Montag, 22. Mai 2017

Bisserl was aufbauendes, diesmal aus Jesaja!

1. Es wird sich die Öde und Wüste freuen und aufjubeln die Einöde und blühen wie eine Lilie.1
2. Üppig wird sie sprossen und jauchzend und frohlockend aufjubeln; des Libanons Herrlichkeit ist ihr verliehen, die Pracht des Karmel und Saron;2 sie werden die Herrlichkeit des Herrn schauen und den Glanz unseres Gottes.
3. Stärket die schlaffen Hände und kräftiget die wankenden Kniee!
4. Saget den Kleinmütigen: Seid getrost und fürchtet nicht; sehet, euer Gott selber wird kommen und euch erretten.3
5. Dann werden die Augen der Blinden geöffnet und die Ohren der Tauben aufgetan werden,
6. dann wird der Lahme wie ein Hirsch springen und die Zunge der Stummen wird gelöst werden; denn aufgebrochen sind in der Wüste Wasser und Ströme in der Öde.
7. Und das dürre Land wird zum See und der lechzende Boden zu Wasserquellen; in den Höhlen, in denen zuvor Drachen lagerten, sprossen grünes Rohr und Schilf.4
8. Und ein Weg wird daselbst sein und eine Straße, heilige Straße wird sie heißen;5 kein Unreiner wird auf ihr wandeln, sie wird euch ein gerader Weg sein, so dass selbst Törichte auf ihm nicht irregehen.
9. Nicht wird ein Löwe dort sein und kein wildes Tier dorthin kommen noch daselbst angetroffen werden, sondern die Erlösten werden darauf wallen.
10. Und die vom Herrn Erlösten werden heimkehren und nach Sion ziehen unter Lobgesang; ewige Freude krönt ihr Haupt, Wonne und Freude erlangen sie, es fliehen Schmerz und Jammer!6 

Sonntag, 21. Mai 2017

Kümmert euch um Gott und zeigt das auch!

Neulich ist mit ein alter Beitrag von mit wieder in den Sinn gekommen, der nicht von mir ist, sondern sich auf einen, wie ich finde genialen Leserbrief im Konradsblatt bezog.
Da der Leserbrief immer noch aktuell ist, habe ich den alten Beitrag wieder hochgeholt.

Im neuesten Konradsblatt findet sich unter dem Titel "Alte Klagen" ein, wie ich finde, genialer Leserbrief zu Nutzen bzw. Unnutzen der Diözesanversammlung und dem, was wirklich verkehrt läuft in unserer Kirche.
Mit freundlicher Genehmigung des Autors tippe ich ihn  hier ab.

Der Rausch ist zu Ende. Was war das jetzt eigentlich, diese Versammlung der Badisch-Katholischen Landeskirche?
Eine Veranstaltung die stattfinden musste, obwohl mit dem Rücktritt des Heiligen Vaters das Grundübel allen Reformstaus sich selbst aus dem Weg geschafft hat?
Natürlich, ich weiß es, es sind Absprachen getroffen worden, und die werden ob sinnvoll oder nicht, planmäßig durchgeführt . Beweglichkeit einer Rätekirche.
Also trifft man sich und spricht über Dinge die man gar nicht ändern kann, um neuen Grund zu alten Klagen zu haben. 
Es herrscht Reformbedarf. Ich höre mir das seit 40 Jahren an. Kann das sein? Es hat sich schon so vieles verändert, außer, dass wir evangelisch geworden sind. In einem haben wir allerdings tatsächlich Nachholbedarf.
Die Liturgie wurde von vielen Zutaten befreit, die sich im Laufe der Jahrhunderte angesammelt haben. Aber hat  sich diese wohltuende Vereinfachung im Alltag fortgesetzt? Nein.
Angefangen von den neuen Zutaten liturgischer Homeworker bis hin zu einer überbordenden Verwaltung und einem undurchschaubaren Strukturdschungel im kirchlichen Verbändewesen, hat sich unsere Kirche zu einer moderatorenkoffergestützten Vereinigung verschiedenster Unternehmensberatungen entwickelt, in der sogar Jesus depressiv werden müsste.
Man spürt das, ist unzufrieden und sucht leider den Sündenbock weit weg von hier. 
Selbsterkenntnis, Fehlanzeige, glückliches badisches Land!
Man schwärmt von der Freiheit draußen, wo der Vorschriftenwurst und die Gängelei den einzelnen Bürger ebenso entmündigt wie ganze Staaten.
Man träumt von eine entklerikalisierten Kirche, obwohl wir das fast schon sind und fast synchron auch kaum noch Bedarf an der Eucharistie besteht. Man hat die Hierarchie fast weitgehend über die Methode "Leitung im Team" ausgehebelt, da dass, wie eine Teilnehmerin konsequent feststellt, lediglich der Bischof noch dringend der Unterstützung bedarf.
Bleibt für mich unterm Strich dieser Veranstaltung als wirklicher Coup des Heiligen Geistes, jener alkoholisierte Prophet, der im Münster das einzig sinnvolle Schlußwort gesprochen hat "Kümmert euch um Gott und zeigt das auch".

Willkommen in Bayern, Exzellenz! - Update!

Da freuen wir uns doch richtig mit:
Gestern wurde Erzbischof Georg Gänswein, der Privatsekretär von Papst em. Benedikt zum Mitglied der Traunsteiner Gebirgsschützen ernannt.
Gestern gab es einen Festakt und heute hat Erzbischof Gänswein in der Traunsteiner Kirche St. Oswald eine Heilige Messe gefeiert - das ist übrigens die Kirche, in der Joseph Ratzinger seine erste heilige Messe feierte.

Die Traunsteiner sind ja auch immer dabei, wenn es in Mater Ecclesiae was zu feiern gibt. Und sie sind zu den Geburtstagen von Papst Benedikt und Joseph Ratzinger immer in Rom gewesen, um ihm mit einem Ehrensalut zu gratulieren. Denn auch Joseph Ratzinger war Ehrenmitglied der Gebirgsschützen.

Jetzt also ein neues Mitglied aus höchsten Kirchenkreisen. Ein Badensischer Römer, aber garantiert kein Preiß. Und dieses Ehrenmitglied wird den Gebirgsschützen sicher auch viel Ehre machen.

Der BR hat einen kurzen Bericht dazu mit vielen schönen Bildern. Und sobald es ein Video gibt, wird es hier zu sehen sein.

Glückwunsch Eminzenz! Und wir können uns vorstellen, dass sich Papst Benedikt mit ihm freut!

Inzwischen gibt es auch einen wunderbaren Artikel von MK-Online dazu. Den zu lesen, es sich wirklich lohnt. Denn Erzbischof Gänswein ist in seiner Ansprache sehr intensiv auf das Lebens- und Heimatgefühl in Bayern eingegangen. Dass er Grüße von Papst Benedikt mit in die alte Heimat brachte, versteht sich von selbst.

Samstag, 20. Mai 2017

Auch wenn's rundherum dunkel ist - die Kirche steht im Licht

In München war's ja heute abend etwas wolkenverhangen. Aber als die Sonne unterging, gab's ein wunderbares Bild:

Bildquelle: Screenshot aus einer Live-Übertragung des BR
Vielleicht ein Symbolbild für die Kirche in unserer Zeit: Gottes Licht leuchtet. Freuen wir uns!

Glaube heißt nicht wissen, oder über die alte Versuchung mit den Mächtigen dieser Welt zu speisen

Man kann es beklagen, man kann es bejammern, man kann sich draüber grämen. es nutzt nichts, man hat einfach das Gefühl, dass in früheren Zeiten die hochwürdigen Herren, einfach mehrheitlich mehr so getan haben, als ob, einfach weil frühere Zeiten viel formalisierter waren, als die unsere, die doch so sehr auf Gefühl und den berühmten Bauch, sowie die Freiheit von allem was auch nur im entferntesten nach Zwang riecht, setzt und somit den Menschen vordergründig davon befreit so zu tun als ob.
Diese Befreiung von dem Zwang so tun zu müssen, als ob, ist erst mal was sehr gutes, nur ist der Mensch. leider Gottes, oder Gottseidank begrenzt und nicht in der Lage alles und jedes nachzuprüfen, was ihm so über den Weg läuft.
So ist man eben wieder, wenn man die Sache bei Licht betrachtet, gezwungen so zu tun als ob.
Es ist wie es ist, an irgendwas muss ich halt glauben, einfach weil ich nicht alles nachprüfen kann, eigentlich fast gar nichts.
Man nehme sich eine ruhige Minute und denke drüber nach.

Freitag, 19. Mai 2017

Die lieben Kleinen und die Kirche... wenn da bloß die Eltern nicht wären.

Also ich grabe da jetzt mal ein bisschen in der Vergangenheit und erinnere mich, wie das zu unserer Zeit so war.
Ich bin ja als Protestantin groß geworden und dementsprechend war auch unsere Erziehung. Wir hatten also keine Ahnung, was eine Kommunion ist, denn bei uns ging es ja erst viel später los. Trotzdem hatten meine Eltern ein Auge drauf, dass wir jeden Sonntag in den Kindergottesdienst gingen und es war ja auch irgendwie ganz schön. Wir hatten dann auch in der Schule zweimal in der Woche Religionsunterricht. Dort lernten wir viel über die Bibel und die Kirchengeschichte. Es wurde nicht gebastelt und es wurden keine kindischen Spielchen gespielt, sondern Wissen und Glauben vermittelt. Der Kuschel-Jesus war zu dieser Zeit noch nicht erfunden und unser Pfarrer, der mehr als zwei Jahrzehnte vorher bei den Bekennenden Christen war, hätte es sich auch verbeten, wenn sich die Poltik damals gewagt hätte, ihm die Glaubensinhalte vorzuschreiben. So wuchsen wir dann unserer Konfirmation entgegen und fühlten uns schon richtig erwachsen, als wir dann endlich mit dem Konfirmandenunterricht beginnen konnten. Das war zweimal die Woche jeweils 2 Stunden am Nachmittag. Zusätzlich zur Schule - wohlgemerkt und ein ganzes Jahr lang. Wir lernten viel über das Neue Testament, das ja von Luther unter "Lebensgefahr" übersetzt wurde und das wichtigste war, dass wir begriffen, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist, der vor 2000 Jahren am Kreuz gestorben ist, damit uns die Sünden vergeben werden. Das war natürlich alles (nach heutigen Gesichtspunkten) sehr grausam, aber ich erinnere mich nicht, dass unsere Eltern der Meinung waren, dass uns die Geschichte des Wahren Glaubens erschrecken oder sogar traumatisieren könnte.

Letztens hatten wir in unserer Kirche eine Erst-Kommunionfeier. Ich muss sagen, ich bin da zufällig reingeraten, weil es im Pfarrbrief falsch ausgedruckt war - und dann harrte ich der Dinge, die da kamen. Ich dachte ja erst, das ist ja schön, dass man die Kinder während einer lateinischen Messe zur Kommunion führt. Doch das war wohl nix. Es war zwar ein bisschen ernster und der Pfarrer hat dann auch in seiner Predigt darauf hingewiesen, dass es nicht nur eine Erst-Kommunion, sondern auch noch eine Zweit- und Drittkommunion und noch viele weitere geben wird. Aber natürlich sangen wir trotzdem das eine oder andere "moderne" Lied aus den 70ern und für die anderen gab's zum Trost ein bisschen Mozart.  Aber der Stil der Messe war eben den Kindern angepasst und der Rest durfte dann die infantile Messe mitfeiern. Als es vorbei war, dachte ich - die armen Kinder, was hat man ihnen vorenthalten. Und es ist doch schade, wenn der Versuch, den Kleinen nix zuzumuten doch eher dazu führt, dass sie sich dann nicht ernst genommen fühlen, und gar nicht mehr kommen.

Donnerstag, 18. Mai 2017

Endzeitgerede

es liegt schon länger in der Luft, etwas, weiß nicht wie ich sagen soll, ein Gefühl, dass nichs bleibt wie wir es gerne hätten, und das wird dann als apokalyptisch gedeutet, frei nach dem Motto "wenn es schon nicht funktioniert  hat mit der Errichtung des Paradieses auf Erden und in der Kirche, dann, dann sind wir (korrekter die) so exorbitant schlecht, dass es ja aufs Ende der Welt hinauslaufen muss!" Klarerweise sind  deshalb  die dunklen, unklaren Stellen der Apokalypse, die diversen Tiere,  die  auf bekannte politische Konstellationen gedeutet werden, genauso wie die Parallelstellen bei Daniel, schwer im Schwange und sie kommen auf einmal in fast jedem frommen Gespräch, über kurz oder lang auf's Tapet.

Leider gibt all das die Eröffnung der Apokalypse nicht her, wird darin beschrieben, was ist,  und kommen wird. (Offb 1,17)
Und die Endzeit in der leben wir nun mal seit gut 2000 Jahren , es wird irgendwann einmal mit dieser Welt zu Ende gehen, aber es wird sich nichts mehr großartig ändern,
Am Ende der Offenbarung wird eine Handlungsanweisung gegeben, die eigentlich recht frustrierend klingt, jeder soll grad so weiter machen, bald kommt der HERR und mit ihm der Lohn.
Im Wortlaut hier

10 Und er sagte zu mir: »Versiegle nicht die prophetischen Worte dieses Buches! Denn die Zeit ist nahe. 11 Der Frevler frevle weiterhin; der Unreine sei weiterhin unrein; der Gerechte übe weiterhin Gerechtigkeit, der Heilige heilige sich weiterhin. 12 Siehe, ich komme bald, und mit mir mein Lohn, um einem jeden zu vergelten nach seinem Werke. 13 Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende. 14 Selig, die ihre Kleider [im Blut des Lammes] waschen! Sie sollen Anrecht erhalten auf den Baum des Lebens und durch die Tore eingehen in die Stadt. 15 Draußen aber sind die Hunde und die Zauberer, die Unzüchtigen und die Mörder, die Götzendiener und ein jeder, der die Lüge liebt und sie begeht. 16 Ich, Jesus, sandte meinen Engel, um euch dies vor den Gemeinden zu bezeugen. Ich bin der Wurzelsproß und der Stamm Davids, der hellstrahlende Morgenstern. 17 Der Geist und die Braut sprechen: Komm! Wer es hört, der spreche: Komm!, und wen dürstet, der komme, und wer will, der empfange umsonst Wasser des Lebens!« 
(Offb 22,10ff)

Mittwoch, 17. Mai 2017

Der Wandel des Gottesdienstes,

Neulich war ja "weißer Sonntag" der Tag wo jeder Fromme zu sieht, wo er hingeht, weil zur Primetime Kinderfasching mit im Grunde moralinsaurer, gewaltsam nett daherkommender, unrealistischer Geschichte als Lesung und ebensolcher Predigt ist.
Rein theoretisch bin ich ja der Ansicht, nicht wegen dem Pfarrer, nicht wegen der Predigt,. nicht wegen der Architektur, und auch nicht wegen der Leute in die Kirche zu gehen, sondern ganz alleine wegen Jeus dem Christus, der es gesetzt hat, dass in der Liturgie der Wandlung der Schleier von Raum und Zeit beiseite gezogen wird, auch und wenn wir das nicht sehen und nicht spüren, und wir alle hintreten zum Berg Golgatha!
Rein praktisch muss ich sagen, sooooo heilig bin ich nun einfach nicht und deshalb seh ich zu, dass ich den Eventgottesdiensten fern bleibe!
 Früher allerdings war das anders, da hat man, wenn Erstkommunion war,. alles aufgefahren was gut und katholisch war, die Kirche ertrank in Blumen, und Weihrauch, auf jeden Fall habe ich meine Erstkommunion so in Erinnerung, feierlich, ungemein feierlich, fast erschreckend feierlich, auch hinterher, bei der Feier im Familienkreis.

Dienstag, 16. Mai 2017

Kirche damals, Kirche heute,


Es hat sich seit den Zeiten Jesu nichts geändert, wundersüchtiges, Volk, rubrikenreitenden Pharisäern die sich für die Besseren  halten und mit dem gerade aktuellen Zeitgeist kuscheln und an keine, wie auch immer geartete Transzendenz glaubende Sadduzäer.
Unser Denkfehler ist nur, dass wir denken es wäre anders.
Christentum ist eine persönliche Entscheidung, so sehr wir verpflichtet sind, das unseren Kindern und denen die um uns herum sind, zu vermitteln, so sehr ist christliche Kultur ein Widerspruch in sich!

Das ist meine Quintessenz aus einer langen Diskussion über all die merkwürdigen Gestalten die man so bei Katholens, ehrlich gesagt, bei Kirchens im allgemeinen trifft.

Was sollen wir uns also aufregen, es ist halt so, es war schon immer so, wir sollten uns mühen anders zu sein, aber die einzige aus dem Umfeld Christ, die weder in die eine, noch in die andere Schublade passt und auch nicht zu denen gehört, die von der Wiederherstellung des rein irdisch gedachten Reiches Gottes in Israel träumten, wie es von den Aposteln überliefert ist, die einzige die in ihrem Leben Gott hat machen lassen, und das ihrige still und einfach getan hat,ist und bleibt Maria, daher sei ihr Lob gesungen





und gebeten sie möge bitten für uns Sünder allzeit an Gottes Thron!

Montag, 15. Mai 2017

100 Jahre Patrona Bavariae - eine kleine Nachlese in bewegten Bildern.

Wir hatten wirklich eine schöne Feier - und wie es an diesen Tagen üblich ist, erstrahlte der Himmel weiß-blau.
Unser Kardinal schien bester Laune zu sein und es gelang ihm sogar einmal von "unserem schönen Bayern" zu sprechen.



Da machte der Ministerpräsident doch einen weitaus fröhlicheren Eindruck:



Das Bistum Augsburg kam von Westen herangezogen:



München-TV berichtet vom Einzug der Erzdiözese München-Freising:

Sonntag, 14. Mai 2017

Father Z's Apotheke

Es ist nun mal so, dass, egal auf welcher Seite man steht, und wenn man auf keiner steht, sowieso, man sich des Gefühls nicht erwehren kann, dass auch in der Kirche, nichts bleibt wie es war.
Es gibt dabei nicht wenige Leute, denen, trotz allem vorgetragenen Optimismus, frei nach dem Kölner Wahlspruch, "es ist noch immer jud jejange" "heimlich im Busen bang wird"
Für diese und auch für die anderen, die nur noch besorgt sind, hat father Z einen Beitrag geschrieben, den man hier nachlesen kann.

Der Titel lautet übersetzt "Sind Sie besorgt, aufgebracht, verwirrt über die Kirche von heute?"
und hat die selbstironische, die Überschrift weiterführende Unterüberschrift "Wo ein Father Z geschwollen daher redet"


Ora pro nobis Sancta Patrona Bavariae


Samstag, 13. Mai 2017

wahres Wort, oder nachdenkliches über das Paradies

“Those who promise us paradise on earth never produced anything but a hell.” Karl Popper

wäre viel dazu zu sagen, unter anderem auch, dass unser Ziel das ewige Sein bei Gott ist und das nicht die Heimkehr ins verlorene Paradies ist, sondern das Erreichen eines Zustandes, dessen Zugangskarten Adam und Eva damals im Paradies verspielt haben, wenn man es denn so sehen will.

Zur Nacht





Freitag, 12. Mai 2017

Kohelet über die moderne Hybris

es gibt ja nicht wenige superfromme Zeitgenossen, die einem mit zitternder Stimme erklären, wir lebten in der unmittelbaren Endzeit, weil so schlimm wie heute sei es noch nirgendwann gewesen.
Je nach persönlichem Nichtgeschmack wird dann dieser oder jener Zustand, dieser oder jener Blödmann in Amt und Würden, diese oder jene öffentlich als gut propagierte Sünde, ins Feld geführt, um den eigenen Standpunkt zu untermauern.
Auf der anderen Seite gibt es die andere Fraktion, der nicht so frommen oder antifrommen Zeitgenossen unterschiedlicher Couleur, die auf diese oder jene gesellschaftliche oder technische Errungenschaft der Moderne, sich einen Stiefel einbilden und obwohl sie zu deren Realität Werdung persönlich nichts und zwar überhaupt nichts beigetragen haben, es sich auf die eigenen Fahnen schreiben und deshalb meinen das 1. 2. 3. 4 eigentlich alle 10 Gebote gälten daher für sie überhaupt nicht.

Für all diese Leute hat der Prediger Salomons, auch bekannt unter dem Namen Kohlet schon vor 3000 Jahren  folgendes festgestellt:


Ich suchte und fand, siehe es gibt nichts neues unter der Sonne,
war gibt es bisweilen ein Ding, von dem es heißt: Sieh dir das an, das ist etwas Neues - aber auch das gab es schon in den Zeiten, die vor uns gewesen sind.5
11 Nur gibt es keine Erinnerung an die Früheren und auch an die Späteren, die erst kommen werden, auch an sie wird es keine Erinnerung geben bei denen, die noch später kommen werden.


Kohelet 1,9