nachmittag, mit kreuzförmig geöffneten Armen auf dem Bett liegend, zu beten begonnen. So nahm er während des feierlichen Ostertriduums am Tod und an der Auferstehung des Herrn teil. »Wir sahen, daß er seine Lippen bewegte«, bezeugt Paulinus, der treue Diakon, der auf Anregung des Augustinus dieVita des Ambrosius schrieb, »aber wir hörten seine Stimme nicht«. Plötzlich schien sich die Lage rasch zu verschlimmern. Honoratus, der Bischof von Vercelli, der sich dort aufhielt, um Ambrosius beizustehen, und im Obergeschoß schlief, wurde von einer Stimme geweckt, die wiederholt rief: »Schnell, steh auf! Ambrosius liegt im Sterben…«. »Honoratus ging eilends hinunter« – schreibt Paulinus weiter – »und reichte dem Heiligen den Leib des Herrn. Sobald er ihn empfangen und geschluckt hatte, hauchte Ambrosius seinen Geist aus und nahm die gute Wegzehrung mit sich. So genießt seine Seele, gestärkt durch die Kraft jener Speise, nun die Gemeinschaft der Engel« (Vita 47). An jenem Karfreitag des Jahres 397 brachten die ausgebreiteten Arme des sterbenden Ambrosius seine mystische Teilnahme am Tod und an der Auferstehung des Herrn zum Ausdruck. Dies war seine letzte Katechese: Im Schweigen der Worte sprach er noch einmal durch das Zeugnis des Lebens."

Quelle: La Santa Sede, LEV


Gegen einen bedingungslosen Papalismus

Die Website PeterOneFive hat einen Beitrag des deutschen Theologen Dr. Markus Büning zu den dubia veröffentlicht.
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        File:Cima da conegliano, san pietro in trono tra santi.jpg


"EIN PLÄDOYER GEGEN EINEN BEDINGUNGSLOSEN PAPALISMUS" 

In den vergangenen Tagen hat der Dekan der römischen Rota, Pinto, wiederholt und ziemlich laut gegen die vier mutigen Kardinäle gewütet, die sich nach einer langen Zeit des Wartens gedrängt sahen, der Welt ihre eigenen "dubia"  betreffs AL öffentlich zu machen, Zweifel die sie dem Papst zuerst privat präsentiert hatten, der sich aber entschied, sie nicht zu beantworten.

Der Römische Dekan sieht jetzt im Verhalten der Kardinäle eine Form unverschämten Benehmens und eine sehr unangemessene Form des Verhaltens gegenüber dem Vikar Christi auf Erden. Und dann wird sein Gespräch über die Lebensgeschichte eines der Zweifelsträger- hier ist Kardinal Meisner gemeint- über dem jetzt angeblich ein Schatten liegt: "Es ist jetzt offensichtlich, daß der Römische Dekan die sorgfältig definierte Beziehung zwischen Gewissen und Gehorsam gegenüber der kirchlichen Autorität nicht kennt, wie sie in der Tradition begründet liegt. Pinto scheint ein Repräsentant des unbedingten Gehorsams und des beunruhigenden Papalismus zu sein, 

Als Theologe, der besonders seit mehreren Jahren das Leben der Heiligen und ihre Bedeutung für unsere Zeit studiert hat, sehe ich jetzt, daß es mehr als passend ist, unsere Aufmerksamkeit zwei Mitgliedern des "endlosen Chores" zu zu wenden, die in der Lage sind, klar die Sichtweise des kanonischen Juristen Pinto zu korrigieren; Johanna von Orléans (1412-1431) und John Henry Newman (1801-1890).
Diese strahlenden Beispiele zeigen uns klar und deutlich, daß das Gewissen - hier ist das wohlgeformte Gewissen gemeint, das sich an Gottes Geboten orientiert, immer Vorrang hat.
Dazu zeigen uns diese beiden Persönlichkeiten, daß diese Art des Papalismus auf keine Weise katholisch ist. Der Papst ist nicht das Zentrum der Kirche.
Nein, er ist der "Diener der Diener Gottes". Er ist es besonders, der in Ausübung seines Amtes in der Universalen Kirche-pflichtgemäß an die bedingungslose Gültigkeit des Göttlichen Gesetzes gebunden. Sollte er diese Pflicht in seinem Inneren nicht mehr klar und deutlich präsent haben, dann dürfen ihn die Christen  die sie klar und deutlich in ihrem Gewissen sehen, den Papst an seine Pflicht erinnern.
Und unsere vier mutigen Kardinäle haben nichts anderes getan als das.


Dienstag, 6. Dezember 2016

Fundstück


Besuch in Mater Ecclesiae : Msgr. Antonio Luiz Catelan besuchte am 3. Dezember den Emeritus

Patriarch Bartholomäus & Amoris Laetitia

Father John Hunwicke hat auf seinem blog liturgicalnotes noch einige Gedanken zum Brief des Ökumenischen Orthodoxen Patriarchen Bartholomäus zu Amoris Laetitia veröffenlticht.
Hier geht´s zum Original:  klicken

  "PATRIARCH BARTHOLOMÄUS UND AMORIS LAETITIA"
"Jetzt hat Patriarch Bartholomäus sein Geld also auf Amoris Laetitia gesetzt. Ich denke er könnte sich als schlechter Spieler erweisen. Aber vielleicht- wie so oft bei diesen Byzantinern ist, die noch nicht wieder in voller Kommunion mit dem Hl. Stuhl sind, sollten wir bei ihren Worten eine Hermeneutik der Frage anwenden, was in diesem Meinungsaustausch Konstantinopel und Moskau einander wirklich sagen?

Ich bezweifle eher, daß Bartholomäus in Innersten seines Herzens große Begeisterung für ein Modell des Universalen Primats fühlt, der wie die Bergoglio-Parodie des Petrinischen Amtes funktioniert.
Aber Franziskus und Kyrill haben sich in Kuba getroffen....Bartholomäus´ Großes und Panorthodoxes Konzil war ein Fehlschlag (nach so vielen Jahren der Vorbereitung) das den Standard eines Rohrkrepierers erreicht hat...und die Atmosphäre in Istanbul scheint immer trauriger und trauriger zu werden, deshalb bin ich nicht verwundert, daß seine All-Heiligkeit gerade dringend einen Freund unter den "starken Jungs" auf dem Schulhof braucht.

In gebe hier jetzt etwas wieder, was ich gerade von einem unserer Getrennten Brüder im internet gelesen habe:
" Ich spreche aus der formalen ökumenischen Dimension meines Dienstes und kann zuversichtlich sagen, daß "wir" für die ich hier spreche, bereit sind uns hinzusetzen, um die bescheidene Interpretation Benedikts XVI des Petrinischen Amtes zu diskutieren, während es keinen Weg gibt, auf dem wir vernünftig mit Bergoglio diskutieren könnten, einem Diktator, der Stegreif-Äußerungen über Dogmen macht und es liebt, mit denen zu dialogisieren, die völlig mit ihm übereinstimmen."

Quelle: Liturgicalnotes, Fr. J.Hunwicke