Montag, 25. September 2017

Wir bleiben katholisch!

... und katholisch heißt eben auch katholisch nicht links-grün-ZDK-like eingefärbt.

Sehr schön konnte man das wieder bei der Oldtimer-Wallfahrt in Seifriedswörth sehen. Der Priester segnete die Fahrzeuge: alte Diesel und alte Benziner, dass es eine Freude ist, da zuzuschauen.





Einfach schön. Und da mögen so manche gucken wie sie wollen, aber E-Autos sind hier offensichtlich nicht im Programm. Und die werden wahrscheinlich auch nie zu Oldtimern werden.


Sonntag, 24. September 2017

die Arbeiter im Weinberg

das heutige Evangelium ist das von den Arbeitern im Weinberg und ich muss sagen, ich habe ja schon einige Predigten drüber gehört und fast alle gingen davon aus, dass es "keinen halben Denar" gibt.
ALso der Denar, der der Weinbergsbesitzer den Arbeitern gibt, das ewige Leben meint und da gibt es eben kein halbes ewiges Leben, oder ein doppeltes.
Ich muss sagen, die Deutung hat was, allerdings hätte der Gutsbesitzer das dann ja einfach so sagen können, was er nicht tut.
Betrachtet man das Evangelium genauer, so bleiben eine Menge Fragen offen, so z.B die, wo diejenigen, die zur 11. Stunden, also kurz vor Feierabend, angeworben wurden, den ganzen Tag über waren.
Der Gutsbesitzer ist ja insgesamt 5 mal auf den Marktplatz gegangen und ab der dritten Stunde hat er immer alle angeworben, die er getroffen hat.

Samstag, 23. September 2017

Kurz und knapp über den verkehrten Umgang mit der Sünde

Man könnte darüber sehr viel schreiben, alleine folgender Aphorismus, finde ich, ist sehr erhellend:
er lautet:
"Sünde, die man bei anderen sieht, ist meist sehr erhebend für's Gemüt


Freitag, 22. September 2017

Heute ist der heilige Mauritius und Monsignore Brunero Gheradini gestorben

Heute am 22. September am Tag des Heiligen Mauritius des Anführers der thebaiischen Legion (wir erinnern uns, oder auch nicht, das war eine ganze römische Legion, die aus lauter Christen bestand. Diese Legion wurde nach Germanien abkommandiert, und nachdem sie in der Schweiz angekommen waren, bekamen sie Ärger wegen ihre christlichen Glaubens udn so starben sie nach und nach den Märtyrertod. Der Anführer Mauritius gab dem heutigen mondänen Sankt Moritz seinen Namen und ab da finden sich entlang des Rheins, bis nach Xanten immer wieder Heilige wie Gereon, Viktor von Xanten, Ursus von Solothurn usw, die als Märtyer der thebäischen Legion gelten.)
 der zugehörige Antwortpsalm ist daher auch der 49 und er ist auch sonst sehr erhellend.



1. Zum Ende,1 ein Psalm von den Söhnen Kores.
2. Höret dies, ihr Völker alle, vernehmet es alle Bewohner des Erdkreises,
3. alle ihr Erdgeborenen und Menschenkinder,2 alle miteinander, reich und arm!
4. mein Mund soll Weisheit reden, und meines Herzens Sinnen Einsicht.
5. Ich will mein Ohr der Gleichnisrede neigen,3 will auf der Harfe4 meinen Rätselspruch5 kundgeben. [Ps 77,2]
6. Warum soll ich mich fürchten am Unglückstage, wenn die Bosheit meiner Nachsteller mich umgibt,
7. welche auf ihre Macht vertrauen und der Menge ihrer Reichtümer sich rühmen?
8. Es kann kein Bruder6 loskaufen, kein Mensch, und keiner Gott das Lösegeld7 für sich erlegen,8
9. noch für sein Leben einen Lösepreis, wenn er sich auch in Ewigkeit abmühte
10. und lebte für und für.
11. Nicht hat er das Ende vor Augen, wenn er Weise sterben9 sieht;
Toren und Unverständige10 kommen miteinander um und hinterlassen Fremden ihre Reichtümer.
12. Ihre Gräber sind ihr Haus auf immer, ihre Wohnungen von Geschlecht zu Geschlecht, man preist ihren Namen in ihren Ländern.11
13. Doch der Mensch erkennt es nicht, da er in Ehren ist, er wird den unverständigen Tieren gleich und wird diesen ähnlich.12
14. Dieser ihr Wandel bringt sie zu Falle und nachher noch gefallen ihre Reden.13
15. Wie Schafe fahren sie zur Unterwelt, der Tod rafft sie hinweg;14
die Gerechten triumphieren über sie gar bald und ihre Hilfe schwindet dahin in der Totenwelt, nachdem ihre Herrlichkeit vergangen.15
16. Aber Gott wird meine Seele aus der Unterwelt erretten, indem er mich hinnimmt.16
17. Fürchte nicht, wenn ein Mensch reich wird und wenn sich die Herrlichkeit seines Hauses mehrt,
18. denn wenn er stirbt, nimmt er nichts mit sich und seine Herrlichkeit fährt nicht mit ihm hinab.
19. Denn wird seine Seele in seinem Leben gepriesen, so pries er dich nur, wenn du ihm Gutes erwiesest.17
20. Er wird zum Geschlecht seiner Väter hingehen18 und nimmer das Licht schauen.
21. Der Mensch, der in Ehren ist und es19 nicht erkennt, gleicht unvernünftigen Tieren und wird ihnen ähnlich.

also heute ist im Alter von 92 Jahren Monsignore Brunero Gheradini gestorben, wie wir hier lesen können. 

Donnerstag, 21. September 2017

Sünder bin ich gekommen zu rufen, nicht Gerechte

heißt es im Evangelium von heute, wie man hier nachlesen kann.

Eine interessante Stelle, vielschichtig, sehr vielschichtig.
Sie meint bestimmt nicht, dass der Zöllner, die Hure, der Dieb, der Lügner, den Jesus in
seine Kirche ruft, weiter lügen, betrügen usw soll, das nicht.

Die Stelle scheint sogar vordergründig für die Pharisäer und ihre Haltung zu sprechen, sagt Jesus doch, dass die Kranken, also die Zöllner, im konkreten Fall, den Arzt brauchen, nur und jetzt komt wohl der Knüller, eben nicht um nicht mehr Zöllner zu sein, sondern um das zu tun, was ihnen schon Johannes der Täufer geraten hat, sich anständig zu betragen, niemanden zu übervorteilen, ihr Amt nicht auszunutzen (LUkas 3,7)

so jetzt aber noch mal der Evangeliumstext

Als Jesus von da weiter ging,11 sah er einen Mann an der Zollstelle sitzen, Matthäus mit Namen.12 Und er sprach zu ihm: Folge mir!13 Da stand er auf, und folgte ihm. [Mk 2,14Lk 5,27 ]. 
10. Und es geschah, als er im Hause zu Tische war, siehe, da kamen viele Zöllner und Sünder, 14 und setzten sich mit Jesus und seinen Jüngern zu Tische. 
11. Da die Pharisäer dies sahen, sprachen sie zu seinen Jüngern:15 Warum isst euer Meister mit den Zöllnern und Sündern? 
12. Jesus aber hörte es, und sprach: Nicht die Gesunden bedürfen des Arztes, sondern die Kranken.16 
13. Gehet aber hin,17 und lernet, was es heißt: Barmherzigkeit will ich und nicht Opfer;18 denn ich bin nicht gekommen, Gerechte zu berufen,19 sondern Sünder. [Hos 6,6Mt 12,7 ]. 

wie gesagt er scheint zunächst das den Pharisäern zuzugestehen, was mich an ortsüblichen Fürbitten fast regelmäßig ärgert, eine Haltung die ich so beschreibe:


Mittwoch, 20. September 2017

Heute ist Mittwoch

und am Mittwoch ist der glorreiche Rosenkranz dran, dessen erstes Gesäzz lautet:

Der von den Toten auferstanden ist.

und irgendwie ist es mir heute schwer gefallen.
Ja man glaubt es, als moderner Mensch fast nicht, dass Christus wirklich von den Toten auferstanden ist und dann nicht sich an denen, die ihn zu Tote gebracht hat, gerächt hat, sondern einfach weiter bei uns geblieben ist, in der Eucharistie.

Es ist ja eigentlich die eigentlich frohe Botschaft des Christentums, dass das Scheitern und der Tod nicht das letzte Wort sind, sondern da Gott selber hindurchgegangen ist, hindurchgegangen und nicht einfach nur mitgegangen.


Dienstag, 19. September 2017

was auch wahr ist

Mir kommt immer mal wieder, in Diskussionen über die Kirche, die Wahrheit, den Zustand der Welt usw, der Satz unter "Ja man kann den Glauben ja nicht befehlen"
Ja das stimmt, das ist richtig und gut, aber das umgedrehte gilt aber auch:
Man kann den Unglauben nicht befehlen

Montag, 18. September 2017

Chesterton, mal wieder

Chesterton schrieb einmal das folgende:

At least five times, therefore, with the Arian and the Albigensian, with the Humanist sceptic, after Voltaire and after Darwin, the Faith has to all appearance gone to the dogs. In each of these five cases it was the dog that died."

and it continues: "How complete was the collapse and how strange the reversal we can only see in detail in the case nearest to our own time."


auf Deutsch ungefähr:

Mindestens fünf mal, mit den Arianern, den Albingensern, den skeptischen Humanisten mit Voltaire und mit Darwin ist der Glaube vor die Hunde gegangen und immer war es der Hund, der gestorben ist.
Wie komplett der Zusammenbruch und wie eigenartig der Umschwung war lässt sich im Detail nur an dem Fall ablesen, der am  nähesten zu unserer Zeit ist.

Samstag, 16. September 2017

Ein bißchen Musik zum Abend

                                      Die Sinfonie mit dem Paukenschlag
        
         

Fundstück des Tages


-gefunden bei katholisch.de :  klicken  
und das beginnt so:

"Hofmann: Umgang mit Benedikt XVI ist eine Schande" 

Papst Benedikt XVI war ein großer Theologe auf dem Stuhl Petri, sagt Bischof Friedhelm Hofmann.
Doch gerade die Deutschen hätten das zu wenig gewürdigt. Die Kritik des Würzburger Bischofs ist deutlich."

 Dem kann man nur zustimmen- besonders wenn man an die deutschen Mitglieder der St. Gallen-Mafia und ihre Umtriebe denkt.

Quelle: kartholisch.de 


 

Die Kirche lebt! Und die Kirche ist jung!*



*Papst Benedikt XVI anlässlich seiner Inaugurationsmesse am 24. April 2005

Tweet zum Tage....

 

"Lieber Papst Franziskus"

rorate caeli veröffentlicht einen offenen Brief, den Father Richard Gennaro Cipolla an den Pontifex geschrieben hat.
Hier geht´s zum Original: klicken

"LIEBER PAPST FRANZISKUS"  EIN BRIEF AN DEN PAPST- VON FR. RICHARD CIPOLLA

"Lieber Papst Franziskus,
Ich schreibe Ihnen diesen Brief mit einem Herzen, das von Sorgen um die Kirche und um Sie als Nachfolger Petri schwer ist. Wir Katholiken sind aufgerufen, Sie zu lieben und Sie in Ihrem schweren Amt in der Kirche zu unterstützen.
Und das tun wir. Aber es gibt viele von uns, die besorgt sind, daß Sie nicht auf dem Stand der Dinge in der Kirche sind, wie er in der heutigen Welt ist.
Sie scheinen manchmal willkürlich zu handeln, auf eine Weise, die suggeriert, daß Sie wie jemand aus den 1960-er Jahren denken.
Während wir das II.Vaticanische Konzil als Ökumenisches Konzil respektieren müssen, ist die damalige Art zu denken von der heutigen Zeit sehr verschieden. Auf vielerlei Art hat das Konzil das Ende der Moderne signalisiert - zumindest in der Kirche. Wie sind gerufen, jetzt zu versuchen, zu verstehen, was es bedeutet, in einer postmodernen Zeit zu leben, damit zurecht zu kommen und dann mit der Aufgabe der Evangelisierung in einer postmodernen Welt weiterzumachen.

Es schmerzt uns tief, wenn Sie auf geringschätzige Weise über die sprechen, die Sie "Traditionalisten" nennen und sie als von der Vergangenheit "besessen" und hartherzig abtun. Es mag einige geben, auf die dieses Bíld paßt, aber die, die ich kenne, die die Hl.Tradition der Kirche lieben, sind weit davon entfernt von der Vergangenheit besessen zu sein, die hochgradig über die Zukunft der Kirche besorgt sind und haben nicht den Wunsch, in einem Goldenen Zeitalter der Kirche zu leben, das es nie gegeben hat.

Diese Männer und Frauen, einschließlich Bischöfe, Priester, Diakone und Laien sind ganz glücklich, in der heutigen Welt mit ihren besonderen Herausforderungen zu leben, und versuchen ihr das Evangelium Jesu Christi und die Hl.Tradition zu bringen, das die von den Aposteln der postmodernen Welt weitergegebene Lehre verkörpert.

Sie Hl. Vater scheinen sich nicht  bewußt zu sein, daß ungleich der postmodernen Welt, mit ihrem Rationalismus und ihrer anti-traditionellen Voreingenommenheit - die jungen Leute in der postmodernen Welt wirklich an Tradition interessiert und von ihrem Erleben von Tradition fasziniert sind, ob in der Kunst, in Architektur, Musik oder der Traditionellen Liturgie der Kirche.
Das Problem ist, daß das II.Vaticanische Konzil eine Liturgie hervorgebracht hat, die eine Frucht der modernen Zeit ist.
Sie ist heute in der porstmodernen Welt schon abgestanden. Sollten Sie die Seminare in diesem Land besuchen, würden Sie finden, daß eine Mehrheit unserer Seminaristen der Traditionellen Messe, die in den postkonziliaren Jahren unterdrückt wurde, sehr positiv gegenüber stehen. Sie tragen nicht wie Sie und ich an der Last des Aufruhrs der 60-er. Die jungen Leute sind wie unbeschriebene Tafeln- zu ihrem Vorteil. Sie sehen die Schönheit der Tradition und wundern sich, warum diese Schönheit von den meisten Katholiken heute nicht mehr erlebt wird.

In einer Zeit, in der die Einheit der Katholischen Kirche von innen und außen bedroht ist, haben Sie diese Bedrohung noch verstärkt- durch die kürzliche Änderung des kanonischen Rechts, die den Ortsbischöfen die Macht gibt, ihre eigenen Adaptationen der Liturgie zu erstellen.
Wir werden nicht nur durch die Sprache getrennt sein, wir werden bald auch durch den Ritus der Messe selbst getrennt sein. Sie haben Recht, wenn Sie versuchen, die Liturgie von der Bürokratie der Römischen Kongregationen zu befreien. Weil die liturgische Tradition nicht organisch wachsen kann, wenn sie auf Rubriken und Gesetze reduziert wird. Aber der Weg, dem Sie folgen, bedroht die Einheit der Kirche selbst. Die Messe sollte nicht als Instrument dieser "Inkulturation" benutzt werden, die die Obsession der modernen Kirche der Vergangenheit war.

Lieber Papst Franziskus: ich bete, daß Sie über das, was ich in diesem Brief  gesagt habe und Wege nachdenken, um herauszufinden, wo Ihre Herde in der Welt von heute wirklich ist.
Sie werden das nicht tun, indem Sie sich mit denen umgeben, die immer noch in den 60-ern leben. Haben Sie keine Angst die Hl.Tradition der Kirche zu akzeptieren. Diese Akzeptanz wird Sie zu einem glücklichen Mann und einem weisen Bischof von Rom machen."

In kindlicher Zuneigung,
Father Richard Gennaro Cipolla

Quelle: rorate caeli, Fr. R.G. Cipolla


Freitag, 15. September 2017

Marco Tosatti zur causa v. Boeselager

Marco Tosatti kommentiert bei Stilum Curiae das Urteil des Hamburger Landgerichts zur Causa v.Boeselager / Kath.net , das eine Niederlage für den Großkanzler des Malteser Ordens darstellt.
Hier geht´s zum Original:  klicken

"MALTA, EINE HÄSSLICHE GESCHICHTE. DAS GERICHT GIBT BOESELAGER UNRECHT. ER WUSSTE VON DEN KONTRAZEPTIVA. WARUM ALSO DEN GROSSMEISTER "ENTHAUPTEN"? "

Seit dem vom Staatssekretariat gewollten Schlag -mit der "Enthauptung" des Großenmeisters vom regierenden Pontifex ausgeführt,- umgibt Stille den Malteser Orden, aber vor 2 Tagen erreichte uns aus Hamburg eine Entscheidung, eine Nachricht von erheblicher Wichtgkeit.
Das Gericht in Hamburg hat; wie die österreichische website Kath.net und in englischer Übersetzung OnePeterFive berichten, Albrecht von Boeselager, dem aktuellen Großkanzler Unrecht gegeben.
Der frühere Großmeister, Matthew Festing, hatte ihn bestraft, weil unter seiner Verantwortung Malteser International, ein Zweig des Ordens, Antikonzeptiva und die Pille-danach auf der indonesischen Halbinsel verteilt hatte. Das ist eine Praxis, die offensichtlich im Gegensatz zu den katholischen Moralprinzipien steht, an die der Orden sich halten müßte.

Aus diesem Grund wurde von Boeselager nach einer Untersuchung aufgefordert, zurückzutreten. Er weigerte sich und behauptete, nichts über diese Aktivitäten zu wissen.
Der Großmeister entließ ihn aus dem Amt.
Boeselager bewegte seine Schachfiguren in das Staatssekretariat; der Papst zwang den Großmeister zurückzutreten, nachdem der Hl. Stuhl auf nie gesehene Weise versucht hatte, in die Geschichte des Ordens einzugreifen; Kardinal Burke, Großpatron des Ordens wurde praktisch abgesetzt ( es ist ihm noch nicht gelungen, eine Audienz beim Pontifex zu bekommen) , der Orden wurde kommissioniert und natürlich wurde Boeselager auf seinem Posten wieder eingesetzt.

Eine häßliche Geschichte, Hier können Sie lesen, was wir unter diesem Link geschrieben haben.

Daß er jetzt-vielleicht nach diesem Urteil des Hamburger Gerichts spontan aufgeben sollte und zugeben, daß er nicht die Wahrheit gesagt hat? Boeselager hatte von 1989 bis 2014  die Kontrolle von Malteser International inne und während seiner Zeit entstand das Problem der Verteilung der Kontrazeptiva.
Im November 2016 hat Kardinal Burke mit dem Papst gesprochen, Der war "tief verstört" über die Nachricht von der Verteilung von Kontrazeptiva. Über die Nachrichten von einer Infiltration des Ordens durch Freimaurer hinaus, die immer nach einer adäquaten Säuberungsaktion verlangt hatte.
Dieser Kampf hat sich immer mehr zur einer Schlacht zwischen dem deutschen und dem anglophonen Flügel des Ordens entwickel und um eine mysteriöse Spende, deren Ursprung nicht klar ist und bei der auch keine Klarheit über die Verwicklung einiger vaticanischer Diplomaten herrscht.

Dann hat es- und es ist interessant, das festzustellen-, den Versuch seitens der Síegerseite gegeben, die Presse zum Schweigen zu bringen. Im März dieses Jahres erhielt Kath net die Anordnung, die Berichterstattung über von Boeselager einzustellen,
Wie Kath.net schrieb; "Diese Woche ist Kath.net eine gerichtliche Verfügung zugestellt worden, die Berichterstattung über den Malteser Orden einzustellen, die folgte einer Reportage von Bild. Bild hatte geschrieben, daß der Großkanzler von Boeselager eine Spende von 30 Millionen Schweizer Franken unbekannter Herkunft erhalten habe; Kath.net hatte die Bild-Reportage nur zitiert."

Das passierte zum zweiten mal. Schon 2016 hatte Kath.net eine Verfügung dieser Art erhalten. Sie hatten über die Verteilung von Kontrazeptiva durch einige mit dem Malteser Orden verbundene caritative Organisationen berichtet. Das Hamburger Urteil bezieht sich auf die Verfügung von 2016- bei der es um die Kontrazeptiva ging. wie Kath.net, das die schriftliche Urteilsbegründung bekommen hat, berichtet.

"Der gesamte dritte Absatz des Artikels setzt sich kritisch mit verschiedenen Aspekten der Arbeit des Antragstellers (A.d.Redaktion: Hier ist Albrecht von Boeselager gemeint!) als Hospitalier auseinander, um die zu Beginn aufgestellte These zu belegen, ein kleiner Kreis aus dem deutschsprachigen Raum wolle zwar die Vorteile der Exklusivität und der Souveränität erhalten, aber die ihrer Meinung nach zu engen Bande der katholischen Lehre und Bindung an den Papst etwas lockern. Für den Leser ergibt sich daraus zur Überzeugung der Kammer zwingend, dass der Antragsteller alle erwähnten Vorwürfe selbst verantwortet hat, was notwendigerweise auch seine Kenntnis aller relevanten Umstände betrifft. Dieser Eindruck gilt nach dem Ergebnis der Widerspruchsverhandlung jedoch prozessual als wahr."

Übersetzt heißt das: Boeselager hatte- im Gegensatz zu dem, was er erklärt hat- Kenntnis von dem was passierte.

Mit dem Urteil des Hamburger Gerichts steht jetzt die gesamte Aktion in Frage. War der Papst schlecht informiert? Festing hatte Recht- ist er also zu Unrecht zum Rücktritt gezwungen worden?
Ist Boeselager immer noch in der Lage, die Stellung eines Großkanzler eines katholischen Ordens zu bekleiden? [....]

Boeselager hatte dagegen argumentiert, sowohl öffentlich als auch vor Gericht, keinerlei direkten operativen Einfluss auf die humanitären Aktionen von Malteser International , das unter diesen Umständen nicht unter seine Verantwortung fiel, gehabt zu haben, er habe- nachdem er einmal von den laufenden Mißbräuchen informiert wurde, sofort interveniert und dem ein Ende gesetzt. 
Ein wichtiges Detail: inzwischen sind alle Erklärungen und Links zu diesem Streit von der website des Malteser Ritter verschwunden.

Das Hamburger Urteil eröffnet ein Panorama unvorhergesehener Aussichten. Hier kann man sich fragen, wer und warum um das Eingreifen des Papstes gebeten hat, in einer Aktion, die ein Zivilgericht  als ungerecht beurteilte.
Wenn v. Boeselager das wußte, haben Matthew Festing - und Kardinal Burke seinerseits- korrekt gehandelt. Und wenn sie korrekt gehandelt haben, warum sie dann "enthaupten"  und den Orden kommissionieren?  Und sollte nicht der Pontifex in dieser Situation in Aktion treten und konsequent handeln? 

Quelle: Stilum Curiae. Marco Tosatti 

Father Hunwicke fordert die Glaubenskongregation auf, die Archive zu öffnen.

Father Hunwicke wünscht sich Klarheit über mögliche Korrekturvorschläge der Glaubenskongregation zum Entwurf von Amoris Laetitia und möchte wissen, was Kardinal Müller in Mannheim wirklich gesagt hat.
Hier geht´s zum Original bei liturgicalnotes :  klicken

           GLAUBENSKONGREGATION:  ÖFFNET DIE ARCHIVE! 
In seinem erhellenden Cuddesdon-Text hat Fr. Aidan Nichols uns daran erinnert, daß gemäß Berichten, die Glaubenskongregation (zu der Zeit geleitet vom bewundernswerten Gerhard Müller) umfangreiche Korrekturen am Entwurf von Amoris Laetitia geliefert hat....von denen alle- oder die meisten ignoriert wurden.

Lassen Sie sich von uns daran erinnern, warum das wichtig ist. Wie Father Aidan sagte, würden wir lieber glauben, daß die Irrtümer und die (jedenfalls prima facie) Häresien in AL auf einer nachlässigen Sprache von Papst Bergoglio beruhen-  als daß sie Resultat eines Vorsatzes sind, wissentlich etwas Falsches zu lehren.
Wir können nur entscheiden, welches der beiden Urteile über unseren Hl. Vater gesprochen werden muß- offensichtlich ist das zweite das schlimmere, wenn wir die ihm von der Glaubenskongregation angebotenen Korrekturen am Entwurf von AL mit dem endgültigen Text vergleichen.

Ich weiß, daß wir in diesem Pontifikat einen so offenen und freimütigen Akt wie die Veröffentlichung der Kommentare der Glaubenskongregation nicht erwarten können. Das ist in gewissem Sinne das Problem dieser turbulenten Zeit in der Kirchengeschichte der Ecclesia militans.
Der aktuelle Inhaber des Römischen Sitzes spricht ohne Ende, wenn es ihm gut täte, zu schweigen; und er hält den Mund fest verschlossen, wenn er seine Pflicht ist, ihn zu öffnen und die Fides tradita zu verteidigen und seine Brüder zu bestärken. Wo es Geheimhaltung geben sollte, ist Offenheit, wo wir Offenheit brauchen, da ist Geheimhaltung.

Kann ich vielleicht um Hilfe bitten? Es gibt Berichte, daß Kardinal Müller in Mannheim , wie die deutsche online-Ausgabe der Tageszeitung "Mannheimer Morgen" berichtete, einige ziemlich wichtige Bemerkungen gemacht hat,
Es würde mich interessieren, den Text zu sehen (oder wenn möglich eine englische Eselsbrücke) mit den Worten des Kardinals. Kann jemand mich mit einem Link versorgen?
Der Bericht faßt den Teil, der mich am meisten interessiert, so zusammen: "Sich bei theologischen Fragen nur auf den Hl. Geist verlassen? Eine beängstigende Idee für Müller. Müller bezieht sich hier auf das Beipiel des Hl. Robert Bellarmine (1542-1621); der hatte Clemens VIII (1536-1605) in klaren Worten seinen Mangel an theologischer Kompetenz nachgewiesen.
(Um es klar zu sagen : Ich möchte keinen weiteren Link hzum Bericht der Zeitung sondern zu den Worten seiner Eminenz, die hier nur zusammengefaßt wurden.)

Ich vermute, daß Müller einen wichtigen Beitrag zum Problem beitragen kann, wie wir mit einem doktrinal dysfunktionalen Pontifikat umgehen sollen."

Quelle: liturgicalnotes, Fr. J. Hunwicke