Dienstag, 24. Januar 2017

Breaking....


Die spanische website infovaticana berichtet:

BREAKING: 

"DER GROSSMEISTER DES MALTESER ORDENS TRITT AUF WUNSCH DES PAPSTES ZURÜCK"

Bisher ist darüber nirgendwo sonst berichtet worden. Warten wir also ab.......

Man kann davon ausgehen, daß rorate caeli diese Meldung so kommentiert:
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              "DER TEMPEL IST ZU REICH- DER TEMPEL MUSS STERBEN" 
           
                                         

                                                    An diesem Ort wurde
                                                  JACQUES DE MOLAY
                                                    der letzte Großmeister
                                                     des Templer-Ordens
                                              am 18. März 1314 verbrannt


Dieser Gefahr ist der Großmeister der Malteser jetzt wohl entgangen....

PIUS XII: die BBC gibt zu falsch berichtet zu haben. Beato subito!

Miguel Cuartero Samperi kommentiert bei Aleteia das späte Eingeständnis der BBC die Rolle Papst Pius XII während des II. Weltkrieges falsch wiedergegeben zu haben.
Solche Eingeständnisse haben wir von deutschen Medien und Verbreitern dieser Verleumdungen leider weder gehört noch gelesen, und ganz besonders nicht von einem der Haupturheber (wenn auch in Diensten des KGB-freiwillig oder nicht sei dahingestellt) Rolf Möchtegerndichter Hochhuth.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"Das historische Geständnis der BBC : das "Schweigen" von Papst PIUS XII war eine Falschmeldung."

Am 19. Dezember 2009 hat der damalige Papst Benedikt XVI ein historisches Dekret unterschrieben, in dem er die " heroische Tugend" Papst Pius´ XII, Eugenio Pacelli, anerkannte.  Zur selben Zeit erkannte er auch die "heroischen Tugenden" von Papst Johannes Paul II an, dessen Kanonisierungsprozess dann am 27. April 2014 definitiv abgeschlossen wurde, nur 9 Jahre nach einem Tod.


            La storica ammissione della BBC: il silenzio di Pio XII è una notizia falsa


Für Pius XII ging der Weg zur Kanonisierung dagegen in langsamem Rhythmus weiter, angesichts der extremen Vorsicht, ohne die bisher kein Schritt nach vorn gemacht werden konnte.
Und auf dem Weg zur Kanonisierung Pacellis gibt es noch einige große Schwierigkeiten, wie das Studium aller im Geheimarchiv aufbewahrten Dokumente , die sich auf das Pontifikat während des Zweiten Weltkrieges beziehen, die Vorwürfe von einem Teil der Jüdischen Gemeinde (die anläßlich des Dekrets von 2009 Proteststimmen laut werden ließen) und schließlich die große Feindseligkeit derer, die den Papst weiterhin als "Hitlers Papst" darstellen, als Komplizen und Verbündeten des deutschen Diktators.

Jahrzehnte der Lügen: die Schmutzkampagne gegen den Pastor Angelicus
Und das ist  vielleicht eine der am meisten verbreitete der "schwarzen Legenden" oder "falschen Zeugnisse" wie der Soziologe R. Stark sie in seinem letzten Buch nennt- verbreitet aus Haß auf die  Katholische Kirche.
Das infame Gerede, das die Erinnerung an Pius XII beschmutzt, entstand im Kommunismus der Ex-Sowjet-Union. 
Schon am 7. Juni 1945 sendete Radio Moskau eine verstörende Meldung: die von Hitler begangenen Grausamkeiten wären vom Vatican nicht verurteilt worden, der mehr daran interessiert war, sich gegen den Kommunismus zu verteidigen!
Die Theorie vom nazifreundlichen Papst wurde dem großen Publikum mit dem Drama "Der Stellvertreter"  von R. Hochhuth präsentiert, ein theatralisches Werk, in Auftrag gegeben und ausgedacht vom KGB und wurde vom ersten Moment von einer Welle von Protesten gegen den Versuch des Revisionismus und Verleumdungen gegen den Papst begleitet.
Doch dann fand- innerhalb kurzer Zeit- die Theorie des "Hitler-Papstes" globale Annahme, dank einer massiven Schmutzkampagne die durch Film, Dokumente, Bücher und Artikel den Summus Pontifex als einen Komplizen des Nazi-Wahnsinns, der die öffentliche Meinung schwer beeinflußte. 


Amoris Laetitia & die Folgen....

Father R.J.de Souza setzt sich im NCR mit den bisherigen Auswirkungen und den neuen Interpretationen von "Amoris Laetitia" bzw. Rechtfertigungsversuchen ihrer Unterstützer auseinander.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"‘Amoris Laetitia,’ Malta und das Gewissen`"  
"Nach der Logik der Malteser Bischöfe und ihrer Verteidiger kann auf dem Gebiet der Sexualität das subjektive Gewissen die universalen moralischen Prinzipien außer Kraft setzen.

Die Kirche hat das Jahr 2017 mit einer weiteren Fahrt auf der Amoris-Laetitia-Achterbahn begonnen, mit Bischöfen die sich widersprechende Richtlinien zur Interpretation des zweideutigen 8. Kapitels formulieren.
Die bemerkenswerteste Äußerung war dabei die der Malteser Bischöfe, die ausdrücklich geschrieben haben, daß wiederverheiratete, geschiedene Katholiken-falls sie sich mit Gott in Frieden fühlten-Absolution in der Beichte und die Hl. Kommunion empfangen können.

Bischof Steven Lopes vom St. Peter-Ordinariat schrieb einige Tage später, daß die traditionelle Lehre der Kirche nicht geändert worden sei und nicht geändert werden kann;  Paare, die nicht gültig verheiratet sind und in einer sexuellen Beziehung leben können weder Absolution noch die Kommunion empfangen, ohne wenigstens den Vorsatz zur Abstinenz bei sexuellen Beziehungen.

Die Malteser Richtlinien, in denen behauptet wird, daß Papst Franziskus für die vorgeschlagene Änderung der traditionellen sakramentalen Disziplin sei, wurde im Osservatore Romano, der offiziellen Zeitung des Vaticans, veröffentlicht.
Ich hatte letztes Jahr geschrieben, daß Amoris Laetitia dazu bestimmt sei,vergessen zu werden, weil sie sich nicht mit ausreichendem Ernst mit den auf dem Spiel stehenden Themen befaßt.
Die relevanten Kanons des Kanonischen Rechts (915 uns 916) werden überhaupt nicht wewähnt.
Und de facto wird die Frage der Kommunion nie ausdrücklich erwähnt, sondern nur in einer unklaren Fußnote versteckt angedeutet.

Angesichts der langen und ausführlichen Tradition, die geändert, wenn nicht sogar umgeworfen werden sollte, hätte Amoris Laetitia die relevanten Themen mit sehr viel mehr Komplexität als sie es tut ansprechen müssen.
Ich stehe zu dieser früheren Aussage, aber bevor Amoris Laetitia aus praktischen Gründen beiseite gelegt wird, ist es jetzt wahrscheinlich, daß mehrere Jahre der Konfusion und Verbitterung folgen werden, es sei denn der Hl. Vater entschließt sich die Krise zu lösen.
Er macht nicht den Eindruck das tun zu wollen.

Angenommen daß Amoris Laetitia selbst die Ursache der jetzt aufkommenden Widersprüche ist, ist es nicht offensichtlich, daß ein päpstliches Eingreifen die Sache bereinigen würde. Es ist möglich, daß es eine wirkliche Krise auslösen würde.
Man kann Anzeichen dafür sehen, daß es so kommt. 
Austen Iverreigh, Autor einer schönen Biographie von Papst Franziskus, und einer seiner enthusiastischsten Verteidiger, bringt in einer nachdenklichen Kolumne ein Argument für eine Änderung der sakramentalen Disziplin ohne Änderung der Lehre vor.
Dieses Argument zielt darauf ab. Amoris Laetitia davor zu retten, der Katholischen Lehre zu widersprechen, bringt aber noch wesentlich mehr von der Tradition in Gefahr.


Die Beziehungen zwischen dem Vatican & China mit seinen beiden Kirchen

Sandro Magister zitiert zum Thema der Beziehungen zwischen dem Hl. Stuhl und der Volksrepublik China aus dem Interview das Kardinalstaatssekretär Parolin dem Wall- Street-Journal gegeben hat.
Hier geht´s zum Original bei Settimo Cielo : klicken

"PAROLIN FRIERT DIE ILLUSIONEN EIN.  VON ROM NACH PEKING IST NOCH EIN LANGER WEG"

"Die erstmalige Anwesenheit des Chinesischen Premiers Xi Jinping beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos hat Aufmerksamkeit erregt.
Ein weiterer Besucher in Davos war Kardinal Pietro Parolin, der Staatssekretär des Vaticans. Der stellvertretende Herausgeber des "Wall Street Journals", Matt Murray, hat die Gelegenheit ergriffen und hat ihn zu den Beziehungen zwischen dem Hl. Stuhl und China interviewt.
Hier ein Video des 3-minütigen Interviews:

         *

Aus den Worten Kardinal Parolins kann man entnehmen, daß seinem Urteil nach "eine Normalisierung" der Beziehungen zwischen Rom und Peking "nicht leicht" sind und "viel Geduld und Beharrlichkeit."

Aber mehr als eine "Normalisierung" der Beziehungen -betonte der Kardinal- "ist das wichtigste Ziel des Hl.Stuhls für die Katholische Kirche ein normales Leben zu erreichen."

Das, wie er erklärt- "weil es in China zwei Kirchen gibt", die "offizielle" und die des sogenannten "Untergrundes". Und während für die erstere "das Problem die Kommunion mir dem Hl. Stuhl ist und die Kommunion mit dem Hl. Vater" ist es für die zweite die Notwendigkeir "anerkannt zu werden" so daß sie "offen leben und den Glauben bekennen können."

Für beide Ziele ist noch ein "weiter Weg" zu gehen, schloß Parolin, "weil Geschichte hinter uns liegt, die sehr sehr schwierig ist."

Quelle: Sandro Magister, Settimo Cielo, Wall Street Journal



Montag, 23. Januar 2017

"Jeder Leidende hilft Christus, sein Kreuz zu tragen."

   
Hört und liest man die Rede Benedettos an die Kranken und Leidenden kann man sich nur schwer vorstellen, daß er und sein Nachfolger das selbe Amt bekleiden. Damit wir uns nicht an den rüden Ton und die Reden, die nie ohne mehr oder weniger harsche Vorwürfe gegen Gläubige- Priester wie Laien gleichermaßen- auskommen, gewöhnen, sollten wir uns immer wieder im Archiv des Hl. Stuhls umsehen und umhören.

            "Jeder Afrikaner und jeder Leidende helfen Christus, sein Kreuz zu tragen"

         

Hier die Rede, die der Heilige Vater, Papst Benedikt XVI, in Kamerun im Centre Emile Léger di Yaoundé  an die Kranken gehalten hat.
Hier geht´s zum deutschen Gesamt-Text:  klicken

"... aus der Geschichte wissen wir also, daß ein Afrikaner, ein Sohn eures Kontinents, selbst leiden mußte, um am unendlichen Leiden dessen teilzuhaben, der alle Menschen erlöst hat, einschließlich derer, die ihn hinrichteten. Simon von Zyrene konnte nicht wissen, daß es sein Erlöser war, der dort vor ihm stand. 
Sie »zwangen« ihn, ihm zu helfen (vgl. Mk 15,21). Er wurde genötigt, gezwungen, es zu tun. Es ist schwer zu akzeptieren, das Kreuz eines anderen zu tragen. Erst nach der Auferstehung konnte er verstehen, was er getan hatte. 
Brüder und Schwestern, so ist es auch für einen jeden von uns: In der Tiefe unseres Schmerzes, unseres eigenen Aufbegehrens, schenkt Christus uns seine liebevolle Gegenwart, auch wenn es für uns schwer ist zu verstehen, daß er an unserer Seite ist. Erst der endgültige Sieg des Herrn wird uns die letztendliche Bedeutung unserer Prüfungen offenbaren.
Kann man nicht sagen, daß jeder Afrikaner gewissermaßen zur Familie des Simon von Zyrene gehört? 
Jeder Afrikaner, der leidet, jeder Mensch, der leidet, hilft Christus, sein Kreuz zu tragen und geht mit ihm den Weg nach Golgota hinauf, um eines Tages mit ihm aufzuerstehen. 
Wenn wir die Niedertracht sehen, der Jesus unterworfen war, wenn wir sein Antlitz am Kreuz betrachten, wenn wir sein schreckliches Leiden erkennen, läßt uns der Glaube das strahlende Antlitz des auferstandenen Herrn erahnen, der uns sagt, daß Leiden und Krankheit in unserem menschlichen Leben nicht das letzte Wort haben werden. 
Ich bete darum, liebe Brüder und Schwestern, daß ihr euch in diesem »Simon von Zyrene« wiedererkennen könnt. Ich bete darum, liebe kranke Brüder und Schwestern, daß viele von euch einem Simon an ihrem Krankenbett begegnen mögen."

Quelle: La Santa Sede, LEV , CTV




Adieu Obama -oder das nichtgehaltene Versprechen

Alessandro Rico berichtet bei www.campariemaistre über ein nichte gehaltenes Versprechen Obamas, was viel über seine Persönlichkeit aussagt. Eine bisher unbekannte Anekdote, die das 2009 bei einem Erdbeben zerstörte l´ Aquila betrifft- wie sie Campari & Maistre erzählen.
Hier geht´s zum Original, das wir bei BenoîtXVI-et-moi gefunden haben:   klicken

"ADIEU OBAMA: L´AQUILA WARTET IMMER NOCH DASS DU DEIN VERSPRECHEN HÄLTST"
"Über Barack Obama zirkulieren zig Artikel, in denen eine Bilanz des Scheiterns seiner beiden Amtszeiten als Präsident gezogen wird. Die Abermillionen Dollar die ausgegeben wurden. um die großen Unternehmen zu retten, die dann aber doch weiterhin abwanderten. Die peinliche Gesundheitsreform, die die Arbeitgeber zwingen wollte, für die Empfängnisverhütung ihrer Angestellten zu bezahlen. Die öffentlichen Subventionen für Abtreibungskliniken von Planned Parenthood, die ihrerseits die Demokratische Partei finanzierten. Die Rassenunruhen, die sich bis an den Rand eines Bürgerkrieges steigerten. Das Desaster im Mittleren Osten, das Scheitern des Arabischen Frühlings, das gesteuerte Chaos in Libyen, die schlechte Figur in Syrien, die Unterstützung für Saudi Arabien, das hinter ISIS im Yemen steht, der Konflikt mit Rußland, den nur die Niederlage Clintons an einer weiteren Eskalation gehindert hat, vielleicht sogar bis zu einem offenen Krieg.
Alles sehr gut bekannte Fakten, zur gleichen Zeit die Rückentwicklung der politischen Kultur Amerikas, infiziert durch die Keime der Bigotterie des Politisch Korrekten und der Gender-Ideologie, eine negative Spirale, die in der Entscheidung des Obersten Gerichtshofes gipfelte, allen Staaten die gleichgeschlechtliche Ehe aufzuzwingen.
Unnötig auf das zurück zu kommen, worüber alle Zeitungen schreiben.
Zu Zeiten von Erdbeben, des Leidens der vom Wüten der Natur betroffenen Bevölkerung Zentralitaliens wollen wir von Obama ein anderes Meisterwerk an Feigheit im Gedächtnis behalten.

Es war im Juli 2009, drei Monate nachdem das Erdbeben der Stärke 6,3 L´Aquila verwüstet hatte.
Die Berlusconi-Regierung hatte- in der Absicht die Regierungschefs der Industrieländer zu sensibilieren und sie dazu zu bewegen, sich an den Wiederaufbaumaßnahmen zu beteiligen, kurzfristig beschlossen, den G8 Gipfel, der zunächst für La Maddalena vorgesehen war, zu verlegen- in die Hauptstadt der Abruzzen.
Die Regierungschefs der Großmächte wurden in das fast völlig dem Erdboden gleichgemachte historische Zentrum der Stadt geführt.
Die Bilder von Obama. umarmt von der Präsidentin der Provinz, der heutigen kommunistischen Senatorin Stefania Pezzopane und vom amerikanischen Präsidenten mit hochgerollten Ärmeln, der auf den zerstörten Palazzo der Präfektur schaut, sind berühmt geworden und geblieben.


                            

Nach dem Gipfel gab es einige Resultate. Kanada hat den Bau eines Studentenwohnheimes und einen Studiensaal finanziert, die heute eine wichtige Infrastruktur der Universität von L´Aquila bilden. Deutschland hat sich bei der Realisierung verschiedener Arbeiten im Städtchen Onna engagiert, beim Wiederaufbau der Allerheiligen-Kirche (später teilweise bezahlt), die zur Zeit in einem fortgeschrittenen Stadium der Wiederherstellung ist.


Sonntag, 22. Januar 2017

wir sollten sein wie Fackeln im Sturm und sind doch nur so kleine, funzelige Lichtlein...

so ähnlich denke ich ab und an, wenn ich mir diese Lichtlein vor einer Muttergottes in einer Kirche anschaue.
Gut manchmal hat es was, wenn in manchen  großen Kirchen, ganze Lichterteppiche brennen, das hat was von Geborgenheit und Heimeligkeit.
Aber, wenn man näher hinguckt hat es auch was anderes, die unruhig flackernden Lichter stehen ja für ein Gebet, eine Bitte, eine Sorge, weil wir sind nun mal so, auch wenn wir fromm sind, dass wir erst dann anfangen zu beten, wenn wir unseren Mangel spüren.

Und immer wieder kommt mir der Film "Fantasia" von Walt Disney in den Sinn, dessen vorletzte Sequenz "Eine Nacht auf dem kahlen Berg" von Mussorgsky ist, eine Sequenz voller Düsterheit und dem Triumph des Bösen über die armen kleinen Menschleinseelen darstellend,
Es wird gut gezeigt wie das Böse alles verschlingt, alles böse macht, sich nichts halten kann.
Die Seelen der Verstorbenen treiben, selber sich ins dämonische wandelnd  auf den Teufel zu und alles scheint hoffnungslos, Schönheit, Reinheit, nichts kann sich halten, alles wird dämonisch und verschlungen





und plötzlich, ohne ersichtlichen Grund, ändert sich die Bewegung, das Böse wird wieder Fels, die Seelen werden wieder normal und kehren zurück, der Tanz auf und im Vulkan hört auf.
Und dann, am Ende sieht man den Grund, Leute mit Lichtern, die aussehen wie Kerzen ziehen in einer Prozession daher und es geht über in das "Ave Maria" von Franz Schubert.




soweit so wundervoll und auch die Botschaft ist klar, tröstend und wahr.


Sandro Magister: Eine Kirche in Scherben.


Sandro Magister analysiert bei Settimo Cielo die derzeitige Lage der Kirche und die Diagnose, die er stellt, ist nicht schön-aber klar und überzeugend.
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"BRASILIEN, AFRIKA DEUTSCHLAND... GEOGRAPHIE EINER KIRCHE IN SCHERBEN"

Für Papst Franziskus hatte das Jahr 2017 einen bitteren Start. Seine Popularität bleibt groß aber ohne einen folgenden Anstieg religiöser Praxis. Lateinamerika erlebt sogar eine Abnahme.

Der auffallendste Fall ist Brasilien, wo die, die sagen, daß sie der Katholischen Kirche angehören, nach einer brandneuen Untersuchung durch Datafolha von 60 auf 50% der Bevölkerung abgenommen haben.

Vor gerade einem halben Jahrhundert identifizierte sich fast die gesamte Bevölkerung in Brasilien als katholisch. Im Jahr 2000 war der Anteil auf 62% herunter gegangen und hatte sich dort stabilisiert. Aber jetzt macht sie wieder einen Sturzflug und das genau während des ersten Pontifikates eines lateinamerikanischen Papstes.

Der einzige Kontinent. auf dem die Zahl der Katholiken kontinuierlich weiter anwächst ist das Afrika der Subsahara. Aber die Afrikanische Kirche mit ihren Bischöfen und Kardinälen ist auch die härteste Gegnerin der Veränderungen, die Papst Franziskus angestoßen hat.
Paradoxerweise muß sich der Papst, der mit dem Ziel  die Kirche zu erneuern, von den Enden der Welt gerufen wurde, auf die abgenutzte und ermüdete Kirche des Alten Kontinents verlassen, in primis die deutsche, um seinen Plan gegen den hartnäckigen Widerstand keiner anderen als der jungen und inbrünstigen Kirchen Afrikas in die Tat umzusetzen

Selbst innerhalb der Römischen Kurie ist dieser Bruch für das bloße Auge sichtbar. Der von Jorge Mario Bergoglio favorisierte Kardinal ist der 80-jährige Walter Kasper, ein Deutscher, während der ihm entgegengesetzteste Robert Sarah aus Guinea ist, ein Held und Leuchtfeuer für große Teile der Katholischen Kirche und nicht nur in Afrika.

Bei den beiden Synoden 2014 und 2015 erlebte Papst Franziskus aus erster Hand den Widerstand gegen die Erneuerungen, die er in diesem Minenfeld, das die Familienpastoral ist, einführen wollte.

Er bediente sich eines schlauen Tricks, um die Opposition zu zähmen, wie einer seiner Protegés, Erzbischof Bruno Forte nach vollbrachter Tat freiheraus mit den Worten wiedergab, die der Papst während der Synode zu ihm gesagt hatte: "Wenn wir ausdrücklich über Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen sprechen, weiß man nicht , welches Chaos diese Burschen anrichten werden. Sprechen wir also nicht direkt davon, stellen Sie die Voraussetzungen her und dann ziehe ich die Konsequenzen."

Und in der Tat, genau so geschah es. Bergoglio hat nie klar geäußert, daß er die Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen zulassen will, etwas, was es nie zuvor in der Katholischen Kirche gegeben hat. Aber er ließ den Champions der Innovation, voran den Deutschen, die lange Leine.
Und nachdem die Doppel-Synode ohne Sieger und Verlierer einmal vorüber war, sorgte er selber dafür, daß alles in der apostolischen Exhortation "Amoris Laetitia" zusammengefaßt wurde, in die er in einigen sibyllinische Fußnoten die Erneuerungen hinein manövrierte, die ihm so lieb und teuer sind- zwischen Gesagtes und Ungesagtes.

Aber das genau ist es: das "Chaos" - mit seinen Worten, die er vor der Synode hatte verbergen können-, brach für Franziskus hinterher aus, weil die von ihm absichtlich in "Amoris Laetitia" eingefügten Unklarheiten eine unkontrollierbare Explosion sich widersprechender theoretischer Interpretationen und praktischer Umsetzungen ausgelöst haben.


Sonntagsprogramm....

Für alle, die nicht die als Spielfilme oder Krimis eingekleideten Erziehungsbemühungen der Öffentlich-Rechtlichen erleiden wollen-eine restaurierte Version des Krönungsfilms Elizabeths II

          

"Der Papst sollte antworten"....

Marco Tosatti kommentiert bei Stilum Curiae den "Schisma-Artikel" von Guido Horst in der Tagespost, der es rund um die Welt in alle maßgebenden Katholischen Netzzeitungen, blogs und websites geschafft hat.
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"DIE DEUTSCHEN GEBEN ZU: AMORIS LAETITIA HAT  EIN DE-FACTO SCHISMA PROVOZIERT. DER PAPST SOLLTE DAS KLARSTELLEN. "

"Guido Horst, Kommentator der katholischen deutschen Zeitung "Tagespost" mäßigt seine Worte in einem kurzen Artikel zum Zustand der Kirche nach "Amoris Laetitia" nicht. "Es gibt ein de-facto-Schisma"  so schreibt er. Ein Terminus, der wenn ich mich nicht täusche, vor kurzem auch schon vom Weihbischof von Astana, Athanasius Schneider, benutzt wurde.

Und beweisend für eine Spaltung, die jeden Tag größer wird, anstatt kleiner zu werden, ist die Tatsache, daß zur selben Zeit die von der CEI herausgegebene Zeitung "Avvenire" einen Artikel veröffentlicht, der besagt, daß in Wirklichkeit alles gut sei und sich fragt: "Wer weiß, was noch benötigt wird, um eine Diskussion zu beenden, die immer mehr Gläubigen grotesk zu sein scheint?"

Aber lesen wir, was Horst in seinem Artikel mit dem Titel: "Ein de-facto Schisma" sagt. Man kann ihn im Original hier lesen. Horst liest die Erklärungen, die Kardinal Müller gegeben hat, als eine Bestätigung, daß es "von Franziskus keine Antwort auf Fragen und insbesondere auf die dubia der vier Kardinäle geben wird"

Aber die Antwort ist aus Malta gekommen, fügt Horst hinzu. Als die beiden Bischöfe der Insel "die Hirten ihres kleinen Inselstaates instruierten, daß alle wiederverheirateten Geschiedenen allein-mit Gott- entscheiden können, die Kommunion zu empfangen." Was klar bedeutet, daß jede Ortskirche machen kann, was sie will. Der Graben wird tiefer. Florenz gegen Rom, Polen gegen Argentinien, Malta gegen Mailand. Das ist, was man ein de-facto-Schisma nennt."

Fügen wir hier eine kurze Bemerkung hinzu: hoffen wir, daß nicht wahr ist, was über den Bischof von Gozo, Mario Grech, berichtet wird: diejenigen Priester, die den wiederverheirateten Geschiedenen die Kommunion verweigern, a divinis zu suspendieren. Auch wenn das im Klima in der heutigen Kirche als plausible Drohung erscheinen kann, mit ihren vielen Lobpreisungen der Gewissensfreiheit.

Das Problem, bestätigt Horst, ist der schweigende Papst. "Der Papst schweigt zum Brief der Kardinäle und verweigert so indirekt eine klarstellende Erklärung, wie die kontroversesten Paragraphen (eher Fußnoten) von Amoris Laetitia im Licht der Erklärungen der vorgehenden Päpste zu verstehen sind." Und des Katechismus der Katholischen Kirche, fügen wir hinzu.
So ist "Rom nicht mehr eine Autorität, die Klarheit gibt, sondern eine ruhige Beobachterin, die schweigend beobachtet, wie und wie schnell die Einheit der pastoralen Hilfe der Kirche in Stücke fällt."
Und die Priester, die einzelnen Priester, die mit der letzten Analyse des gesamten Drucks des Falles belastet sind "werden allein gelassen."


Samstag, 21. Januar 2017

Gibt es bereits ein Schisma oder steht es bevor? Historische Überlegungen von A. Gagliarducci

A. Gagliarducci setzt sich bei MondayVatican ausführlich mit der aktuellen Lage in der Kirche, nach Amoris Laetitia und den "dubia" auseinander und vergleicht die von nicht wenigen als veritables "verdecktes Schisma" beschriebene Situation mit den geschichtlichen Voraussetzungen und geopolitischen Umständen bei den bisherigen historischen Schismen. Und entfaltet den interessanen und bedenkenswerten Gedanken, daß wenn es ein Schisma gibt, es dieses mal auf Grund der geopolitischen, sozio-ökonomischen und kulturellen Entwiklung von Latein-Amerika ausgeht.
Hier geht´s zum Original:  klicken

          "PAPST FRANZISKUS: ÜBER DAS VERDECKTE SCHISMA HINAUS" 

"Die am 13. Januar veröffentlichte Lineamenta für die kommende Synode für die Jugend haben den Weg für einen Zugang zu Synode bereitet. Vieles hat sich seit den Zeiten geändert, als man dachte, daß die Bischofs-Synode der Kurie zu mehr Geltung verhelfen würde- der Chairman des ersten Treffens der Leiter der Dikasterien unter Papst Franziskus war Kardinal Baldisseri, Generalsekretär der Bischofssynode.
In der Zwischenzeit kursierte das Gerücht über eine größere Rolle der Bischofssynode bei Papstwahlen-auf Basis eines Plans Papst Pauls VI. Im Augenblick scheint nichts derartiges im unmittelbaren Angebot zu sein. Die Synode wird lediglich zu einer Gelegenheit zur Diskussion und für den Papst zu einer Entschuldigung Themen auf seine Weise anzugehen.

Die Debatte nach den Familien-Synoden
Das wird durch die Diskussion bewiesen, die über das Thema der wiederverheirateten Geschiedenen entstand, das über die Interpretation einer Fußnote in "Amoris Laetitia" Feuer fing und in der Veröffentlichung der "dubia" der vier Kardinäle gipfelte.
Diese Veröffentlichung zeigte, daß es innerhalb der Vatican-Welt ein breitgefächertes Meinungsspektrum gibt. obwohl fast alle die traditionelle Lehre bewahren wollen.
Unter denen sind auf der einen Seite die, die alle in den dubia angesprochenen Fragen teilen, die sei aber nicht öffentlich gemacht und vorsichtiger gehandelt hätten. 
Auf der anderen Seite sind die- die wie die Kardinäle,die die dubia vorgebracht haben- denken, daß zum  Wohl der  Kirche eine Klärung nötig ist und daß diese Klärung direkt vom Papst kommen muß.

Beide Positionen sind legitim. der zweite Standpunkt wird sowohl von vielen Kardinälen und Bischöfen als auch Priestern geteilt, die nicht wissen, wie sie die geforderte Differenzierung bei den wiederverheirateten Geschiedenen anwenden sollen. Für den mainstream schienen die dubia nur ein dialektisches Thema zu sein, losgelöst vom Volk Gottes. n 
Tatsächlich sind die Themen pragmatisch und -weil sie im Zweifel sind ergreifen viele Priester entweder die Initiative, die sie irgendwie von der Kirchenlehre entfernt oder sie hängen ihre Initiative an diese Lehre an, ohne die kreative Fähigkeit, sie realen Situationen anzupassen.


Viele werden kommen und sagen "Ich bin's" ....

... aber sie sind es nicht!


Gestern ist einer dieser von aller Welt gefeierten "Möchtegern-Messiasse" in einen Hubschrauber gestiegen - und weg war er...

Ein Grund mehr, einmal wieder den einzigen und wahren Messias zu feiern. Natürlich mit dem schönsten Lied, das ihm jemals gewidmet wurde:



Der Herr sei gepriesen - Von nun an und in alle Ewigkeit!


Fundstück: Was wir aus der Geschichte des Römischen Reiches für die Kirche lernen können.

Wenn es nicht schon zu spät ist....
Marco Gallina macht sich angesichts der aktuellen Entwicklung in der Römischen Kirche Sorgen- und spricht uns damit aus der Seele- nicht nur, daß er dem "einfachen Volksglauben" die Ehre gibt, wie übrigens Papst Benedikt XVI das - trotz aller Gelehrtheit- immer getan hat, er zieht die Geschichte -hier die Geschichte des antiken Roms- als Meßinstrument für das heutige Tun des amtierenden Pontifex heran, ein Meßinstrument, das zugleich eine eindrucksvolle Illustration -auch für den traurigen Zustand heutiger Theologie-liefert. 
Eine Verteidigung des traditionellen Katholischen Glaubens- die von einem Atheisten kommen muß?
Egal. LESEN!
Hier geht´s zum Original:  klicken

"....eine Konfession, die sich so auf Tradition und Geschichte beruft, in ungebrochener Kontinuität lebt, und die Ewige Stadt als Statthalterin weiterführt, kann darin keinerlei Spott, als vielmehr Lob erkennen.
Dennoch: betrachten wir die derzeitige Aufweichung von Dogmen, die Verwirrung von Lehrmeinungen und eine falsch gemeinte Toleranz, die in ihrer Art jener auf politischer Ebene frappierend ähnelt, so macht mir das Hier und Heute zu schaffen. Wenn das Jesuskind nicht mehr das Wunder jenes Gottes ist, der seine Größe dadurch erreicht, dass er sich winzig machen kann, sondern stattdessen als schutzlos gilt; wenn Jesus nur noch als leidender Mensch erscheint, dem man Unterschlupf, Nahrung oder Krankenhilfe leisten soll, und nicht mehr der glanzvolle Sieger gegen den Tod am Tag der Auferstehung; wenn wir nur noch den Menschen in Christus sehen, nicht aber mehr den Gott; dann hat man den Eindruck, dass nur noch das Irdische eine Rolle spielt, nicht aber mehr das Überirdische. So, als sei dieser ganze Glaube nur noch ein Humanismus, angereichert mit ein paar Geschichten und Festen.".....
Quelle: Marco Gallina

Requiem für einen getöteten König

Am 21.1.1793 um 10:22 wurde Frankreichs König Louis XVI auf der Place de la Revolution
-heute Place de la Concorde"- hingerichtet.

       

Der Psalm vom heutigen* Tag

ist schwer interessant, handelt es sich dabei doch um den 85. Psalm und er lautet, in der
Version die verwendet wird, wie folgt:

Erweise uns, Herr deine Huld,
und gewähre uns dein Heil!
10 Sein Heil ist denen nahe, die ihn fürchten.
Seine Herrlichkeit wohne in unserm Land. - (R)
11 Es begegnen einander Huld und Treue;
Gerechtigkeit und Friede küssen sich.
12 Treue sprosst aus der Erde hervor;
Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder. - (R)
13 Auch spendet der Herr dann Segen,
und unser Land gibt seinen Ertrag.
14 Gerechtigkeit geht vor ihm her,
und Heil folgt der Spur seiner Schritte. -

Na das ist doch mal ein Wort!
wollen wir hoffen, dass es wahr wird.